Mächtiges Klangvolumen – „Tuba Weihnacht“ im Park
Tiefe Blechblasinstrumente begeisterten mit heimischen Advent- und Weihnachtsliedern
13. Dezember 2024 | von
Bruno Dengg
Die „Tuba-Weihnacht“ im Park begeistert in Reutte jedes Jahr das Publikum zur Advent- und Weihnachtszeit durch ihre vorgetragenen Weisen. Foto: Sándor Somogyi
Die Tuba, lateinische Bezeichnung für Rohr, gilt als das tiefste aller Blechblasinstrumente und erzeugt einen kraftvollen und sonoren Klang. Ihre Töne sind in einem Orchester sehr gut zu hören, so auch bei der „Tuba-Weihnacht“ in Reutte, bei der ausschließlich tiefe Blechinstrumente – wie Tuba, Posaune und Tenorhorn im Einsatz sind. Diese stellen beachtliche Anforderungen an die Musikerinnen und Musiker u. a. Durchhaltevermögen sowie richtige Anblas-, Atem- und Spieltechnik.
ES BEGANN VOR SECHS JAHREN. Simon Hansjörg, Tuba- und Posaunenlehrer aus Vils, hat die „Tuba-Weihnacht“ in Tirol ins Leben gerufen, Tobias Lämmle hat diese zusammen mit Musiklehrer Sándor Somogyi in den Reuttener Advent- und Weihnachtskonzertkalender aufgenommen. Die erste Veranstaltung fand in der Pfarrkirche St. Anna statt, bei der 40 Musikerinnen und Musiker den Boden der Kirche zum Beben brachten. In den folgenden drei Jahren wurden dann die Konzerte außerhalb der Kirche beim Advent- und Weihnachtsmarkt auf dem Kirchenvorplatz veranstaltet. Seit der Übersiedlung von diesem in den Park, einem ganz tollen Ambiente, beeindruckt die „Tuba-Weihnacht“ jährlich viele Besucherinnen und Besucher.
MÄCHTIGES KLANGVOLUMEN, das ZU HERZEN GEHt. Der Klangkörper, den Sándor Somogyi, der inzwischen schon seit 30 Jahren in Reutte tätig ist, dirigieren darf, besteht in erster Linie aus Schülerinnen und Schülern der Landesmusikschule Reutte-Außerfern sowie aus begeisterten Blechbläserinnen und -bläsern aus den verschiedensten Musikkapellen des Bezirks. Das erklärte Ziel ist es, die Gemeinschaft, die Freude am Musizieren und das gemeinsame Auftreten der Musikerinnen und Musikern bezirksweit zu stärken sowie die Zuhörerinnen und Zuhörer mit heimischen Advent- und Weihnachtsliedern in einer nicht alltäglichen Zusammensetzung zu begeistern. Auf dem heurigen Programm standen bekannte und weniger bekannte Stücke aus Nord- und Südtirol, die uns alle auf das schönste Fest des Jahres einstimmen sollten u. a. der „Adventjodler“, das „1. Bozner Hirtenlied“, „Ein Kind ist uns geboren“, „Kommet, ihr Hirten“ sowie „Es wird schoa glei dumpa“.
Die musikalische Darbietung der Advent- und Weihnachtslieder ist das eine, die Botschaft, die damit ausgesendet werden sollte, das andere. Gerade in den derzeit schwierigen politischen und wirtschaftlichen Zeiten auf unserer Welt ist es unumgänglich, den sozialen Zusammenhang zu stärken, Traditionen zu erhalten, miteinander zu feiern, sich auf das „größte Fest“ des Jahres vorzubereiten sowie positive Botschaften für die Zukunft auszusenden.
… und niemandem kann das besser gelingen als der Musik. Sie ist die einfachste Kommunikationsform, die mit schönen Klängen Gefühle weckt, die Herzen berührt, „unter die Haut“ geht sowie Probleme und Sorgen für einige Zeit vergessen lässt.
ES BEGANN VOR SECHS JAHREN. Simon Hansjörg, Tuba- und Posaunenlehrer aus Vils, hat die „Tuba-Weihnacht“ in Tirol ins Leben gerufen, Tobias Lämmle hat diese zusammen mit Musiklehrer Sándor Somogyi in den Reuttener Advent- und Weihnachtskonzertkalender aufgenommen. Die erste Veranstaltung fand in der Pfarrkirche St. Anna statt, bei der 40 Musikerinnen und Musiker den Boden der Kirche zum Beben brachten. In den folgenden drei Jahren wurden dann die Konzerte außerhalb der Kirche beim Advent- und Weihnachtsmarkt auf dem Kirchenvorplatz veranstaltet. Seit der Übersiedlung von diesem in den Park, einem ganz tollen Ambiente, beeindruckt die „Tuba-Weihnacht“ jährlich viele Besucherinnen und Besucher.
MÄCHTIGES KLANGVOLUMEN, das ZU HERZEN GEHt. Der Klangkörper, den Sándor Somogyi, der inzwischen schon seit 30 Jahren in Reutte tätig ist, dirigieren darf, besteht in erster Linie aus Schülerinnen und Schülern der Landesmusikschule Reutte-Außerfern sowie aus begeisterten Blechbläserinnen und -bläsern aus den verschiedensten Musikkapellen des Bezirks. Das erklärte Ziel ist es, die Gemeinschaft, die Freude am Musizieren und das gemeinsame Auftreten der Musikerinnen und Musikern bezirksweit zu stärken sowie die Zuhörerinnen und Zuhörer mit heimischen Advent- und Weihnachtsliedern in einer nicht alltäglichen Zusammensetzung zu begeistern. Auf dem heurigen Programm standen bekannte und weniger bekannte Stücke aus Nord- und Südtirol, die uns alle auf das schönste Fest des Jahres einstimmen sollten u. a. der „Adventjodler“, das „1. Bozner Hirtenlied“, „Ein Kind ist uns geboren“, „Kommet, ihr Hirten“ sowie „Es wird schoa glei dumpa“.
Die musikalische Darbietung der Advent- und Weihnachtslieder ist das eine, die Botschaft, die damit ausgesendet werden sollte, das andere. Gerade in den derzeit schwierigen politischen und wirtschaftlichen Zeiten auf unserer Welt ist es unumgänglich, den sozialen Zusammenhang zu stärken, Traditionen zu erhalten, miteinander zu feiern, sich auf das „größte Fest“ des Jahres vorzubereiten sowie positive Botschaften für die Zukunft auszusenden.
… und niemandem kann das besser gelingen als der Musik. Sie ist die einfachste Kommunikationsform, die mit schönen Klängen Gefühle weckt, die Herzen berührt, „unter die Haut“ geht sowie Probleme und Sorgen für einige Zeit vergessen lässt.