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Reutte | Sport | 30. Juli 2019 | Sabine Schretter

Kitzbüheler Horn Bergrennen

Kitzbüheler Horn Bergrennen
Hurra, die Gams! Christoph Gobber bezwang das Kitzbüheler Horn erfolgreich. Foto: Gobber
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Reutte Sabine Schretter
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Christoph Gobber startete erfolgreich bei einem der schwierigsten Bergrennen


Es ist eine besondere Herausforderung, das Kitzbüheler Horn – Österreichs steilsten Radberg – zu bezwingen. 865 Höhenmeter auf 7,1 km Streckenlänge zu bewältigen, bedeutet für die Athleten, eine durchschnittliche Steigung von 12,5 Prozent zu überwinden. 

Der Außerferner Radsportler – Christoph Gobber – hat diese Herausforderung angenommen und den Berg beim 39. Kitzbüheler Horn Berg-Radrennen erfolgreich bezwungen.
Besonders.

„Es ist immer schön und zugleich etwas Spezielles, wenn man nach Kitzbühel kommt. Die Einwohner leben für den Sport und den Tourismus! Für die Radrennfahrer gilt es, das Kitzbüheler Horn mit seiner maximal Steigung von 22,3 Prozent zu bezwingen“, schildert Christoph Gobber der RUNDSCHAU seine ersten Eindrücke vom Renntag.
Bei schwülen Verhältnissen mussten bis zum Ziel beim Alpenhaus mehr als sieben Kilometer und mehr als 800 Höhenmeter zurückgelegt werden. Der steilste Radberg Österreichs macht es den Fahrern alles andere als einfach. „Auch ich weiß, dass man sich das Rennen hier rauf sehr gut einteilen muss. Ist man einmal zu lang im ,roten Bereich’ gefahren, kann man sich kaum mehr erholen und kassiert einen enormen Zeitrückstand. Also gilt es, seinen Rythmus zu finden und diesen durchziehen zu können. Von schnelleren Gegnern darf man sich an diesem Berg wenig beeindrucken lassen. Mir gelang es gut, den Rythmus zu finden. Die drückende Schwüle sorgte dafür, dass das Rennen heuer etwas ,langsamer’ war. In der Klasse Elite/U23 konnte ich den Klassensieg erreichen, für die Klasse Elite reichte meine Zeit für den 7. Rang“, kann Christoph Gobber mit Recht stolz auf seine Leistung sein.
Overall Sieger wurde der italienische Bergmeister Michael Spögler.
„Positiv zu erwähnen ist, dass im Ziel Anti-Doping-Kontrollen durchgeführt wurden. Mit solchen unerwarteten Aktionen werden Zeichen für einen sauberen Sport im Nicht-Profi Bereich gesetzt“, so der junge Außerferner.
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