„Starkenberger Homerun“

Die Köpfe hinter der Idee, ein weiteres Laufevent nach Imst zu bringen, freuen sich, die ersten brandneuen Daten über den „Starkenberger Homerun“ bekannt zu geben: TVB-Obmann Hannes Staggl, „Trailmotion Tirol“-Vorstand und Läufer Rene Mayr, Reinhold Greuter (Direktor der Handelsakademie Landeck) sowie „Plan B“-Geschäftsführer Heinrich Albrecht (v.l.) RS-Foto: Burger

Neues Highlight für den Laufsport mit Ziel Imst

Der Tourismusverband Imst und der Tourismusverband Innsbruck starteten bereits in Kooperation mit den Laufevent-Experten des deutschen Eventplaners „Plan B“ die Vorbereitungen zu einem neuen Laufwettbewerb für die Bezirke Imst und Landeck. Die erstmalige Austragung ist für Anfang September im nächsten Jahr geplant.

Von Mel Burger

Am Abend der dritten Etappe des „Salomon 4Trailsrun“ von Seefeld bis Imst trafen sich einige bekannte Gesichter aus Imst, Landeck und der internationalen Laufszene, um ein besonderes Projekt aus einem gemeinsamen Ideenpool vorzustellen. Da die Laufszene und ganz besonders das Trailrunning, das Geländelaufen, in den letzten Jahren immer mehr Anhänger gefunden hat, kamen der Imster Tourismusverband-Obmann Hannes Staggl und Eventplaner Heinrich Albrecht während einem Treffen auf die Idee, den Starkenberger Panoramaweg und die Umgebung für einen neuen Run, der mit seinen neuen Regeln noch nie dagewesen ist, zu kreieren.

Projekt

Ein weiterer Gedanke war es, dem Trailrunsport, dessen wichtigster Nebeneffekt ist, auch neues und idyllisches Gelände zu entdecken, die Möglichkeit auf eine neue Route zu bieten und die gut basierte touristische Gegend zu nutzten, da die Sportler meist schon früher mit ihren Familien oder Betreuern anreisen, um die Strecke zu erkunden und eine gewisse Akklimatisierung zu erreichen. Nach ersten Planungen entstand dann auch bald die neue Idee rund um den Ablauf, der bis dahin so noch nie stattgefunden hat. Die Teilnehmer müssen sich in Zweierteams nennen und laufen, aber nicht wie gewohnt nebeneinander die ganze Strecke, sondern im Starten zeitverzögert – ein Läufer von Schloss Landeck und der zweite von Fernsteinsee am Fernpass, wobei das gemeinsame Ziel in einer Art Rendezvous-Verfahren in Imst am Stadtplatz angesteuert wird. Die Teams können zwischen zwei Varianten wählen. Es wird die Strecke „Long“ und die Distanz „Short“ aus beiden Richtungen geben, um den Lauf auch für wenig erfahrene Läufer attraktiv zu gestalten. Ebenso wird in den verschiedensten Kategorien wie Männer und Frauen, aber auch in unterschiedlichen Paarungen und Altersklassen gestartet werden, um ein faireres Ergebnis zu erzielen.

Vision

Mit eingebunden wurde vom Tourismusverband die Landecker Handelsakademie, die den Schwerpunkt Medien an ihrer Schule lehrt, und somit den Schüler die Möglichkeit geboten wird, erstmals ihr Können bei einem realen Projekt unter Beweis zu stellen. Die ersten Prospekte, Flyer und ein Werbevideo sind bereits entstanden und dienen als erste Werbemittel, um so viele Läufer wie möglich zu erreichen. Hannes Staggl vom TVB Imst betonte während der Pressekonferenz, dass er mit seinen Partnern sehr zufrieden sei und diesen Lauf nicht als einmaliges Event sehe, sondern als festen Programmpunkt für die nächsten Jahre, wobei besonders die neuartige Streckenführung bei den einzelnen Sportlern ankommen soll.

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