Start-up für Nachhaltigkeit

Als offizielle Einstimmung auf den diesjährigen Ideenwettbewerb lud das „Innovations- und Impulszentrum Bezirk Imst“ (IZI) und die Raiffeisenbank Imst zu Podiumsdiskussion und Präsentation der letztjährigen Projekte ein. Im Bild: Ralf Schonger (Obmann-Stellvertreter, Verein IZI), David Schmid (Berater und Schriftführer, Verein IZI), Martin Wegscheider (Obmann, Verein IZI) (vorne, v.l.), Hubert Kuprian (Raiffeisen Ötztal), Christian Seiser (Raiffeisen Imst), Harald Löhner (Raiffeisen Längenfeld) und Manfred Scheiber (Raiffeisen Ötztal) (hinten v.l.) RS-Foto: Burger

Kreative Ideen und Impulse zum Thema Nachhaltigkeit

Erneut veranstaltet der Verein „Innovations- und Impulszentrum Bezirk Imst“ (IZI) einen Ideen-Wettbewerb, um kreativen Köpfen zu helfen, ihre Ideen und Konzepte zu realisieren oder sogar ihnen dabei helfend zur Seite zu stehen. Mit verschiedenen Kooperationspartnern, wie den Raiffeisenbanken im Bezirk Imst und Regio Imst, soll den vielversprechendsten Projekten zur Verwirklichung verholfen werden.

Von Mel Burger

Eigentliches Anliegen des Vereins „Innovations- und Impulszentrum Bezirk Imst“ (IZI) und des Wettbewerbes ist es, Menschen in der Region zu animieren, eigene Ideen zum Thema „Nachhaltigkeit“ in verschiedensten Bereichen umzusetzen und eventuell ein eigenes Unternehmen zu gründen. Zusammen mit Beratern, Kooperations- und Netzwerkpartnern möchte der Verein eine Anlaufstelle sein, die engagierte Menschen während der unternehmerischen Gründungsphase begleitet und so gleichzeitig die Wirtschaftsregion Imst bereichert.

Alt und Jung

Der Wettbewerb umfasst zwei Kategorien, die sich durch das Alter der Teilnehmer definieren: „Young Innovators“ für 13- bis 17-Jährige sowie „Senior Innovators“ für alle, die sich bereits der Volljährigkeit erfreuen.

Fragen und Antworten

Das Ende der verlängerten Anmeldefrist feierte der Verein am 28. Februar mit der Einladung von ehemaligen Wettbewerbsteilnehmern und Start-up-Unternehmern für eine Präsentation ihres Tuns mitsamt anschließender Podiumsdiskussion. Dabei berichtete beispielsweise Martin Jehart über die Erfolge, die er und sein Partner Christoph Egger mit ihrer 2013 gegründeten Firma „Organoid GmbH“ bisher für sich verbuchen konnten. Mittlerweile werden die Naturoberflächen, die als Veredelung im innenarchitektonischen Bereich ihre Anwendung finden, weltweit verkauft und weitere extravagante Oberflächen entstehen neben ihrem Standardprodukt einer Heu- und Wiesenblumenverkleidung. Ebenso wie Jehart stellten sich anschließend auch Wettbewerb-Gewinner und -Top-Platzierte aus dem Vorjahr den Fragen der jungen Moderatoren von der Handelsakademie Imst.

Gemeinsamer Erfolg

Das „Innovations- und Impulszentrum“ bietet mit professionellen Partnern und Beratern schon vor der Gründung eines Unternehmens seine Hilfe an – egal ob es sich um die Erstellung eines Geschäftsplanes handelt, um Finanzierungen oder die ersten Behördengänge. Diese tatkräftige Unterstützung wurde auch den Teilnehmern des letzten Wettbewerbs zuteil, die zugleich an diesem Abend durch ihre offene Diskussion interessierten Neulingen lebensnahe Einblicke beim Aufbau eines eigenen Unternehmens lieferten. Dabei zeigte sich der Imster Raiffeisensaal als förderliche Umgebung und auch die Anwesenheit von wirtschaftlichen Persönlichkeiten unterstrich Interesse und Unterstützung von allen Seiten.

Ergebnisse im Mai, die Krönung im Juni

Derweil wird beim diesjährigen Wettbewerb im Hintergrund auf Hochtouren gearbeitet: Im Mai werden die ersten Ergebnisse bei der Vorbewertung durch eine Fachjury erwartet. Die große Abschlusspräsentation und Preisverleihung wird im Juni stattfinden.

Die Gewinner der Senior-Klasse, Florian Ablinger (r.) und Stefan Hübel (l.) aus Telfs, berichteten über erste Erfolge und Testphasen ihrer wassergekühlten Beleuchtungslösung für Pflanzen in heimischen Gewächshäusern. RS-Foto: Burger
Die Zweitplatzierten der „Young Innovators 2019“, Cheyenne Härzer, Aurora Aliu und Carina Pohl (v.l.), riefen ein soziales Projekt mit Unterstützung ihrer Lehrer ins Leben, das auf die Vernetzung unterschiedlicher Generationen setzt und dadurch Möglichkeiten für gegenseitige Hilfe bietet. RS-Foto: Burger

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Die Oberländer Rundschau ist die regionale Wochenzeitung für die Bezirke Imst, Landeck, Reutte und Telfs im Tiroler Oberland.