Novum bei der Nacht der Projekte
Berufsbildende Höhere Schulen, HAK, HLW und zum ersten Mal auch die HTL, präsentierten die Maturaprojekte
8. April 2025 | von
Sabine Schretter
Am Donnerstag, den 3. April war es wieder soweit: 20 Projekte wurden im vollbesetzten Herbert-Saurer-Saal präsentiert und in knapp vier Minuten erläutert. Schuldirektor Werner Hohenrainer freute sich über eine Neuerung, waren doch heuer erstmals auch die Maturanten der HTL Reutte mit ihren Arbeiten dabei. Mit einem abgewandelten Cicero-Zitat „Präsentieren lernt man nur durch Präsentieren“ gab er die Bühne frei für die Schülerinnen und Schüler. Ein Moderatorenteam aus Vertreterinnen und Vertretern aller drei Schulen führte gekonnt durch den Abend. Für die musikalische Umrahmung sorgte die stimmgewaltige Schulband. Bei einem Buffet, das von Schülerinnen und Schülern der HLW Reutte vorbereitet wurde, klang der Abend gemütlich aus.
DIE PROJEKTE. • Arda Alici und Gabriel Haas (HTL) beschäftigten sich mit der Frage, wie KI Probleme in einem Industriebetrieb lösen kann. Auftraggeber war die Plansee Group.
• Das Konsumverhalten von Jugendlichen war das Thema der Projektgruppe von Magdalena Kerle, Bianca Kuhn, Jasmin Sigl und Lilly-Marie Simader (HLW).
• Wie sieht das Bankwesen der Zukunft aus? Welche Chancen und Risiken birgt es? Und was kann eine Bank tun, um junge Kunden zu erreichen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Kurmanbek Amanbaev, Volkan Eroglu und Maurice Hass (HAK) in Zusammenarbeit mit der Raiffeisenbank Reutte. • Können Typenschilder für Maschinen zeitsparend hergestellt werden? Christian Herzinger, Moritz Vindl und Laurence Zobl (HTL) zeigten, dass dies möglich ist und bauten einen Prototyp. Auftraggeber war IBF Solutions.
• Wie ist die Rollenverteilung bei der Kindererziehung im Außerfern? Wie steht es um die Vätermonate? Im Auftrag der Arbeiterkammer Reutte untersuchten Victoria Heimerl, Sophia Hosp, Elisabeth Hosp und Natálie Urbanová (HLW), ob gesellschaftlicher Druck und traditionelle Rollenbilder die Inanspruchnahme des „Papamonats“ beeinflussen.
• In Zusammenarbeit mit der Tiroler Zugspitzgolf GmbH bewiesen Dana Flager, Sofie Sissi Franz und Tim Robert Friedsam (HAK), dass Golf nicht „nur ein Sport für alte Schnösel“ ist.
• Die Frage, ob eine Überdachung der B179 mit Photovoltaikpaneelen sinnvoll ist, führte Nicolas Ostheimer, Lukas Singer und Julian Wibmer (HTL) zum Ergebnis: Technisch möglich, aber wirtschaftlich nicht rentabel. Auftraggeber war die Elektrizitätswerke Reutte AG.
• Dass Organspenden Leben retten können, ist bekannt. Aber was ist mit den ethischen Aspekten? Was ist mit illegalem Organhandel? Und führt eine Organtransplantation tatsächlich zu einer Persönlichkeitsveränderung, Anna Moosbrugger und Leonie Wind (HLW) präsentierten ihr Maturaprojekt zu diesem Thema.
• Bei Anwärmöfen bietet sich im Stand-by-Betrieb ein enormes Einsparungspotential. Das stellten Adrian Marinkovic und Patrick Scheiber (HTL) fest, als sie sich im Auftrag der Plansee SE mit diesem Thema beschäftigten, Verbesserungspotenziale identifizierten und analysierten, wie diese genutzt werden können.
• „What can we do to make the world a better place?“ Hannah Feuerstein, Sandra Mittermayer, Anna-Lena Schweißgut und Sophie Wirth (HAK) präsentierten ihr Projekt in englischer Sprache. Im Mittelpunkt standen die Sustainable Development Goals (SDGs) = Ziele für nachhaltige Entwicklung.
• Ein junger Vater mit Kinderwagen, ein Mädchen, das als Mechanikerin arbeitet. Im Außerfern eine Selbstverständlichkeit? Laura Friedle, Carina Gruber, Justin Stephan Hofer und Miriam Schuster (HAK) wurden von der Regionalentwicklung Außerfern (REA) mit ihrem Projekt beauftragt. Ihr Fazit: Die Richtung stimmt, aber es gibt noch Luft nach oben
• Boden ist eine knappe Ressource. Vergleicht man Luftbilder aus verschiedenen Zeiten, wird das sehr deutlich. Isabel Blaas, Julia Falger und Anna Lorenz (HLW) taten dies und beschäftigten sich mit der Frage, wie dem zunehmenden Bodenfraß entgegengewirkt werden kann.
