Medizin, wie sie 2026 sein soll
Das neue Medical Center Ausserfern setzt auf moderne Strukturen, digitale Prozesse & interdisziplinäre Zusammenarbeit
27. Oktober 2025 | von
Johannes Pirchner
Dr. Arno Mauthner und Dr. Christian Druml setzen mit dem Medical Center Ausserfern neue Maßstäbe.
RS-Fotos: Pirchner
RS-Fotos: Pirchner
Was 2024 mit einer Idee begann, wird nun zur realen Versorgungseinheit: Dr. Christian Druml, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie und Dr. Arno Mauthner, Allgemeinmediziner aus Tannheim, erkannten das Potenzial eines leerstehenden Gewerbeobjekts der Firma Telenot in Pflach. Gemeinsam mit Dr. Manuel Fisegger, einem erfahrenen Radiologen mit mehreren Standorten in Österreich, gründeten sie das Medical Center Ausserfern. „MCA“. Seit Juni 2025 laufen intensive Umbauarbeiten.
HERZSTÜCK – EIN HAUSEIGENES MRT. Zentraler Bestandteil des MCA ist das bildgebende Zentrum mit einem hochmodernen Magnet-resonanztomografen (MRT). „Wir haben uns bewusst für ein Modell mit hoher Auflösung, kurzem Untersuchungszeitraum und hohem Patientenkomfort entschieden“, erklärt Dr. Christian Druml. Der Liegekomfort und das audiovisuell unterstützte System sorgen für eine entspannte Atmosphäre – auch bei Patientinnen und Patienten mit Platzangst. Termine sind oft innerhalb von 48 Stunden möglich – ein entscheidender Vorteil für rasche Diagnostik und zeitnahe Therapien.
MULTIDISZIPLINÄRES ANGEBOT. Neben der Bildgebung bieten Wahlärzte verschiedenster Fachrichtungen ihre Leistungen im MCA an. Mit dabei sind unter anderem DDr. Karl Martin Ebner (Innere Medizin/Rheumatologie), Dr. Sebastian Stummer (Physikalische Medizin), Dr. Franziska Wex (Allgemeinmedizin, Anästhesie- und Intensivmedizin), Dr. Kai Scriba, Dr. Soheyr Al-Sarraf sowie Dr. Christian Druml selbst (Orthopädie und Unfallchirurgie). Verstärkt wird dieses Team durch den Physiotherapeuten Christoph Bader. Zusammen bilden sie ein Netzwerk, das Patientinnen und Patienten vom ersten Schmerz bis zur vollständigen Genesung begleitet. Ergänzend zum medizinischen Angebot wird es ab Herbst 2026 eine klinisch-psychologische Versorgung geben. Gespräche mit weiteren Fachrichtungen – etwa Gynäkologie, Urologie oder Pulmologie – laufen. „Wir wachsen organisch und bedarfsorientiert"“, erklärt Dr. Mauthner.
PHYSIOTHERAPIE UND REHABILITATION. Im ersten Obergeschoss entsteht zusätzlich zum MCA ein Rehazentrum unter der Leitung des erfahrenen Physiotherapeuten Philipp Schmidhofer. „Dies ist die perfekte Ergänzung zu unserem multidisziplinären Behandlungskonzept“, betont Dr. Druml.
FLEXIBEL UND ZUKUNFTSORIENTIERT. Die Ordinationsstruktur ist bewusst offen und flexibel gestaltet: Untersuchungsräume werden gemeinschaftlich genutzt, spezialisierte Geräte sind mobil. „Nicht jeder Arzt hat seine eigene Praxis, sondern wir nutzen vorhandene Räume effizient“, erklärt Dr. Druml. EDV-gestützte Systeme erlauben ortsunabhängigen Zugriff auf Kalender, Patientenakten und Befundübermittlung. Auch Telemedizin und Fernsteuerung des MRT sind vorgesehen.
