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Pfarrer Otto Walch sagt Pfiatgott

Sinto Kallarakkal Thomas übernimmt Seelsorgeraum Oberlechtal ab September

Mit 1. September kommt es im Seelsorgeraum Oberlechtal der Diözese Innsbruck zu einem bedeutenden personellen Wechsel. Pfarrer Otto Walch, der über Jahrzehnte das kirchliche Leben im Lechtal geprägt hat, tritt in den wohlverdienten Ruhestand. Seine Nachfolge übernimmt Sinto Kallarakkal Thomas als neuer Pfarrprovisor.
3. Juli 2025 | von Johannes Pirchner
Pfarrer Otto Walch sagt Pfiatgott <br />
Otto Walch geht in den wohlverdienten Ruhestand. Foto: Hölbling
Pfarrer Otto Walch war und ist über viele Jahre hinweg eine prägende Instanz des Lechtals. Er war nicht nur Seelsorger mit Herz, sondern ist auch engagierter Chronist von Elbigenalp und hat damit einen maßgeblichen Beitrag zur regionalgeschichtlichen Erforschung des Lechtals geleistet. In allen Pfarren und Filialkirchen – Bach, Elbigenalp, Gramais, Hägerau, Häselgehr, Holzgau, Kaisers, Steeg und Stockach war und ist er sehr beliebt: Ein Pfarrer zum Anfassen, nah bei den Menschen, aufmerksam für ihre Sorgen und Anliegen.

Generalvikar Roland Buemberger bringt es auf den Punkt: „Wir sind als Diözese sehr dankbar für seine treuen, engagierten und menschennahen Dienste.“

NEUER PFARRPROVISOR. Mit Sinto Kallarakkal Thomas übernimmt ein erfahrener Seelsorger die Leitung des Seelsorgeraumes Oberlechtal. Er wird als Pfarrprovisor künftig alle genannten Pfarren und Filialkirchen betreuen und dabei auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort setzen. Thomas bringt internationale Erfahrung und einen frischen Blickwinkel mit – eine Chance für neue Impulse bei gleichzeitiger Bewahrung des Gewachsenen.

BEWÄHRTE UNTERSTÜTZUNG. Unterstützt wird der neue Pfarrer von Vikar Joseph Thambi Gone. Er ist durch seine frühere seelsorgliche Tätigkeit in der Region bereits vielen bekannt und geschätzt. Seine Rückkehr stärkt die Kontinuität und sorgt dafür, dass der Wechsel im Seelsorgeraum behutsam gestaltet werden kann.

BLICK NACH VORN. Die frühzeitige Information der Gemeinden und die enge Abstimmung mit den Gremien vor Ort zeigen, dass die Diözese Innsbruck auf Verlässlichkeit und gute Kommunikation setzt. Der Abschied von Pfarrer Otto Walch bedeutet einen tief empfundenen Dank für Jahrzehnte der Hingabe – verbunden mit dem Vertrauen, dass auch unter der neuen Leitung das kirchliche Leben im Lechtal weiter lebendig bleibt.

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