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Bergmähder in Häselgehr

8. Oktober 2025 | von Werner Friedle
Bergmähder in Häselgehr
Bergmähder auf der „Pleiß“ – Hä­selgehr (1950er­ Jahre) vor der Leilighütte : Rosa Lederhilger, Johann Köck, Ludmilla Köck und Klara Lederhilger (v.l.). Der vermehrte Fut­terbedarf führte im Laufe der Zeit zu einer unbedachten Waldrodung, beson­ders dort, wo gut verwittertes Gestein – wie im Lechtal die Lias-Fleckenmergel – die Hänge bildete, sodass die Ortschaf­ten teilweise starker Lawinengefährdung ausgesetzt wurden. Zwischen den Mäh­dern blieb das oft verstaudete „March­gas“ stehen und bildete die vom Tal aus gut sichtbaren „Hosenträger“. Die harte Arbeit beschrieb L. Steub (,, Drei Sommer in Tirol“, 1846) so: „... Er erklimmt mit seinen Steigeisen die höchsten Berge und bleibt Tag und Nacht auf seinen Mähdern, um das Futter zu sammeln, das ihm während dieser Zeit auch als erwärmende Liegerstatt dient. Dabei nährt er sich mit einem Brei von Ziegenmilch oder noch einfacher mit Käse und Brot, und trinkt frisches Bergwasser dazu.“    

Text und Foto: Werner Friedle
 

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