• In mehreren Räumen gleichzeitig Musik hören, in jedem Raum etwas anderes. Das geht! Philipp Immler und Nico Lang (HTL) haben dafür einen Adapter entwickelt.
• Welches Potenzial steckt in der Freilichtbühne Geierwally? Fiona Baldauf und Ida Kleiner (HLW) sind mit ihrem Thema an die Geiewally Freilichtbühne herangetreten. Wie wäre es mit einem Public Viewing bei der nächsten Fußball-WM oder -EM? Theaterworkshops wären cool.
• Was muss eine Bank jungen Berufseinsteigern bieten, wenn es um Themen wie Versicherungen, Altersvorsorge, Leasing und umweltverträgliche Geldanlagen geht? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Helena Drobic, Pelin Karaman, Angela Köhler und Barbara Szilvasi (HAK) für die Sparkasse Reutte.
• Eva Maria Guem, Sophia Höfler, Larissa Stoschek und Valentia Stricker (HLW) stellten in ihrem Projekt fest, dass Ernährung, Sport und Bewegung sowie psychische Gesundheit während der Schwangerschaft für Mutter und Kind wichtig sind.
• Die Rolf.productions GmbH zeigt als Unternehmen großes Interesse an KI. Die Projektgruppe Lukas Kuhn, Maximilian Valier und Furkan Zengin (HTL) hat für den Auftraggeber analysiert, wo und wie KI in einem Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden kann.
• Gesellschaftliche und familiäre Einflüsse, Social Media und Influencer beeinflussen oft die Ernährung junger Menschen. Jessica Leitner, Lena Schwarzl und Erva Tan (HLW) kamen unter anderem zum Schluss: „Social Media so nutzen, dass es uns inspiriert und nicht verunsichert!“
• Die EWR AG ist einer der renommiertesten Lehrbetriebe im Außerfern. Die Generation Alpha rekrutiert sich über TikTok und fordert mit ihren Ansprüchen Unternehmen heraus, ihre Arbeitsweisen anzupassen. Für ihren Auftraggeber, die EWR AG, haben Salome Koch, Sibell Prinz und Sophia Wilhelm (HAK) herausgefunden, dass Betriebsbesichtigungen, Schnuppertage und modernes Recruiting, vor allem über TikTok, bei der Generation Alpha hoch im Kurs stehen.
• Smart Mirrors und Smart Devices, mit diesen sperrigen Begriffen haben sich Deniz Cabuk, Jonas Galic und Clemens Lutz (HTL) in ihrem Maturaprojekt beschäftigt. Sie konstruierten einen Smart Mirror. Dieser konnte am Stand der Projektgruppe im Foyer der Wirtschaftskammer live und in Aktion bestaunt werden.
„Ich bin stolz auf euch!“, schloss Direktor Werner Hohenrainer die Präsentationen und lud zum Buffet und gemütlichen Austausch ein. Die Daumen für die Matura sind für alle gedrückt.
DIE PROJEKTE. • Arda Alici und Gabriel Haas (HTL) beschäftigten sich mit der Frage, wie KI Probleme in einem Industriebetrieb lösen kann. Auftraggeber war die Plansee Group.
• Das Konsumverhalten von Jugendlichen war das Thema der Projektgruppe von Magdalena Kerle, Bianca Kuhn, Jasmin Sigl und Lilly-Marie Simader (HLW).
• Wie sieht das Bankwesen der Zukunft aus? Welche Chancen und Risiken birgt es? Und was kann eine Bank tun, um junge Kunden zu erreichen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Kurmanbek Amanbaev, Volkan Eroglu und Maurice Hass (HAK) in Zusammenarbeit mit der Raiffeisenbank Reutte. • Können Typenschilder für Maschinen zeitsparend hergestellt werden? Christian Herzinger, Moritz Vindl und Laurence Zobl (HTL) zeigten, dass dies möglich ist und bauten einen Prototyp. Auftraggeber war IBF Solutions.
• Wie ist die Rollenverteilung bei der Kindererziehung im Außerfern? Wie steht es um die Vätermonate? Im Auftrag der Arbeiterkammer Reutte untersuchten Victoria Heimerl, Sophia Hosp, Elisabeth Hosp und Natálie Urbanová (HLW), ob gesellschaftlicher Druck und traditionelle Rollenbilder die Inanspruchnahme des „Papamonats“ beeinflussen.
• In Zusammenarbeit mit der Tiroler Zugspitzgolf GmbH bewiesen Dana Flager, Sofie Sissi Franz und Tim Robert Friedsam (HAK), dass Golf nicht „nur ein Sport für alte Schnösel“ ist.
• Die Frage, ob eine Überdachung der B179 mit Photovoltaikpaneelen sinnvoll ist, führte Nicolas Ostheimer, Lukas Singer und Julian Wibmer (HTL) zum Ergebnis: Technisch möglich, aber wirtschaftlich nicht rentabel. Auftraggeber war die Elektrizitätswerke Reutte AG.