KURZE WEGE, SCHNELLE KLARHEIT. Ein zentrales Anliegen des MCA ist die effiziente und direkte Patientenversorgung: Diagnostik, Befundung und Therapie finden unter einem Dach statt. Die hausinterne Weiterleitung an Fachkollegen ermöglicht schnelle Abläufe. „Das ist Medizin auf Höhe der Zeit – 2026 eben“, sagt Druml. Auch Sportler, die sich bei Unfällen verletzen, können im MCA kurzfristig untersucht und versorgt werden. „Wir wollen unsere Patientinnen und Patienten bestens versorgen und ihnen ausreichend Zeit widmen“, so Druml.
WAHLARZTANGEBOT MIT RÜCKERSTATTUNG. Sämtliche Leistungen im MCA werden als Wahlarztleistungen erbracht. Die Kosten für eine MRT-Untersuchung beginnen bei 398 Euro und liegen somit im Bereich der vergleichbaren Mitbewerber, so Dr. Mauthner. Private Zusatzversicherungen, Unfall- und KUF-Versicherungen übernehmen in der Regel die Kosten. Die Vorteile: Kurze Wartezeiten, moderne Technik und individuelle Betreuung. „Die Leute wollen nicht Wochen auf einen Termin für ein MRT warten – sie brauchen schnelle Antworten und schnelle Diagnosen“, so Mauthner.
TEAMGEIST UND ARBEITSKLIMA. Hervorgehoben wird von allen Beteiligten das familiäre Betriebsklima. „Wir kennen uns, kommunizieren auf Augenhöhe und arbeiten mit-einander, nicht gegeneinander“, sagt Dr. Druml. Auch für medizinisches Personal ist das MCA ein attraktiver Arbeitgeber: Flache Hierarchien, Mitgestaltungsmöglichkeiten und moderne Arbeitsbedingungen.
ZUSAMMENARBEIT STATT KONKURRENZ. Das Medical Center Ausserfern versteht sich aus ihrer Sicht nicht als Konkurrenz zum Bezirkskrankenhaus Reutte, sondern als ergänzende Einrichtung im Sinne einer umfassenden Versorgung. „Wir schließen Lücken, wir ersetzen nicht“, erklärten Druml und Mauthner unisono. Der Austausch mit niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen sowie die digitale Verfügbarkeit von Befunden und Bildern machen das Modell zukunftsfit.
VIEL POTENZIAL FÜR DIE REGION. Mit dem MCA entsteht in Pflach ein medizinisches Zentrum, das moderne Diagnostik, fachärztliche Versorgung und interdisziplinäre Zusammenarbeit verbindet. Die flexible Struktur, die digitale Ausstattung und das motivierte Team schaffen eine Versorgungseinrichtung, die sich an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten orientiert. Noch ist nicht alles fertig – aber vieles bereits in Bewegung.
HERZSTÜCK – EIN HAUSEIGENES MRT. Zentraler Bestandteil des MCA ist das bildgebende Zentrum mit einem hochmodernen Magnet-resonanztomografen (MRT). „Wir haben uns bewusst für ein Modell mit hoher Auflösung, kurzem Untersuchungszeitraum und hohem Patientenkomfort entschieden“, erklärt Dr. Christian Druml. Der Liegekomfort und das audiovisuell unterstützte System sorgen für eine entspannte Atmosphäre – auch bei Patientinnen und Patienten mit Platzangst. Termine sind oft innerhalb von 48 Stunden möglich – ein entscheidender Vorteil für rasche Diagnostik und zeitnahe Therapien.
MULTIDISZIPLINÄRES ANGEBOT. Neben der Bildgebung bieten Wahlärzte verschiedenster Fachrichtungen ihre Leistungen im MCA an. Mit dabei sind unter anderem DDr. Karl Martin Ebner (Innere Medizin/Rheumatologie), Dr. Sebastian Stummer (Physikalische Medizin), Dr. Franziska Wex (Allgemeinmedizin, Anästhesie- und Intensivmedizin), Dr. Kai Scriba, Dr. Soheyr Al-Sarraf sowie Dr. Christian Druml selbst (Orthopädie und Unfallchirurgie). Verstärkt wird dieses Team durch den Physiotherapeuten Christoph Bader. Zusammen bilden sie ein Netzwerk, das Patientinnen und Patienten vom ersten Schmerz bis zur vollständigen Genesung begleitet. Ergänzend zum medizinischen Angebot wird es ab Herbst 2026 eine klinisch-psychologische Versorgung geben. Gespräche mit weiteren Fachrichtungen – etwa Gynäkologie, Urologie oder Pulmologie – laufen. „Wir wachsen organisch und bedarfsorientiert"“, erklärt Dr. Mauthner.
