Heftige Worte bei FP-Infoabend

Die geplante Asylunterkunft für 21 unbegleitete Jugendliche in der Bahnhofstraße in Telfs erhitzt weiterhin die Gemüter etlicher Geschäftsleute, Anrainer und oppositioneller Gemeindepolitiker. Das zeigte sich auch am Dienstag letzter Woche bei einer Infoveranstaltung der FPÖ Telfs, bei der auch FP-Landesparteiobmann Markus Abwerzger heftige Worte zur derzeit herrschenden Flüchtlingspolitik fand.

Erhitzte Gemüter bei Asyl-Infoabend in Telfs

Ziemlich heiß her ging es am vergangenen Mittwoch bei einem Diskussionsabend im Hotel Munde in Telfs. Im Mittelpunkt standen 21 unbegleitete jugendliche Asylwerber, die – wie die RUNDSCHAU bereits ausführlich berichtete – schon bald in die ehemalige Heinrich-Jacoby-Schule einziehen und dort von „ibis acam Bildungs GmbH“-MitarbeiterInnen rund um die Uhr betreut werden sollen. Die Gemeinderatsfraktionen „Telfs Neu“, ÖVP, FPÖ, PZT/SPÖ und „Bürgerliste Klieber“ wehren sich bekanntlich mit einer Unterschriftenaktion gegen ein Asylheim in unmittelbarer Nähe zum Ortszentrum – und auch AnrainerInnen und Wirtschaftstreibende protestieren dagegen.

Unterschriftenaktion wegen junger Asylwerber

21 asylwerbende Jugendliche sollen in der ehemaligen „Heinrich-Jakoby-Schule“ in der Telfer Bahnhofsstraße untergebracht und dort an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr betreut werden. Nicht alle MarktgemeindebürgerInnen sind damit einverstanden – und auch fünf Oppositionsfraktionen haben nun Widerstand angekündigt und eine Unterschriftenaktion gestartet. Bürgermeister Christian Härting glaubt, dass mit der Aktion „politisches Kleingeld gemünzt werden soll“. Der RUNDSCHAU wurde inzwischen auch bekannt, dass die Pläne für Asylquartiere am Hinterberg in Telfs und neben der A12-Autobahnraststätte „Rosenberger“ bei Pettnau vom Tisch sind.

Kletterzentrum Telfs feierlich eröffnet

Samstag war es so weit: In Telfs wurde das neue ÖAV-Kletterzentrum feierlich eröffnet. Insgesamt 2,1 Millionen Euro haben das Land Tirol, die Marktgemeinde Telfs, der Österreichische Alpenverein und der TVB Innsbruck und seine Feriendörfer in das Projekt investriert. Andreas Bstieler, Obmann der ÖAV-Sektion Hohe Munde, betonte bei der Eröffnungsfeier, dass man keine Konkurrenz zu den Kletterzentren in Imst und Innsbruck werden will. „Unser Kletterzentrum soll ein Ort der Begegnung werden!“

Mehr Geld für das „Telfer Bad“

(RS/GeSch) Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstag berichtete der Telfer Bürgermeister Christian Härting (WfT) über die erfreuliche Bauentwicklung beim „Telfer Bad“. Die Arbeiten liegen demnach im Zeitplan. Das Kommunalparlament beschloss mit großer Mehrheit weitere Attraktionen für das neue Schwimmbad, das nächstes Jahr in Betrieb gehen soll.

Mit Angebot durchgeschlüpft

Wie die RUNDSCHAU exklusiv berichtete, hat sich eine Telfer Bietergemeinschaft, bestehend aus vier OppositionsmandatarInnen, beim Marktgemeindeamt um die Fischereirechte im gemeindeeigenen Möserer See beworben. Der Gemeindevorstand hat die Rechte nun an den Tiroler Fischereiverband vergeben. Bürgermeister Christian Härting sagt, dass bei der Vergabe keine politischen Hintergründe dahinterstecken.

Wichtiger Schritt für „Verkehrskonzept 2035“

GeSch/RS) In Telfs wird schon lange ein Verkehrskonzept diskutiert – nun wird von Seiten der Marktgemeinde ernst gemacht. 112.000 Euro werden vorerst in die Ausarbeitung des „Verkehrskonzeptes 2035“ investiert. Das hat der Gemeinderat bei der jüngsten Sitzung beschlossen. „Es geht dabei um eine ganzheitliche Sicht. Wir wollen alle Verkehrsteilnehmer optimal einbinden – und das Projekt langfristig gemeinsam mit der Bevölkerung entwickeln“, erklärte Vizebürgermeister Christoph Walch (Grüne).

Telfer Monatsmarkt startet am 11. Juni

(GeSch) Der Telfer Untermarkt wird ab Samstag, dem 11. Juni, an jedem zweiten Samstag im Monat von 9 bis 15 Uhr zur Meile für regionale, frische Produkte, Schmankerl und Spezialitäten. Kulinarische Köstlichkeiten, Handwerk, Honig, Blumen, Bio-Kosmetikartikel sowie ein attraktives Rahmenprogramm ergänzen das Angebot beim Monatsmarkt. Beim ersten Markttermin zeigen die Telfer Autohäuser zudem die neuesten Trends bei Kleinwagen.

Rietz nun endgültig aus „Park & Ride“-Boot

Die „Park & Ride“-Anlage beim Bahnhof Telfs/Pfaffenhofen wird nun ohne eine Kostenbeteiligung der Gemeinde Rietz gebaut. Dadurch verändert sich nun der Finanzierungsschlüssel. Das Land Tirol wird an die am Projekt beteiligten Gemeinden aus dem GAF-Topf anstatt 530.000 Euro nun 656.000 Euro überweisen, die Marktgemeinde Telfs muss Mehrkosten in Höhe von 14.163 Euro tragen. Dahingehend ist am Donnerstag im Gemeinderat ein Beschluss gefasst worden, dem heftige Debatten vorangingen.