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Reutte | So war es früher | 24. August 2020 | Peter Linser

So war es früher ...

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Idylle am Vilsalpsee. Foto: Peter Linser
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Tannheim

Tragisches Unglück auf dem Vils-alpsee. Am Mittwoch, den 1. Juni, ereignete sich auf dem Vilsalpsee ein Bootsunglück, welches zwei Todesopfer forderte. Als vom Hüttenneubau in der Vilsalpe die Leute abends nach Hause gingen, wollte ein Teil von ihnen den Vilsalpsee mit einem Boot überqueren. In der Mitte des Sees begann sich das stark überlastete Boot langsam mit Wasser zu füllen. Bei dem Versuch, mit dem Boot eine Wendung gegen das Ufer zu machen, um dasselbe zu erreichen, kenterte das Boot und sämtliche Insassen fielen ins Wasser, Während sich 13 über Wasser halten und dann mit Hilfe einiger geistesgegenwärtige Schwimmer das kieloben treibende Boot erreichen konnten, blieben der 66jährige Landwirt und Maurer Johann Fügenschuh und der 22jährige Landarbeiter Gebhard Haller, beide aus Tannheim-Berg, verschwunden und konnten bis zum nächsten Tage noch nicht aufgefunden werden. Der tragische Tod der zwei Männer, welche allseits beliebt waren, löste in ganz Tannheim große Bestürzung aus, die Anteilnahme der gesamten Bevölkerung wendet sich den beiden betroffenen Familien zu. (Außerferner Bote, 4. Juni 1949) Zu dem Bootsunglück auf dem Vilsalpsee am 1. Juni ist zu berichten, dass die beiden Verunglückten bis heute noch nicht geborgen werden konnten, trotzdem mit verschiedenen Geräten nach ihnen gesucht wurde. Eine erfolgreiche Suche mit Wurfankern und Schleppnetzen wird durch am Grund des Sees liegende Steinblöcke, Baumstämme und Äste fast unmöglich gemacht. (Außerferner Nachrichten, 18. Juni 1949)  Text und Foto: Peter Linser
Tragisches Unglück auf dem Vils-alpsee. Am Mittwoch, den 1. Juni, ereignete sich auf dem Vilsalpsee ein Bootsunglück, welches zwei Todesopfer forderte. Als vom Hüttenneubau in der Vilsalpe die Leute abends nach Hause gingen, wollte ein Teil von ihnen den Vilsalpsee mit einem Boot überqueren. In der Mitte des Sees begann sich das stark überlastete Boot langsam mit Wasser zu füllen. Bei dem Versuch, mit dem Boot eine Wendung gegen das Ufer zu machen, um dasselbe zu erreichen, kenterte das Boot und sämtliche Insassen fielen ins Wasser, Während sich 13 über Wasser halten und dann mit Hilfe einiger geistesgegenwärtige Schwimmer das kieloben treibende Boot erreichen konnten, blieben der 66jährige Landwirt und Maurer Johann Fügenschuh und der 22jährige Landarbeiter Gebhard Haller, beide aus Tannheim-Berg, verschwunden und konnten bis zum nächsten Tage noch nicht aufgefunden werden. Der tragische Tod der zwei Männer, welche allseits beliebt waren, löste in ganz Tannheim große Bestürzung aus, die Anteilnahme der gesamten Bevölkerung wendet sich den beiden betroffenen Familien zu. (Außerferner Bote, 4. Juni 1949)
Zu dem Bootsunglück auf dem Vilsalpsee am 1. Juni ist zu berichten, dass die beiden Verunglückten bis heute noch nicht geborgen werden konnten, trotzdem mit verschiedenen Geräten nach ihnen gesucht wurde. Eine erfolgreiche Suche mit Wurfankern und Schleppnetzen wird durch am Grund des Sees liegende Steinblöcke, Baumstämme und Äste fast unmöglich gemacht. (Außerferner Nachrichten, 18. Juni 1949)   

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