Special Olympics Pre-Games

Bei den Langlaufbewerben konnten sich die Imster Lebenshilfe-SportlerInnen besonders gut positionieren. In den Medaillenrängen: Hannes

Lebenshilfe Imst-AthletInnen: Nordisch, Alpin und Eisstock in Bestform

Bei den Pre-Games 2016, der Generalprobe zu den Special Olympics World Winter Games 2017, in Schladming, Graz, Ramsau und Rohrmoos brachten die Lebenshilfe-SportlerInnen unseres Bezirks eine beträchtliche Menge an Edelmetall aus der Steiermark mit.

In den Disziplinen Ski-Langlauf klassischer Stil, Ski Alpin Super-G und Stockschießen zeigten sich die Imster BehindertensportlerInnen bei den „Pre-Games“ genannten, vorbereitenden Wettkämpfen zu den Special Olympics World Winter Games 2017 in ausgezeichneter Form. Die Imster Lebenshilfe-SportlerInnen leben zum Teil im Wohnhaus Imst, der größere Teil wird mobil begleitet. Vom Langlauf-Race über 100, 500 und 1000 Meter sowie im 1000 Meter-Staffelbewerb brachten Jürgen Auer, Andreas Durmoser, Dominik Frischmann, Hannes Linser, Mathias Mungenast, Thomas Partoll und Michaela Schöpf Medaillen mit nach Hause. Ski Alpin zeigte sich als Domäne der Damen, Magdalena Stigger und Simone Kratzer vergoldeten sich, für Claudia Neururers „Stockerlplatz“ gab es Silber. Im Stockschießen belegte Johannes Scheiber den zweiten und Werner Streng den fünften Rang. Im Rahmen des RUNDSCHAU-Gespräches bedankten sich Markus Preyer und Reinhard Lerchbaumer-Mair im Namen der Lebenshilfe-SportlerInnen beim Verein der Lebenshilfe Imst unter Vorsitz von Brigitte Flür für die finanzielle Unterstützung und der Lebenshilfe GesmbH für Assistenz-Zusatzstunden und die Übernahme des Transportwesens. Ihre Wünsche gehen in Richtung Erhalt der MitarbeiterInnen-Motivation in Sachen Sport und Weiterbestehen der finanziellen und zeitlichen Möglichkeiten, mit den Lebenshilfe-SportlerInnen ausreichend zu trainieren.

REGLEMENT. Ähnlich wie andere sportliche Wettkämpfe unterliegen auch die Special Olympics World Winter Games einem verbindlichen Reglement, dieses ist an die Bedingungen behinderter Menschen angepasst. Dazu erklärt Reinhard Lerchbaumer-Mair, Übungsleiter für Behindertensport: „Unsere SportlerInnen treten in ihren jeweiligen Bewerben nicht nach Geschlechtern getrennt oder in Alterskategorien an, sondern in so genannten „Divisions“. In diesen sind SportlerInnen mit vergleichbarem Leistungsniveau zusammengefasst. Es geht dabei um Ausgewogenheit an Fähigkeiten, um zu einer fairen Wertung in den einzelnen Disziplinen zu gelangen.“

„HEARTBEAT FOR THE WORLD“. Unter diesem Motto stehen die Special Olympics World Winter Games 2017, die im kommenden Jahr in der Steiermark stattfinden. Erwartet werden rund 3000 SportlerInnen aus 110 Nationen. Sie alle gehen unter dem Special Olympics Eid, „Lasst mich gewinnen! Aber wenn ich nicht gewinnen kann, dann lasst es mich mutig versuchen!“, an den Start. Die guten Ergebnisse bei den Vorbereitungswettkämpfen geben berechtigte Hoffnung dazu, dass die ImsterInnen gute Ergebnisse bei der größten Wintersportveranstaltung für Menschen mit Behinderung erzielen werden.

Von Peter Bundschuh

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