Mental stark,
gemeinsam unschlagbar
Das Pfingstcamp – ein Pflichttermin für Tennisbegeisterte
1. Juni 2026 | von
Bruno Dengg
Bereits seit sieben Jahren verbringen Sportlerinnen und Sportler aus Nah und Fern die Pfingstfeiertage aktiv in Reutte. Beim Pfingstcamp können sie ihre Spielstärke verbessern. Foto: Andreas Gerstgasser
Das über die Grenzen des Außerfern hinaus bekannte Tenniscamp geht bereits in die siebte Runde. Für Tennisbegeisterte aus Nah und Fern heißt es zu Pfingsten: Schläger einpacken, raus aus dem Alltag und hinein ins Tennisvergnügen mit Freunden. Was als Idee begann, ist für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer heute Tradition: Ein Urlaub bei Altbekannten, der Sport und Gemeinschaft perfekt verbindet. Dabei ist es von untergeordneter Bedeutung, ob die Tennisinteressierten ambitionierte Leistungsspieler sind, die an ihrer Performance feilen, oder einfach motivierte Hobbyspieler, die ihr Spiel verbessern möchten. Neben dem klassischen freien Training werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch mentale Trainingseinheiten angeboten, denn im Tennis sollte der Kopf in gleichem Maße wie die Technik trainiert werden.
KEIN „VERFLIXTES 7. JAHR“. Diese Redewendung mag im Alltag zwar hin und wieder zutreffen, für das traditionelle Pfingstcamp in Reutte stimmt sie jedoch nicht. Das vor sieben Jahren von Andreas Gerstgasser mit seiner Pro Tennis School gestartete Camp hat eine intensive Wachstumsphase hinter sich und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Inzwischen reisen zu Pfingsten Tennisbegeisterte von Frankfurt über München bis in die Schweiz an, um über die Feiertage in Reutte ihr Können zu verbessern. Das von Freitag bis Montag dauernde Camp bietet pro Tag mindestens eine Trainingseinheit, freies Spiel sowie ein abschließendes Turnier für alle, das mit einem geselligen Grillabend endet. Bereits seit drei Jahren findet parallel dazu ein Padelcamp mit dem italienischen Experten Francesco Foschi statt. Auch dieses ist sehr gefragt, was die 14 Sportlerinnen und Sportler (größtenteils aus Wien) beweisen. Natürlich sind auch Einheimische auf den Courts in Reutte anzutreffen, ebenso ein Rollstuhlfahrer, der extra mit seiner Familie aus Köln angereist ist, um an dieser Veranstaltung teilzunehmen.
Mentaltraining. Herbert Schnaubelt ist Tennisexperte und hat eine spezielle Ausbildung im Mentaltraining. Er wurde vor sieben Jahren von Andreas Gerstgasser nach Reutte geholt und ist seither ein gern gesehener Gast und Vortragender. „Der Glaube kann Berge versetzen“ – genau da setzt der Experte an. Für ihn ist Mentaltraining ein fester Bestandteil des Leistungs- und Wettkampftrainings. „Wenn du im Wettkampf liefern willst, aber dein Kopf macht nicht mit“, dann kann Mentaltraining sehr hilfreich sein. Es geht nicht um Motivationsgerede, sondern um eine Anleitung für Spielerinnen und Spieler, um trotz Druck handlungsfähig zu bleiben. Der Mentalcoach leitet die Sportlerinnen und Sportler an, ihre Nervosität zu regulieren, bevor diese sie blockiert, ihre Emotionen zu steuern, statt von diesen gesteuert zu werden, im Wettkampf auch nach Fehlern bei sich selbst zu bleiben und ihre Leistung abzurufen, wenn es zählt. All das und noch viel mehr konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Pfingstcamps in Reutte erlernen und gleichzeitig beim Abschlussturnier in die Praxis umsetzen.
RESÜMEE. Abschließend kann festgehalten werden, dass das diesjährige Pfingstcamp wieder ein voller Erfolg war. Die Sportlerinnen und Sportler aus Nah und Fern erlebten gemeinsam unvergessliche Tage voller Ballwechsel, Lachen und Teamgeist. Sie sind fest entschlossen, im kommenden Jahr wieder als Teil der „Pfingstcamp-Familie“ nach Reutte zu kommen.
KEIN „VERFLIXTES 7. JAHR“. Diese Redewendung mag im Alltag zwar hin und wieder zutreffen, für das traditionelle Pfingstcamp in Reutte stimmt sie jedoch nicht. Das vor sieben Jahren von Andreas Gerstgasser mit seiner Pro Tennis School gestartete Camp hat eine intensive Wachstumsphase hinter sich und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Inzwischen reisen zu Pfingsten Tennisbegeisterte von Frankfurt über München bis in die Schweiz an, um über die Feiertage in Reutte ihr Können zu verbessern. Das von Freitag bis Montag dauernde Camp bietet pro Tag mindestens eine Trainingseinheit, freies Spiel sowie ein abschließendes Turnier für alle, das mit einem geselligen Grillabend endet. Bereits seit drei Jahren findet parallel dazu ein Padelcamp mit dem italienischen Experten Francesco Foschi statt. Auch dieses ist sehr gefragt, was die 14 Sportlerinnen und Sportler (größtenteils aus Wien) beweisen. Natürlich sind auch Einheimische auf den Courts in Reutte anzutreffen, ebenso ein Rollstuhlfahrer, der extra mit seiner Familie aus Köln angereist ist, um an dieser Veranstaltung teilzunehmen.
Mentaltraining. Herbert Schnaubelt ist Tennisexperte und hat eine spezielle Ausbildung im Mentaltraining. Er wurde vor sieben Jahren von Andreas Gerstgasser nach Reutte geholt und ist seither ein gern gesehener Gast und Vortragender. „Der Glaube kann Berge versetzen“ – genau da setzt der Experte an. Für ihn ist Mentaltraining ein fester Bestandteil des Leistungs- und Wettkampftrainings. „Wenn du im Wettkampf liefern willst, aber dein Kopf macht nicht mit“, dann kann Mentaltraining sehr hilfreich sein. Es geht nicht um Motivationsgerede, sondern um eine Anleitung für Spielerinnen und Spieler, um trotz Druck handlungsfähig zu bleiben. Der Mentalcoach leitet die Sportlerinnen und Sportler an, ihre Nervosität zu regulieren, bevor diese sie blockiert, ihre Emotionen zu steuern, statt von diesen gesteuert zu werden, im Wettkampf auch nach Fehlern bei sich selbst zu bleiben und ihre Leistung abzurufen, wenn es zählt. All das und noch viel mehr konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Pfingstcamps in Reutte erlernen und gleichzeitig beim Abschlussturnier in die Praxis umsetzen.
RESÜMEE. Abschließend kann festgehalten werden, dass das diesjährige Pfingstcamp wieder ein voller Erfolg war. Die Sportlerinnen und Sportler aus Nah und Fern erlebten gemeinsam unvergessliche Tage voller Ballwechsel, Lachen und Teamgeist. Sie sind fest entschlossen, im kommenden Jahr wieder als Teil der „Pfingstcamp-Familie“ nach Reutte zu kommen.
