Tag der offenen Tür bei der Berufsausbildung Plansee SE

Schulleiter Bruno Dengg (l.) und Berufsausbildungsleiter Peter Frick stellten ein informatives Programm für den Tag der offenen Tür zusammen. RS-Foto: Schretter

Über 500 Schüler sahen sich verschiedene Lehrberufe an

Metalltechnik, Prozesstechnik, Elektrotechnik, Werkstofftechnik und Chemielabortechnik sind Lehrberufe, in denen bei Plansee SE ausgebildet wird. Sich darüber ein umfassendes Bild vor Ort zu machen, war das erklärte Ziel des Tages der offenen Tür.

Challenge accepted! Herausforderung angenommen – und mit Bravour gemeistert. 503 Schüler und Lehrer aus dem Bezirk und dem angrenzenden Allgäu (Füssen und Rosshaupten) in Gruppen zu je 20 durch den interessanten Stationenbetrieb zu schleusen, ist kein Leichtes. Peter Frick, Leiter der Berufsausbildung und Schulleiter Bruno Dengg nahmen die Herausforderung an und stellten ein perfekt eingetaktetes Programm auf die Beine, das den Teilnehmern umfangreiche Informationen bot und praktische Einblicke in die Lehrberufe ermöglichte.

Duale Ausbildung.
Wer könnte besser über einen Lehrberuf erzählen und diesen Beruf vorstellen als der Lehrling selbst? Die Begeisterung ist spürbar, das Prinzip hat sich bei Plansee SE längst bewährt.

Die Lehrausbildung bei Plansee SE erfolgt dual, d.h. an zwei Standorten. Der praktische Teil findet im Lehrbetrieb statt, die theoretische Ausbildung erfolgt an der betriebseigenen Schule und/oder einer Tiroler Fachberufsschule. Diese Kombination aus Praxis und Theorie erweist sich als ideale Ausbildungsform.

Gruppenweise.
Den spannenden Beruf des Chemielaboranten stellten Lehrlinge in einem von ihnen nachgebildeten Chemielabor anschaulich vor.

In Gruppen zu je 20 Schülern begleiteten Lehrlinge als Guides die Schüler durch das Gelände zu den einzelnen Stationen. Dort standen 15 Minuten zum Austausch zur Verfügung und wieder waren es Lehrlinge, die über ihre Erfahrungen im Lehrberuf berichteten und alle Fragen beantworteten. Dieses Prinzip bewährt sich – dass Lehrlinge auf Augenhöhe mit den Schülern kommunizieren und sie direkt in der Materie sind. Unter anderem wurde ein besonderes Abschlussprojekt, ein „Bierkistengokart“ vorgestellt.
Ein Quiz, das den teilnehmenden Schülern zu Beginn überreicht wurde, forderte volle Konzentration während der insgesamt zweieinhalb Stunden. Am Ende gab es dann für alle noch ein Gyroskop, ein ausgeklügeltes Kreiselsystem zum Mitnehmen.
Für Abwechslung sorgten eine Gokartbahn im Freigelände sowie ein Lehrlings-Hotdogstand.