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Starke Kooperation

Rotes Kreuz und BKH Reutte stärken Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit zwischen dem Roten Kreuz Reutte und dem Bezirkskrankenhaus Reutte wurde in den vergangenen Wochen durch eine gemeinsame Fortbildungsreihe intensiviert. Unter dem Titel „ABS-Briefing – Die Schnittstelle vom Rettungsdienst zum BKH“ trafen sich Mitarbeitende beider Einrichtungen an den Standorten Reutte, Elbigenalp und Tannheim. Ziel war es, die Abläufe an der sensiblen Schnittstelle zwischen Notfallversorgung und Krankenhausaufnahme weiter zu verbessern.
5. Jänner 2026 | von Johannes Pirchner
Starke Kooperation<br />
Das Bezirkskrankenhaus Reutte und das Rote Kreuz haben ihre enge Kooperation weiter ausgebaut. Foto: Rotes Kreuz/Schedler
Im Fokus der Fortbildung stand der direkte Austausch zwischen Rettungsteams und Krankenhauspersonal. Anhand realistischer Einsatz-szenarien wurden Übergabeprozesse, Kommunikationswege und standardisierte Abläufe analysiert und gemeinsam weiterentwickelt. Das Ziel: eine lückenlose und qualitativ hochwertige Versorgungskette vom Einsatzort bis zur ambulanten oder stationären Behandlung.

BESSERE KOOPERATION. „Die Fortbildung gab uns die Möglichkeit, uns gegenseitig noch besser kennenzulernen und unsere Zusammenarbeit auf eine neue Ebene zu heben“, betont Bertram Schedler, Geschäftsführer des Roten Kreuzes Reutte. Gerade bei Rücktransporten oder Verlegungen sei ein reibungsloser Ablauf entscheidend, nicht nur für die Effizienz, sondern auch für das Vertrauen im Team und gegenüber den Patienten.

WECHSELSEITIGES VERSTÄNDNIS. Auch von Seiten des Krankenhauses wird der Mehrwert der Schulung unterstrichen. Renate Engel, Abteilungsleiterin Pflege Ambulanzen am BKH Reutte, spricht von einem „großen Gewinn für beide Seiten“. Der direkte Austausch schaffe ein gemeinsames Verständnis und fördere die Wertschätzung der jeweils anderen Berufsgruppe. „Unsere Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz ist von einem klaren gemeinsamen Ziel getragen: die bestmögliche Versorgung unserer Patienten“, so Engel.

KONKRETE NÄCHSTE SCHRITTE. Aus der Fortbildungsreihe heraus entstanden bereits neue Ideen für die Zukunft: So sollen Pflegekräfte der Ambulanzen im Rahmen von Mitfahrdiensten Einblicke in den Rettungsdienst erhalten, während Sanitäter/innen durch Hospitationstage im Krankenhaus den Klinikalltag besser kennenlernen können. Diese praktischen Erfahrungen sollen das gegenseitige Verständnis vertiefen und die Qualität der Zusammenarbeit nachhaltig stärken.

WERTSCHÄTZUNG UND DANK. Abschließend dankten Michaela Traub, Pflegedirektorin des BKH Reutte, und Stefan Scheucher, Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes Reutte, ihren Teams für die engagierte Organisation und Durchführung der Veranstaltungen. Beide betonten, wie wichtig gelebte Kooperation und gegenseitige Wertschätzung im Gesundheitswesen seien – gerade in herausfordernden Zeiten. Die Fortbildungsreihe „ABS-Briefing“ ist somit ein gelungenes Beispiel für zukunftsorientierte Zusammenarbeit im Sinne einer durchgängigen und sicheren Patientenversorgung im Bezirk Reutte.

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