„Wir packen’s an!“
Starkes Konzept – Vorarlberger Architekten-Duo gewinnt Wettbewerb für VS Reutte
27. April 2026 | von
Sabine Schretter
65 Einreichungen gingen für den EU-weit ausgeschriebenen Architektenwettbewerb ein. Der Architekt Frank Stasi leitete die 15-köpfige Jury, die nach zwei intensiven Tagen einstimmig entschied: Den Wettbewerb gewann die Schallert Wüst Architekten ZT GmbH aus Feldkirch. Den Auswahlprozess bezeichnete Stasi als „fokussiert – ohne politische Diskussionen über die Sinnhaftigkeit des Projekts“. Die Architekten Nikolaus Schallert und Bernhard Wüst präsentierten ihr Konzept am Freitag, dem 24. April, in der Zeillergalerie. Ihr Entwurf erhält den ursprünglichen Charakter des Gebäudes und entwickelt ihn weiter. Zentrales Element der barrierefreien, modernisierten Schule bildet das Erdgeschoss mit einem offenen Raumverband aus Klassenräumen, Lernzonen und Gastrobereich. Dieses „Herzstück“ überzeugte auch Schulleiterin Katrin Santer-Astl: „Wir freuen uns sehr über mehr und qualitativ hochwertige Räume für die Umsetzung unserer pädagogischen Konzepte. Teamarbeit und klassenübergreifendes Lernen werden gefördert. Zudem entstehen Räume für den Mittagstisch und ausreichend Frischluftzonen.“ Eine vertikale Aula mit viel Tageslicht verbindet das Erdgeschoss mit den Obergeschossen, die als Kommunikationszonen mit einem Multifunktionsraum im ersten Obergeschoss gestaltet sind. Im Dachgeschoss entsteht eine lichtdurchflutete Kreativzone. Drei Eingänge erschließen das Gebäude, die Wegeführung wird entsprechend neu organisiert. Für den Turnunterricht planen die Architekten eine Verlegung des Turnsaals. „Auf der gegenüberliegenden Seite entstehen zwei übereinander angeordnete Turnsäle. So gewinnen wir einen lichtdurchfluteten Durchgang. Die Turnsäle sind über einen unterirdischen Gang mit dem Schulgebäude verbunden“, erklärt Bernhard Wüst. Dieses Teilprojekt soll in Bauphase 2 umgesetzt werden, während der bestehende Turnsaal bis dahin weiterhin genutzt wird. Auch die derzeit in der Volksschule Reutte untergebrachten Vereine behalten ihre Räumlichkeiten in der modernisierten Schule.
ZWEI BAUPHASEN. Das Gesamtprojekt gliedert sich in zwei Bauphasen. Sobald alle Vorarbeiten – darunter die Bildung eines Planungsteams und die Einreichung der Unterlagen – abgeschlossen sind, peilt Bürgermeister Günter Salchner den Start der ersten Bauphase für Sommer 2027 an. Für Bauphase 1 sind rund 16 Millionen Euro veranschlagt. Mit der Umsetzung der zweiten Bauphase (Turnsaal) steigt der Gesamtbetrag auf etwa 23 Millionen Euro. „Wir brauchen keine Containerschule“, betont Bürgermeister Salchner. Während der ersten Bauphase werden die rund 290 Schülerinnen und Schüler auf Schulen im Schulzentrum Reutte sowie auf die MS Untermarkt verteilt. Einen genauen Fertigstellungstermin nennt Salchner nicht. Im Idealfall sollen beide Bauphasen in einem Zug umgesetzt werden – dafür müssen jedoch mehrere Rahmenbedingungen erfüllt sein. Besonders hebt Salchner die konstruktive Zusammenarbeit mit der Gemeinde Breitenwang hervor, die maßgeblich durch Vizebürgermeister Markus Obergschwandtner vertreten wird. Die Kinder aus Breitenwang besuchen die Volksschule Reutte, daher beteiligt sich die Gemeinde mit zehn Prozent an den Gesamtkosten. Die Stadtgemeinde Reutte plant, ein Darlehen in Höhe von acht Millionen Euro aufzunehmen. Zusätzlich stehen fünf Millionen Euro aus Rücklagen zur Verfügung. Für den verbleibenden Betrag hat das Land Tirol Förderungen bereits mündlich zugesagt.
INFO: Das Siegerprojekt sowie die 64 weiteren eingereichten Entwürfe sind noch bis Freitag, 1. Mai, in der Zeillergalerie zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr.
ZWEI BAUPHASEN. Das Gesamtprojekt gliedert sich in zwei Bauphasen. Sobald alle Vorarbeiten – darunter die Bildung eines Planungsteams und die Einreichung der Unterlagen – abgeschlossen sind, peilt Bürgermeister Günter Salchner den Start der ersten Bauphase für Sommer 2027 an. Für Bauphase 1 sind rund 16 Millionen Euro veranschlagt. Mit der Umsetzung der zweiten Bauphase (Turnsaal) steigt der Gesamtbetrag auf etwa 23 Millionen Euro. „Wir brauchen keine Containerschule“, betont Bürgermeister Salchner. Während der ersten Bauphase werden die rund 290 Schülerinnen und Schüler auf Schulen im Schulzentrum Reutte sowie auf die MS Untermarkt verteilt. Einen genauen Fertigstellungstermin nennt Salchner nicht. Im Idealfall sollen beide Bauphasen in einem Zug umgesetzt werden – dafür müssen jedoch mehrere Rahmenbedingungen erfüllt sein. Besonders hebt Salchner die konstruktive Zusammenarbeit mit der Gemeinde Breitenwang hervor, die maßgeblich durch Vizebürgermeister Markus Obergschwandtner vertreten wird. Die Kinder aus Breitenwang besuchen die Volksschule Reutte, daher beteiligt sich die Gemeinde mit zehn Prozent an den Gesamtkosten. Die Stadtgemeinde Reutte plant, ein Darlehen in Höhe von acht Millionen Euro aufzunehmen. Zusätzlich stehen fünf Millionen Euro aus Rücklagen zur Verfügung. Für den verbleibenden Betrag hat das Land Tirol Förderungen bereits mündlich zugesagt.
INFO: Das Siegerprojekt sowie die 64 weiteren eingereichten Entwürfe sind noch bis Freitag, 1. Mai, in der Zeillergalerie zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr.



