SVR Leichtathleten im Wettkampfstress

Zwei Herzinger auf einem Podest! Andreas Herzinger wurde Tiroler Meister im Diskuswerfen, sein Bruder Lukas reihte sich auf dem zweiten Platz ein. Fotos: Witting

Die Herzinger-Brüder, Jonathan Tschauko und die Mädchen-Staffel sind in Top-Form

Die Athleten des SVR LA Raiffeisen kämpften am vergangenen Feiertag, Donnerstag, dem 30. Mai, gleich an verschiedenen Schauplätzen. In Innsbruck war der erste Teil der TM U18 zu absolvieren. Die Reuttener Athleten konnten sich gut in Szene setzen.

Wo immer sie teilnehmen – die Außerferner Leichtathleten schreiben an – wie Jonathan Tschauko in Lustenau (rechts vorne).

Am besten gelang dies Andreas Herzinger, der den Diskus auf eine neue Vereinsrekordweite schleuderte und seinen eigenen, drei Wochen alten Rekord um fast einen Meter auf 42,07 m verbessern konnte. Andereas Herzinger konnte damit seine Führung in der Österreichischen Bestenliste ausbauen und sich den Tiroler Meistertitel sichern. Sein Bruder Lukas, der noch U16 Athlet ist, wurde ausgezeichneter Zweitplatzierter. Trotz persönlicher Bestleistung im Kugelstoßen reichte es für Andreas in dieser Disziplin nur für den dritten Rang, über die 100 m wurde er Vierter.
Die 4×100 m Staffel des SV Reutte LA Raiffeisen mit Emily Schweissgut, Alicia Dronhofer, Laura Kerber und Amelie Dreer sicherte sich ebenfalls den Tiroler Titel bei der WU18. Im 100 m Sprint konnte Alicia den Vizemeistertitel ersprinten, Emily (erstes Jahr U16) wurde gute Dritte. Die Ränge neun und zwölf gab es für Amelie und Laura.

Jonathan Tschauko war als einziger Außerferner nach Lustenau gereist und vertrat seinen Verein würdig. Über die Hürden erkämpfte er sich einen neuen Vereinsrekord.

Der zweite Wettkampf mit Außerferner Beteiligung war die Österreichische Meisterschaft der U14 im Mehrkampf (60 m, 60 m Hürden, Vortex, Hochsprung und 1200 m Lauf). Für den SV Reutte LA Raiffeisen war einzig Jonathan Tschauko in Lustenau am Start, der seine Sache hervorragend machte. Jonathan meisterte den Wettkampf mit neuer persönlicher Besteleistung über 60 m, was für ihn den dreizehnten Rang bedeutete. Über die Hürden verbesserte er den Vereinsrekord von Adam Rea aus dem Jahre 2016 um fast eine 0,5 Sek. Im anschließenden Vortexwurf verbesserte sich Jonathan Tschauko um fast sieben Meter und warf erstmals über 50 m, womit er sich in der Zwischenwertung auf den vierten Rang verbesserte. Trotz neuer PBL im Hochsprung konnte er den Rückstand auf die vor ihm Platzierten nicht verringern. Vor dem abschließenden 1200 m Lauf lag er knappe 100 Punkte hinter dem Drittplatzierten. Jonathan lief vom Start weg in der Spitzengruppe, vergrößerte den Vorsprung auf seinen Konkurrenten stetig. Am Ende waren es 11 Sekunden, leider reichte dies nicht ganz – Jonathan fehlten auf den dritten Rang lediglich vier Sekunden (24 Punkte). Somit musste er sich mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben. Der SVR und die RUNDSCHAU gratulieren Jonathan zu dieser hervorragenden Leistung.