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Reutte | Sport | 12. Oktober 2020 | Albert Unterpirker/Alexander Schwarzl

Reutte zerlegt Innsbruck West. Aleks Matic: „Bin sehr stolz“

Reutte zerlegt Innsbruck West. Aleks Matic: „Bin sehr stolz“
Stolzer Aleks Matic: Applaus für seine Mannschaft. RS-Foto: Unterpirker
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Reutte  Albert Unterpirker/Alexander Schwarzl
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Zwei total unterschiedliche Halbzeiten in Vils

Reutte : SPG Innsbruck West - 3:0 (1:0). Sechs Spiele, fünf Siege, ein Unentschieden – beinahe liest sich die bisherige Bilanz von Trainer Aleks Matic makellos.
Von Albert Unterpirker.
Den einzigen Punkteverlust gab es auswärts beim Liga-Überflieger IAC. Zuletzt legten die Außerferner gegen andere Innsbrucker wieder mit einem Sieg nach. Innsbruck West war mit dem 3:0 noch gut bedient. Tore: B. Demirel (27.), O. Kocak (47.), S. Slomic (90.). Nächstes Spiel: SV Fritzens – SV Reutte, Samstag, 17.10., 16:30 Uhr. 3:0 – klingt nach eindeutiger Sache? „War es auch! Wir waren 90 Minuten überlegen, der Gegner hatte keine einzige Chance“, resümiert Matic nach dem Match. Von Beginn weg waren die Heimischen am Drücker, wollten ein schnelles Tor erzielen – ließen bei ihren Bemühungen aber zahlreiche starke Gelegenheiten liegen. Dennoch gelang Reutte nach rund einer halben Stunde durch Burak Demirel die Führung im Zuge einer schönen Standard-Aktion. Anschließend folgten abermals Chancen auf Chancen. „In der Pause habe ich ihnen gesagt, dass wir Geduld haben und den letzten Pass sauber spielen müssen“, sagt der Reutte-Übungsleiter. Die Außerferner starteten nach Wiederanpfiff wie aus der Pistole geschossen. Langer Einwurf, Miro Vukoja verlängert, und Olcay Kocak staubt ab – 2:0. Insgesamt trafen die Hausherren in dieser Partie drei Mal das Gestänge, und auch Spielmacher Oleg Weber verzeichnete mindestens „drei, vier Chancen“, so Matic. „Die Jungs haben richtig Gas gegeben und am laufenden Band produziert.“ Dem 3:0 von Semir Slomic ging außerdem „ein Traumpass“ voraus. Fazit: „Ich bin extrem stolz auf sie, ich finde keine Worte. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung, jetzt wird gefeiert. Wir hoffe, dass das mit Corona bald vorbei ist, denn die Mannschaft hat sich mehr Zuschauer verdient!“ Fritzens? „Du kennst mich in- und auswendig: Wir fahren nicht hin und sagen: Wir gewinnen. Wir werden uns die ganze Woche gewissenhaft vorbereiten – und mit viel Respekt antreten.“

Von Alexander Schwarzl.
Vils : FC Stubai - 1:2 (0:1). Der FC Schretter Vils musste zu einem unüblichen Zeitpunkt ein Heimspiel antreten, bereits am Freitagabend war der FC Stubai zu Gast im Sägebachstadion. Bei Flutlicht waren es die Gäste aus dem Stubaital, welche von Beginn an das Zepter in die Hand nahmen. Der FC Stubai schockte die Singer/Probst-Elf früh und ging bereits in der 3. Spielminute, nach einem Abstimmungsfehler in der Vilser Hintermannschaft, mit 0:1 in Führung. Der FC Schretter Vils fand keinen Zugriff auf das Spiel, der FC Stubai war spielbestimmend, ohne sich jedoch zwingende Torchancen heraus zu arbeiten. Nach einer schwachen Leistung der Grenzstädter bat der Schiedsrichter zum Pausentee. Das Vilser Trainer-Duo fand wohl in der Kabine die passenden Worte, denn der FC Schretter Vils kam wie ausgewechselt aus der Halbzeitpause. Von der ersten Sekunde an übernahmen die Grenzstädter das Kommando, zwingende Tormöglichkeiten blieben aber auch auf Vilser Seite aus. In der 69. Spielminute musste deshalb eine Standardsituation für den Ausgleichstreffer herhalten, Simon Bleiholder trat einen Freistoß von der Seite, welcher an Freund und Feind vorbei ging und zum 1:1 Ausgleichstreffer im Netz zappelte. Danach war der FC Schretter Vils die tonangebende Mannschaft und drückte auf den Siegtreffer. Genau diese Dranphase folgte der Schock, bei einem Einwurf schliefen die Vilser Spieler und aus dem folgenden Sonntagsschuss erzielte der FC Stubai die 1:2 Führung in 85. Spielminute. Die Grenzstädter konnte nach dem Treffer nicht mehr zulegen und mussten sich somit unglücklich geschlagen gebe. „Hätten wir die erste Halbzeit nicht so verschlafen, wäre ein Unentschieden auf jeden Fall drin gewesen“, analysierte Betreuer Thomas Probst. Jetzt heißt es Mund abwischen und sich auf die kommenden Aufgaben konzentrieren.
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