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Kick-Off für regionales Employer Branding

Verein „Zukunft Außerfern“ hielt erste Generalversammlung ab und wählte ersten Vorstand

„Zukunft Außerfern“ ist die Formel, die zeigt, wie eine innovative Strategie die Region zum Leuchtturm für Arbeitgeberattraktivität macht. Der folgende Beitrag zeigt, wie Unternehmen im gemeinsamen Schulterschluss und mit cleveren Marketing-Konzepten die Arbeitgebermarke stärken und sich so im Wettbewerb um Mitarbeiter und Talente behaupten. „Zukunft Außerfern“ ist ein Projekt, das die Arbeitswelt in der Region maßgeblich prägen wird.
30. Juni 2025 | von Sabine Schretter
Kick-Off für regionales Employer Branding
Sie bilden die Spitze des Vereinsvorstandes von „Zukunft Außerfern“: Obmann-Stv. Richard Alber, Obmann Simon Schweiger und Obmann-Stv. Michael Graf (v. l.). Foto: Pirker
Die bezirksweite „Arbeitgebermarke Außerfern“, das regionale Employer Branding, wurde bereits beim Neujahrsempfang 2025 der Wirtschaftskammer Reutte vorgestellt. Das Hauptziel besteht darin, die Region als Arbeits- und Lebensort sichtbarer zu machen, ihre Vorzüge und Besonderheiten zu fokussieren und sie so für Fachkräfte und qualifizierte Mitarbeiter aus dem deutschsprachigen Raum (DACH) attraktiver zu gestalten. Kurz und prägnant wird dies mit dem Kernsatz: „Das Außerfern. Deine Zukunft ganz nah – Arbeiten und Leben in Tirol“ ausgedrückt. Im Bezirk Reutte ist der Schulterschluss von Unternehmen, Tourismusverbänden und der Wirtschaftskammer gelungen. Dies und die Initiierung eines „Welcome-Centers“ machen diesen Außerferner Weg zu einem Leuchtturmprojekt mit großer Strahlkraft.

GEMEINSAM GROßES BEWEGEN. Am 24. Juni fand in der Reuttener Wirtschaftskammer die erste Generalversammlung des Vereins „Zukunft Außerfern“ statt, bei der der erste Vorstand gewählt wurde. Der designierte Obmann Simon Schweiger (Autohaus Schweiger) bedankte sich zu Beginn der Versammlung bei David Heitzinger, dem Initiator und Mitstreiter der ersten Stunde, der aus persönlichen Gründen aus dem Projekt ausgestiegen ist. Anschließend stellten sich alle Kandidaten mit kurzen Statements vor. Mit jeweils einstimmigen Wahlergebnissen wurden der Obmann und der Vorstand von den 17 wahlberechtigten Betrieben für zwei Jahre bestimmt. Obmann Simon Schweiger stehen zwei Obmann-Stellvertreter zur Seite: Richard Alber (Vorstand EWR/Obmann-Stv. mit Fokus Netzwerke) und Michael Graf (Plansee Group/Obmann-Stv. mit Fokus Recruiting/Employer Branding). Obmann Simon Schweiger ist überzeugt: „Wir als Verein haben die Chance, gemeinsam Großes zu bewegen.“ Obmann-Stellvertreter Richard Alber ergänzt: „Gemeinsam können wir Barrieren für potenzielle Kandidaten brechen und Beispielloses schaffen.“ Für den stellvertretenden Obmann Michael Graf steht fest, dass „die Region viel zu bieten hat, das aber stärker und besser vermarktet werden kann“. Zum Kassier des Vereins wurde Steuerberater Christoph Baldauf gewählt, zu seinem Stellvertreter Christian Wörle (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Reutte). Andrea Speckbacher (Geschäftsführerin Eurogast Speckbacher) ist für das Welcome Center und Personal zuständig. Matthias Pürstl (Werksleitung Multivac) und Matthias Oberreiter (Strabag) sind Schriftführer bzw. Schriftführer-Stellvertreter. Johannes Ramstöck (Hotel Post in Lermoos/Region Zwischentoren), Marcel Gutheinz (Hotel Jungbrunn in Tannheim/Region Tannheimer Tal), Matthias Oberreiter (Strabag Reutte/Region Lechtal) und Rainer Keller (Geschäftsführer Metalltechnik Vils/Region Planungsverband Reuttener Talkessel) sind für die Netzwerkpflege mit den Mitgliedern in den Regionen verantwortlich. Als Beiräte fungieren die Bürgermeister Günter Salchner (Stadtgemeinde Reutte, Obmann Regionalentwicklung Außerfern), Hanspeter Wagner (Gemeinde Breitenwang, Obmann Bezirkskrankenhaus und Bezirkspflegeheim) und Wolfgang Winkler (Gemeinde Ehenbichl, Obmann des Planungsverbandes Reuttener Talkessel). Christian Frick und Klaus Schimana wurden als Rechnungsprüfer bestellt.
Via Videobotschaft sandte Wirtschaftslandesrat Mario Gerber seine Glückwünsche nach Reutte: „Es ist ein starkes Zeichen gegen den Arbeitskräftemangel, das aus dem Außerfern kommt. Das neue Welcome-Center ist ein echtes Leuchtturmprojekt und zeigt, wie regionale Kräfte gemeinsam die Zukunft gestalten können.“ Das Land Tirol hatte dafür finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt.

„WELCOME!“ Im Welcome-Center, das bald im Reuttener Obermarkt Nr. 40 seine Räumlichkeiten beziehen wird, werden Interessierten im Webhub sowie im persönlichen Gespräch größtmögliche Informationen zur Verfügung gestellt. „Wir möchten Leute an die Region binden und ihnen dabei helfen, hier wirklich Fuß zu fassen“, führt Andrea Speckbacher aus.  Dass es dafür neben dem Webhub auch einen persönlichen Ansprechpartner gibt, ist einzigartig. „Wir sind die erste Region, die das so anbieten kann“, freut sich Speckbacher, die im Vorstand für diese Agenden zuständig ist. Ein Leiter für das Welcome Center ist bereits gefunden. Gordon Beck aus Seattle (USA) bringt neben eigener Erfahrung als Zugezogener viel Engagement und Enthusiasmus für die Position mit. Er lebt seit 2009 mit seiner Familie in Tirol und ist seit 2020 im Außerfern ansässig. Gordon Beck betrachtet es als eine seiner Kernaufgaben, die Unternehmen und ihre Bedürfnisse sowie die politischen Gemeinden kennenzulernen. Zudem werde er vor allem Personen kontaktieren, die bereits zugezogen sind. „Sie haben den Schlüssel, den man braucht, um im Außerfern Fuß zu fassen“, so Beck.
Patricia Pirker von der Marketingagentur p8 stellte das digitale Herzstück, den Webhub, vor. Dessen zentrales Thema ist „Arbeiten in der Region“. Mit Awareness-Kampagnen soll auf die Initiative des Vereins „Zukunft Außerfern“, den Webhub und das Welcome-Center aufmerksam gemacht werden – abhängig von der finanziellen Ausstattung (Mitgliedsbeiträge und Sponsoringbeiträge). Abschließend rief Obmann-Stv. Richard Alber auf: „Lasst uns gemeinsam auch die finanziellen Schritte setzen und die PS auf die Straße bringen!“
Kick-Off für regionales Employer Branding
Gordon Beck wird das Welcome-Center leiten. RS-Foto: Schretter

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