• Dass Organspenden Leben retten können, ist bekannt. Aber was ist mit den ethischen Aspekten? Was ist mit illegalem Organhandel? Und führt eine Organtransplantation tatsächlich zu einer Persönlichkeitsveränderung, Anna Moosbrugger und Leonie Wind (HLW) präsentierten ihr Maturaprojekt zu diesem Thema.
• Bei Anwärmöfen bietet sich im Stand-by-Betrieb ein enormes Einsparungspotential. Das stellten Adrian Marinkovic und Patrick Scheiber (HTL) fest, als sie sich im Auftrag der Plansee SE mit diesem Thema beschäftigten, Verbesserungspotenziale identifizierten und analysierten, wie diese genutzt werden können.
• „What can we do to make the world a better place?“ Hannah Feuerstein, Sandra Mittermayer, Anna-Lena Schweißgut und Sophie Wirth (HAK) präsentierten ihr Projekt in englischer Sprache. Im Mittelpunkt standen die Sustainable Development Goals (SDGs) = Ziele für nachhaltige Entwicklung.
• Ein junger Vater mit Kinderwagen, ein Mädchen, das als Mechanikerin arbeitet. Im Außerfern eine Selbstverständlichkeit? Laura Friedle, Carina Gruber, Justin Stephan Hofer und Miriam Schuster (HAK) wurden von der Regionalentwicklung Außerfern (REA) mit ihrem Projekt beauftragt. Ihr Fazit: Die Richtung stimmt, aber es gibt noch Luft nach oben
• Boden ist eine knappe Ressource. Vergleicht man Luftbilder aus verschiedenen Zeiten, wird das sehr deutlich. Isabel Blaas, Julia Falger und Anna Lorenz (HLW) taten dies und beschäftigten sich mit der Frage, wie dem zunehmenden Bodenfraß entgegengewirkt werden kann.
• In mehreren Räumen gleichzeitig Musik hören, in jedem Raum etwas anderes. Das geht! Philipp Immler und Nico Lang (HTL) haben dafür einen Adapter entwickelt.
• Welches Potenzial steckt in der Freilichtbühne Geierwally? Fiona Baldauf und Ida Kleiner (HLW) sind mit ihrem Thema an die Geiewally Freilichtbühne herangetreten. Wie wäre es mit einem Public Viewing bei der nächsten Fußball-WM oder -EM? Theaterworkshops wären cool.
• Was muss eine Bank jungen Berufseinsteigern bieten, wenn es um Themen wie Versicherungen, Altersvorsorge, Leasing und umweltverträgliche Geldanlagen geht? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Helena Drobic, Pelin Karaman, Angela Köhler und Barbara Szilvasi (HAK) für die Sparkasse Reutte.
• Eva Maria Guem, Sophia Höfler, Larissa Stoschek und Valentia Stricker (HLW) stellten in ihrem Projekt fest, dass Ernährung, Sport und Bewegung sowie psychische Gesundheit während der Schwangerschaft für Mutter und Kind wichtig sind.
• Die Rolf.productions GmbH zeigt als Unternehmen großes Interesse an KI. Die Projektgruppe Lukas Kuhn, Maximilian Valier und Furkan Zengin (HTL) hat für den Auftraggeber analysiert, wo und wie KI in einem Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden kann.
• Gesellschaftliche und familiäre Einflüsse, Social Media und Influencer beeinflussen oft die Ernährung junger Menschen. Jessica Leitner, Lena Schwarzl und Erva Tan (HLW) kamen unter anderem zum Schluss: „Social Media so nutzen, dass es uns inspiriert und nicht verunsichert!“
• Die EWR AG ist einer der renommiertesten Lehrbetriebe im Außerfern. Die Generation Alpha rekrutiert sich über TikTok und fordert mit ihren Ansprüchen Unternehmen heraus, ihre Arbeitsweisen anzupassen. Für ihren Auftraggeber, die EWR AG, haben Salome Koch, Sibell Prinz und Sophia Wilhelm (HAK) herausgefunden, dass Betriebsbesichtigungen, Schnuppertage und modernes Recruiting, vor allem über TikTok, bei der Generation Alpha hoch im Kurs stehen.
• Smart Mirrors und Smart Devices, mit diesen sperrigen Begriffen haben sich Deniz Cabuk, Jonas Galic und Clemens Lutz (HTL) in ihrem Maturaprojekt beschäftigt. Sie konstruierten einen Smart Mirror. Dieser konnte am Stand der Projektgruppe im Foyer der Wirtschaftskammer live und in Aktion bestaunt werden.
„Ich bin stolz auf euch!“, schloss Direktor Werner Hohenrainer die Präsentationen und lud zum Buffet und gemütlichen Austausch ein. Die Daumen für die Matura sind für alle gedrückt.




























