Spatenstich als kleiner Festakt

Die Freude, wieder einmal Erde schaufeln zu dürfen, ist ihnen wahrlich anzusehen: Kindergartenleiterin Ramona Hackl, Schulleiterin Silvia Klinger-Romen, Vizebürgermeister Stefan Rueland, Bürgermeister Rudolf Köll, Landesrätin Beate Palfrader, Harald Schwab, Bauleiter der Strabag, die Leiterin der Kinderkrippe „Schneggehaisle“ Simone Flir und Meinhard Reich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Imst (v.l.). RS-Fotos: Krismer

Bau des Tarrenzer Kinderbetreuungszentrum hat begonnen

Die Bauarbeiten des nicht unumstrittenen Kinderbetreuungszentrums der Gemeinde Tarrenz sind nun auf den Weg gebracht. Am Dienstag letzter Woche erfolgte der Spatenstich und im September 2019 soll die neue Errungenschaft in Betrieb gehen.

Von Ewald Krismer

Mit Landesrätin Beate Palfrader kam hoher Besuch aus der Tiroler Landesregierung nach Tarrenz angereist. Der Baubeginn der nagelneuen Kinderbetreuungsstätte hatte schon etwas festlichen Charakter mit musikalischer Begleitung durch vier Herren der heimischen Musikkapelle, die eine oder andere Rede und einem anschließenden Fachsimpeln bei Häppchen und Getränken im angrenzenden Mehrzwecksaal.

Rückblick.

Das zukunftsweisende Projekt Kinderbetreuungsstätte für den Kindergarten und die Kinderkrippe „Schneggehaisle“ begann im Oktober 2016 mit Gesprächen mit Vertretern der Landesregierung und wurde fortgesetzt im Juli 2017 mit der Ausschreibung zum Architekturwettbewerb. Im September ermittelte das Preisgericht die „Arge Tabernig/Zierl Architekten“ zum Sieger, die dann im darauffolgenden Oktober den Auftrag zur Realisierung ihres Siegerprojektes erhielten. Martin Tabernig aus Imst und Alois Zierl aus Innsbruck waren schon mit dem Kindergarten im Imster Stadtteil Auf Arzill äußerst erfolgreich.

Ausblick.

Über das Tarrenzer Projekt selbst berichtete die RUNDSCHAU bereits – aber nochmals zur Erinnerung: Die Fertigstellung ist für den September 2019 vorgesehen. Die Gesamtkosten betragen voraussichtlichen 5.020.000 Euro und die Fördermittel vom Land Tirol 3.000.000 Euro. Auf einer Gesamtnutzfläche von 1936 Quadratmetern ergibt sich im Obergeschoss Platz für fünf Kindergartengruppen und im Erdgeschoss für vier Kinderkrippengruppen mit jeweils eigenem Ruhe-, Teilungs- und Bewegungsraum und eigenem Spielplatz.

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