„Roppener Krampelerplage“

Hochnäsig und selbstverliebt schauten „diea greißlign Höllntuifl“ in die Kamera. Sie glaubten wohl, sie wären die vollkommenste Schöpfung auf Gottes schöner Welt. RS-Foto: Krismer

Höllenbande kreuzte am „Löckpuiter Platzl“ auf

Letzten Samstag bekamen die Roppener wieder, wie seit mittlerweile 20 Jahren, Besuch aus dem Höllenreich. Nach dem Adventbasar und dem Nikolauseinzug erfolgte der Jubiläumsumzug am Löckpuiter Platzl. Zuerst waren die Kleinen an der Reihe, die aber nicht weniger Angst und Schrecken verbreiteten als die Großen, die anschließend am besagten Platzl aufkreuzten.

Von Ewald Krismer

Einen gemütlichen Abend bei Glühwein, Würstl und Maroni verbrachte die Roppener Bevölkerung wieder am letzen Samstag am „Löckpuiter Platzl“. Diese Gemütlichkeit hatte ein jähes Ende, als ein alle Jahre wiederkehrendes Höllengesindel urplötzlich wieder daher kam. Respektlos und ohne Manieren belästigten die Roppener Krampeler die Besucher des Nikolausmarktes. Sie verbreiteten Angst und Schrecken, einen nicht auszuhaltenden Gestank und dichten roten Nebel, dass man schier die Hand vor dem Gesicht nicht mehr erkennen konnte. Das Spektakel dauerte rund eine Stunde, danach war wieder Frieden in der Inntalgemeinde eingekehrt.

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