Siegesserie unterbrochen

Ein paar Mal ist es doch zur Sache gegangen. Für diesen „Hinlanger” musste „Webers Wulliger“ (weiß 67) dann vorzeitig vom Eis und unter die Dusche. Foto: Privat

Erste Niederlage für Zugspitzscorpions

In jedem Drittel der gleiche Verlauf, nach wenigen Minuten kommen die Zugspitzscorpions in den Rückstand. Und brauchen dann relativ lang, bis ihnen der Ausgleich gelingt. Einfach hinterher, statt vorne dran. Extrem das letzte Drittel: schon nach drei Minuten bringt Schöser die Weerberger zum dritten Mal in Front. Nur 40 Sekunden danach setzt Rainer nach und erzielt das 4:2. In dieser Phase des Spiels wird die insgesamt schwache Schiedsrichterleistung mit spielentscheidend. Elendslange Spielunterbrechungen, weil der Headschiri immer wieder seine Linesmen zu Rate ziehen muss. Dass der Mann in Schwarz für so wenig Leistung auch noch Geld bekommt, versteht so mancher Zuschauer nicht wirklich. Und, dass drei schwarze Mander nicht fähig waren, zwei Streitbare auseinanderzubekommen, hat darin geendet, dass einer der Streithähne, der SPG-67iger, vorzeitig unter die Dusche musste. Da sollten die TEHV-Verantwortlichen schon mal ein Auge drauf haben, was sie da aufs Eis schicken.
Wie geht es nun weiter? Nächstes Wochenende müssen die Zugspitzscorpions in Kufstein antreten. Sicher kein Jausengegner, sondern eine attraktive Herausforderung. Da wird sich zeigen, ob sich die Spielgemeinschaft Ehrwald/Imst an der Tabellenspitze halten kann oder ohne Punkte im Gepäck die Heimreise antreten muss. Fürs Mitmischen an der Tabellenspitze sind die drei Punkte gegen Kufstein Pflicht, sonst wird man sich mit dem dritten Tabellenplatz anfreunden müssen. Sicher auch kein Beinbruch, aber Siege sind gefragt, denn die wollen auch die Zuschauer sehen.