Saat in forderndem Boden

Im Bild: Stadtrat Friedrich „Friedl“ Fillafer, Diakon Andreas Sturm, Stadträtin Andrea Jäger, „Alpenländische“-Geschäftsführer Markus Lechleitner, Bürgermeister Stefan Weirather und „Alpenländische“-Bauleiter Simon Smekal (v.l.) RS-Foto: Matt

Wohnanlage am Imster Eichenweg übergeben

Über eineinhalb Jahre hat der Bau gedauert – und dann stellte sich zum kleinen, aber feinen Festakt samt Grillen jüngst doch noch ein kleiner Regenschauer ein. Kaum gestört haben dürfte das aber die neuen Mieter der „Alpenländische“-Wohnanlage im Imster Eichenweg, die dabei ihre Schlüssel überreicht bekamen.

Von Manuel Matt

Gut 20 Monate war die „Alpenländische – Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft“ mit dem Projekt am Imster Eichenweg beschäftigt. „Unfall- und schadensfrei“, wie sich Geschäftsführer Markus Lechleitner freute – und doch waren die Bauarbeiten nicht gänzlich frei von Komplikationen. „Ein schwieriges Baugrundstück“, urteilt wenig später Imster Bürgermeister Stefan Weirather, während die ersten Regentropfen zu fallen beginnen und der Malchbach nahe der Wohnanlage fröhlich seine Bahnen zieht. Mit den Nachbarn habe es zudem viele Diskussionen gegeben, herrschte doch Unmut über das Projekt am Eichenweg vor, der Größe und der Nähe zu bestehenden Wohngebäuden wegen. Die Umsetzung sei nun aber gelungen, gratuliert Weirather und überlässt der Segnung das Feld.

Ein Schlüssel für kleine Kinderhände, überreicht vom Bürgermeister. RS-Foto: Matt
Vom Wohnen zu einem „Vertretbaren Mietpreis“

Diese geschätzte Aufgabe übernahm an diesem frühen Freitag-nachmittag der Imster Diakon Andreas Sturm, der sich dank den Regenschirmen von Lechleitner und Weirather vollends auf die Segnung des Weihwassers konzentrieren konnte. Gesprenkelt wurde das heilige Nass dann auf das 4,3 Millionen Euro teure Gebäude, das vier Zweizimmerwohnungen, 14 Dreizimmerwohnungen und zwei Vierzimmerwohnungen umfasst und energietechnisch als Passivhaus glänzt. Inkludiert sind bei jeder Einheit ein Stellplatz in der Tiefgarage sowie ein eigenes Kellerabteil – und das bei einem „vertretbaren Mietpreis“ von 8,69 Euro pro Quadratmeter, wie der „Alpenländischen“-Geschäftsführer preisgibt. Dennoch sei es nicht ganz leicht gewesen, auch die entsprechenden Mieter für die Wohnanlage zu finden, wie die zuständige Imster Wohnungsstadträtin Andrea Jäger gegenüber der RUNDSCHAU bemerkt. Immerhin herrsche in der Stadt ein generelles Überangebot an Wohnungen, wenn auch es gleichzeitig an „sehr kleinem, sehr günstigem Wohnraum“ fehle, so Jäger: „Wir werden die Wohnbaupolitik jedenfalls überdenken müssen.“