„Starke Metalle aus einer starken Region“

EU-Kommissarin Elzbieta Bienkowska und Plansee Vorstand Karlheinz Wex. Foto: Plansee Group

EU-Kommissarin besuchte Plansee und Ceratizit

Elzbieta Bienkowska, EU-Kommissarin für Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KUM hat Plansee und Ceratizit in Breitenwang/Reutte besucht.

Die Plansee Group Vorstände, Bernhard Schretter und Karlheinz Wex begrüßten die Europa-Politikerin und stellten die Plansee Group vor. „Mit 2500 Mitarbeitern in Breitenwang/Reutte, 3700 Mitarbeitern im Allgäu/Außerfern und 14.000 Mitarbeitern weltweit gehört die Plansee Group nicht nur zu den größten Arbeitgebern in der Region, sondern ist auch ein globaler Spieler für die Werkstoffe Wolfram und Molybdän“, so Wex. Der Vorstand machte deutlich, dass ohne die starken Metalle und Werkzeuge von Plansee und Ceratizit viele Hightechprodukte wie Smartphones, LEDs oder Computertomografen nicht funktionieren würden.
„Unsere starken Metalle kommen aus einer starken Region“, so Bernhard Schretter. Damit das so bliebe, so Schretter an die Adresse der Politikerin, setze das Unternehmen auf eine sichere Rohstoffversorgung mit den Schlüsselwerkstoffen Molybdän und Wolfram, auf offene Binnengrenzen in der EU und eine faire Handelspolitik.
Karlheinz Wex unterstrich, dass man weiterhin an den Standorten in der Region kräftig investieren wolle. Nicht nur in Infrastruktur und Kapazitäten, sondern auch in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Besonders am Herzen liegt dem Vorstand der digitale Wandel. „Bis 2021 wollen wir die digitale Transformation geschafft haben“, so Wex.
Investitionen, Automatisierung, Digitalisierung – beim Werkzeughersteller Ceratizit sind dies keine Schlagworte, sondern gelebte Unternehmensrealität. Dies wurde beim Rundgang durch die Werkzeugfertigung von Ceratizit deutlich. Ceratizit Austria Geschäftsführer Peter Fink betonte: „Vor zehn Jahren haben wir uns zum Ziel gesetzt, die beste Hartmetallfabrik für unsere Kunden zu sein.“ Die Einführung von neuen Systemen brachte den Durchbruch. „Heute können wir Hartmetallprodukte uneingeschränkt wettbewerbsfähig produzieren“, so Peter Fink. Dafür sorgten auch kräftige Investitionen entlang aller Produktionsstufen – von der Pulverfertigung über das Pressen und Sintern von Wendeschneidplatten und Rohlingen für Bohrer und Fräser bis hin zur mechanischen Bearbeitung und Beschichtung.

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