Sommerkindergarten 2020

Im Kindergarten Tauschergasse in Reutte wird ab heuer ein Sommerkindergarten mit Ganz- oder Halbtagesbetreuung angeboten. Foto: Pixabay

Erleichterung für Eltern während der So, mmerferein

Jedes Jahr freuen sich Kinder und Eltern auf die Sommerferien. Die Frage, wo und wie die Kinder während der langen FErein betreut werden, bereitet aber vielen Eltern auch Sorgen. Dem wird in Reutte 2020 Abhilfe geschaffen.

Ab dem Sommer 2020 wird im Kindergarten Tauschergasse eine Sommerbetreuung eingerichtet, die leistbarer ist und mit mehr Flexilbilität vor allem berufstätigen Eltern entgegenkommt.
Wer bisher nicht auf Unterstützung durch Großeletern oder Tageseltern zurückgreifen konnte, musste die Kinder im Josefsheim oder anderen Gemeinden unterbringen. Der Betrag von 85 Euro, der für eine Ganztagesbetreuung pro Kind und Woche im Josefsheim bezahlt werden muss, stellt für viele Familien eine finazielle Herausforderung dar.
Reuttes Bürgermeister Luis Oberer freute sich daher, bei der letzten Gemeinderatssitzung 2019 verkünden zu können, dass Reutte hier einen anderen Weg einschlagen wird. „Ab dem Sommer 2020 bieten wir eine Sommerbetreuung im Kindergarten Tauschergasse an, die eine sehr gute Alternative zum Josefsheim darstellt“. Mit 30 Euro pro Woche und Kind für die Ganztagesbetreuung liegt man doch deutlich günstiger. Es gibt auch ein Halbtagesangebot, für das pro Woche und Kind 15 Euro zu bezahlen sind. Der Sommerkindergarten Tauschergasse wird vom 13. Juli bis zum 28. August 2020 angeboten. Die Kinder werden im Zeitraum von 7.30 bis 16 Uhr durchgehend betreut.
Gestartet wird im ersten Jahr mit einer Gruppe mit 20 Kindern. „Damit werden wir unserem Bestreben, eine familienfreundliche Gemeinde zu sein, noch mehr gerecht. Eltern können wir damit ein paar Sorgen abnehmen. Sie müssen jetzt nur die Zeiten organisieren, während denen Kindergärten aufgrund von Reinigungs- und Wartungsarbeiten geschlossen sind. Ob wir auch für die restlichen Ferien Ähnliches anbieten können bzw. werden, kann ich noch nicht sagen. Darüber denken wir aber nach und prüfen das“, so Luis Oberer.