PHYSIOTHERAPIE UND REHABILITATION. Im ersten Obergeschoss entsteht zusätzlich zum MCA ein Rehazentrum unter der Leitung des erfahrenen Physiotherapeuten Philipp Schmidhofer. „Dies ist die perfekte Ergänzung zu unserem multidisziplinären Behandlungskonzept“, betont Dr. Druml.
FLEXIBEL UND ZUKUNFTSORIENTIERT. Die Ordinationsstruktur ist bewusst offen und flexibel gestaltet: Untersuchungsräume werden gemeinschaftlich genutzt, spezialisierte Geräte sind mobil. „Nicht jeder Arzt hat seine eigene Praxis, sondern wir nutzen vorhandene Räume effizient“, erklärt Dr. Druml. EDV-gestützte Systeme erlauben ortsunabhängigen Zugriff auf Kalender, Patientenakten und Befundübermittlung. Auch Telemedizin und Fernsteuerung des MRT sind vorgesehen.
KURZE WEGE, SCHNELLE KLARHEIT. Ein zentrales Anliegen des MCA ist die effiziente und direkte Patientenversorgung: Diagnostik, Befundung und Therapie finden unter einem Dach statt. Die hausinterne Weiterleitung an Fachkollegen ermöglicht schnelle Abläufe. „Das ist Medizin auf Höhe der Zeit – 2026 eben“, sagt Druml. Auch Sportler, die sich bei Unfällen verletzen, können im MCA kurzfristig untersucht und versorgt werden. „Wir wollen unsere Patientinnen und Patienten bestens versorgen und ihnen ausreichend Zeit widmen“, so Druml.
WAHLARZTANGEBOT MIT RÜCKERSTATTUNG. Sämtliche Leistungen im MCA werden als Wahlarztleistungen erbracht. Die Kosten für eine MRT-Untersuchung beginnen bei 398 Euro und liegen somit im Bereich der vergleichbaren Mitbewerber, so Dr. Mauthner. Private Zusatzversicherungen, Unfall- und KUF-Versicherungen übernehmen in der Regel die Kosten. Die Vorteile: Kurze Wartezeiten, moderne Technik und individuelle Betreuung. „Die Leute wollen nicht Wochen auf einen Termin für ein MRT warten – sie brauchen schnelle Antworten und schnelle Diagnosen“, so Mauthner.
TEAMGEIST UND ARBEITSKLIMA. Hervorgehoben wird von allen Beteiligten das familiäre Betriebsklima. „Wir kennen uns, kommunizieren auf Augenhöhe und arbeiten mit-einander, nicht gegeneinander“, sagt Dr. Druml. Auch für medizinisches Personal ist das MCA ein attraktiver Arbeitgeber: Flache Hierarchien, Mitgestaltungsmöglichkeiten und moderne Arbeitsbedingungen.
ZUSAMMENARBEIT STATT KONKURRENZ. Das Medical Center Ausserfern versteht sich aus ihrer Sicht nicht als Konkurrenz zum Bezirkskrankenhaus Reutte, sondern als ergänzende Einrichtung im Sinne einer umfassenden Versorgung. „Wir schließen Lücken, wir ersetzen nicht“, erklärten Druml und Mauthner unisono. Der Austausch mit niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen sowie die digitale Verfügbarkeit von Befunden und Bildern machen das Modell zukunftsfit.
VIEL POTENZIAL FÜR DIE REGION. Mit dem MCA entsteht in Pflach ein medizinisches Zentrum, das moderne Diagnostik, fachärztliche Versorgung und interdisziplinäre Zusammenarbeit verbindet. Die flexible Struktur, die digitale Ausstattung und das motivierte Team schaffen eine Versorgungseinrichtung, die sich an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten orientiert. Noch ist nicht alles fertig – aber vieles bereits in Bewegung.
