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Reutte | Politik | 25. August 2020 | von Sabine Schretter

Lärmradar als Pilotprojekt

Lärmradar als Pilotprojekt<br />
FPÖ-Verkehrssprecherin Evelyn Achhorner fordert die Einführung eines Lärmradars. Foto: FPÖ Tirol
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Für die FPÖ ist ein Motorradfahrverbot allein zu wenig

Eine Motorradlärmstudie des Landes Tirol bestätigte die starke Belastung für die Bevölkerung des Bezirkes Reutte. Resultierend daraus wurde ein Fahrverbot für sehr laute Motorräder (Standgeräusch über 95 dB) erlassen. Dieses Fahrverbot gilt seit 10. Juni und noch bis 31. Oktober. Für die FPÖ ist die Maßnahme nicht zielführend – die blaue Partei möchte ein Lärmradar.
von Sabine Schretter

„Aufgrund unseres Drucks beimMotorradfahrverbot im Bezirk Reutte gibt es nun wenigstens Ausnahmen für Anrainer, wenn die Motorräder beruflich genutzt werden müssen“, erläutert FPÖ-Verkehrssprecherin im Tiroler Landtag LA Evelyn Achhorner in einer Aussendung, doch sei diese Lösung keineswegs zufriedenstellend, weder für Motorradfahrer, Gaststätten, Hotelbetriebe und auch nicht für die Anrainer. „Denn es geht immer um das Standgeräusch, das im Typenschein steht.“ Fakt ist, dass jedes Motorrad laut und leise gefahren werden kann.
Derzeit liegen bereits einige positive Rückmeldungen zum bestehenden Motorradfahrverbot vor – weniger Motorräder machen weniger Lärm. „Dafür braucht es keine Testphase, das ist logisch“, so Evelyn Achhorner, die weiter ausholt: „Die Kollateralschäden hinsichtlich der negativen wirtschaftlichen Auswirkungen örtlicher Betriebe dürfen nicht ignoriert werden.“

PILOTPROJEKT LÄRMRADAR. Achhorner sieht demnach im Fahrverbot nicht die wirkliche Lösung des Problems. Sie plädiert für die Einführung eines Lärmradars. „Die Lärmbelästigung, die durchaus verständlich und keinem Anrainer abzusprechen ist, muss reduziert werden. Ich fordere daher nochmals den Einsatz eines Lärmradars. Somit müssen die Maschinen leise gefahren werden, genauso wie sie sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten müssen. Das kann als Pilotprojekt für andere Motorradstrecken im Land gesehen werden und durchaus Schule machen.“
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