Spannung vor Bürgermeister-Stichwahl in Zirl

Hochspannung in der Marktgemeinde Zirl vor der Bürgermeister-Stichwahl am kommenden Sonntag. Wird Iris Zangerl-Walser (Zukunft Zirl – Volkspartei) die neue Dorfchefin oder macht Thomas Öfner (Für Zirl – Thomas Öfner) das Rennen um den Bürgermeister-Sessel? Beide Kandidaten rechnen sich gute Chancen aus. Zangerl-Walser hofft, dass sie von den Stimmen der bürgerlichen Liste „Zirl Aktiv“ profitiert, Öfner hofft ebenfalls auf Unterstützung aus dem „Zirl Aktiv“-Lager sowie auf Stimmen aus den „Grünen“ und „Blauen“ Fraktionen.

Telfs: Stock und Porta gingen

Der fulminante Sieg von Christian Härting (74,32 Prozent) bei der Bürgermeisterwahl und dessen Liste „Wir für Telfs“ (elf Mandate) bei der Gemeinderatswahl hat in der Marktgemeinde politisches Chaos ausgelöst. VP-Obmann Christoph Stock gab vergangenen Donnerstag nach einer internen Listensitzung seinen Rücktritt bekannt und auch Günter Porta (Positive Zukunft) nahm den Hut. Der Telfer Grünen-Sprecher Hubert Weiler-Auer verzichtet auf sein Mandat, für ihn wird Christoph Walch im Gemeinderat sitzen. Als 1. Vize-Bürgermeisterin steht Cornelia Hagele (Wir für Telfs) so gut wie fest, wer 2. Vize-Marktgemeindechef wird, bleibt bis zur konstituierenden Sitzung am Freitag, dem 18. März, im Kleinen Rathaussaal, noch offen.

Härting knackte „Mandats-Schallmauer“

Bürgermeister Christian Härting (Wir für Telfs) hat sowohl bei der Bürgermeisterwahl als auch bei der Gemeinderatswahl unglaubliche Ergebnisse eingefahren. Bei der Bürgermeisterwahl entfielen von 7.359 gültigen Stimmen 5.469 (74,32) auf ihn. Keiner seiner vier Herausforderer konnte die 500-Stimmen-Marke schaffen. Auch das Ergebnis bei der Gemeinderatswahl war fulminant. Von fünf auf elf Mandate schnellte Härting mit seiner Liste „Wir für Telfs“ hoch. Das bedeutet die absolute Mehrheit im Gemeinderat. Wundenlecken bei der ÖVP, die von sieben auf drei Mandate absackte.

Aus Schwarz wurde Rot

Brigitte Praxmarer (Liste: Sozialdemokraten und Parteiunabhängige, Gemeinsam für Flaurling) heißt die neue Bürgermeisterin von Flaurling. Sie setzte sich klar gegen Martin Dosch, den Nachfolgekandidaten des nicht mehr kandidierenden Bürgermeisters Gerhard Poscher, durch. Das Vetrauen, das die Wählerinnen und Wähler in Praxmarer als Dorfchefin setzen ist groß: Sie erhielt 545 (68,81 Prozent) Stimmen, für Dosch stimmten 247 (31,19 Prozent) Wahlberechtigte.

„Familienfreundlichste Betriebe“

(RS) Die Familienfreundlichkeit eines Unternehmens spielt eine überaus wichtige Rolle bei der Wahl des Arbeitgebers. Deshalb werden Tiroler Betriebe, die sich besonders für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen, ausgezeichnet. Bereits zum dritten Mal fand vorletzten Montag durch Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf die Verleihung „Familienfreundlichste Betriebe Tirols“ im Landhaus statt. Unter den Ausgezeichneten ist auch die Seefelder „Hotel Eden GmbH“.

FP-Plakatstreit in Ranggen

FPÖ-Landesparteiobmann LA Markus Abwerzger zeigt sich über die herrschenden Zustände im Zuge des Gemeinderatswahlkampfes erschüttert. „Noch nie in der politischen Geschichte der Zweiten Republik wurde in Tirol ein derartiger Gesinnungsterror durch flächendeckende Plakatzerstörungen und Verschandelungen ausgeübt, wie es derzeit der Fall ist“, sagt der Politiker. Auch die „Plakatattacke“ in Ranggen verurteilt er.

Politikum um „Rosskogelhütte“

Die „Rosskogelhütte“ am Rangger Köpfl ist in Oberperfuss nun zum Politikum geworden. Wirt Manfred „Manni“ Geier erklärte kürzlich in einer Aussendung, dass er das beliebte Ausflugsziel in spätestens einem Jahr wegen mangelnder Unterstüzung von Seiten der Liftgesellschaft bei der Instandhaltung der Rodelbahn und der Wegerhaltung sowie wegen zu hoher Parkgebühren schließen muss. Nun ist politisches Feuer entfacht…

FP-Plakatstreit in Ranggen

FPÖ-Landesparteiobmann LA Markus Abwerzger zeigt sich über die herrschenden Zustände im Zuge des Gemeinderatswahlkampfes erschüttert. „Noch nie in der politischen Geschichte der Zweiten Republik wurde in Tirol ein derartiger Gesinnungsterror durch flächendeckende Plakatzerstörungen und Verschandelungen ausgeübt, wie es derzeit der Fall ist“, sagt der Politiker. Auch die „Plakatattacke“ in Ranggen verurteilt er.

Erste Pläne für neuen Dorfkern

Im Zentrum von Zirl könnte das Areal zwischen der „Kirchstraße“ und der „Morigglgasse“ in absehbarer Zeit eine Großbaustelle sein. Mehr als zehn Millionen Euro will der private Investor Ing. Helmut Rasinger in ein Wohn- und Geschäftsprojekt investieren. Vergangenen Mittwoch wurde das Siegerprojekt eines Architektenwettbewerbs vorgestellt. Rasinger glaubt, dass mit der Realisierung eventuell bereits 2017 begonnen werden könnte.