SOS-Kinderdorf nun wieder in Telfs vertreten

Freuten sich gemeinsam: V.l. Vize-Bgm. LA Cornelia Hagele, GL Wolfgang Katsch, LR Gabriele Fischer, Bgm. Christian Härting, GL Jörg Schmidt, HR Johann Sterzinger, der die ehemalige Schule sachwaltet, und Pädagogin Claudia Gruber. RS-Foto: Schnöll

Vergangenen Freitag wurde in der ehemaligen „Heinrich-Jacoby-Schule“ eine neue Wohngruppe eröffnet

In Telfs gibt es nun eine SOS-Kinderdorf-Wohngruppe, die in der ehemaligen „Heinrich-Jacoby-Schule“ in der Bahnhofstraße unterbracht ist. Acht junge Burschen werden seit September in der Einrichtung betreut. Vergangenen Freitag wurde die Wohngruppe offiziell vorgestellt und eröffnet. 

Vor zwei Jahren flammten in Telfs heftige Diskussionen auf, als in die ehemalige „Heinrich-Jacoby-Schule“ 21 unbegleitete jugendliche Flüchtlinge eingezogen sind. Die jungen Asylwerber zogen vergangenes Jahr wieder aus, das Gebäude stand wieder leer. „Drei Jahre lang hat SOS-Kinderdorf nach einer passenden Immobilie gesucht und mit der ehemaligen Schule nun endlich ein optimales Objekt gefunden. Über den Sommer haben wir nach den Plänen von Baumeister Daniel Gufler Umbauarbeiten durchgeführt und ein wunderbares Zuhause für junge Leute geschaffen“, schilderte Jörg Schmidt, Leiter des SOS-Kinderdorfes in Imst, der gemeinsam mit Wolfgang Katsch, dem SOS-Kinderdorf-Geschäftsleiter West, und Claudia Gruber, Pädagogische Leitung der  Wohngruppe Telfs, bei der Feierstunde etliche Ehrengäste begrüßen konnte – darunter auch Soziallandesrätin Gabriele Fischer, den Telfer Bürgermeister Christian Härting sowie die Vizebürgermeister-
in LA Cornelia Hagele und Christoph Walch. 

„LIEBEVOLLES ZUHAUSE FÜR JUNGE MENSCHEN!“ Landesrätin Fischer erklärte, dass die Gesellschaft, die Politik und die Systempartner  gefragt sind, „wenn es in einer Familie nicht so ist, wie es sein soll“, und sie hob damit den Wert von SOS-Kinderdorf hervor. Bürgermeister Christian Härting freut sich über die Nachnutzung der leerstehenden Schule durch die SOS-Kinderdorf-Wohngruppe: „SOS-Kinderdorf war bereits einmal in unserer Marktgemeinde beheimatet, es freut mich, dass  nun erneut Menschen in unserer Gemeinde betreut werden!“ Jörg Schmidt bezeichnete den Schritt nach Telfs als Ergebnis einer intensiven Standortentwicklung des SOS-Kinderdorfes Imst, der auch den Plänen der Kinder- und Jugendhilfe in Tirol entspricht. SOS-Kinderdorf-Geschäftsleiter Wolfgang Katsch betonte: „Schön, dass wir im Jubiläumsjahr ’70 Jahre SOS-Kinderdorf‘ mit der SOS-Kinderdorf-Wohngruppe Telfs jungen Menschen ein liebevolles Zuhause geben können!“

Nach dem Festakt konnten die liebevoll gestalteten Räumlichkeiten besichtigt
werden. RS-Foto: Schnöll
Souverän: „Lena & Lena“ sorgten für den musikalischen Rahmen. RS-Foto: Schnöll