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Telfs | Chronik | 28. Mai 2019 | Gebi G. Schnöll

„Innsbruck Tourismus“ mit Top-Winterbilanz

„Innsbruck Tourismus“ mit Top-Winterbilanz
Die Gäste in der Tourismusregion Innsbruck verlängern ihren Aufenthalt. Am Mieminger Plateau und im Inntal beispielsweise blieben durchschnittlich gar 7.354 Gäste um eine Nacht länger als im Vorjahr. Foto: Innsbruck Tourismus
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In den Regionen Sellrain-Kühtai und Mieminger Plateau-Inntal verlängern die Gäste oft ihren Aufenthalt


Wenig Schnee zu Saisonbeginn, Schneechaos und Straßensperren im Jänner: Die Vorzeichen für die abgelaufene Wintersaison hätten schlechter eigentlich nicht sein können. Dass am Ende nun erneut ein Plus unter der Bilanz von „Innsbruck Tourismus“ steht, freut Obmann Karl Gostner sehr: „Das Stadtgebiet, aber auch die Regionen Kühtai mit Sellraintal und Mieminger Plateau mit dem Inntal können nach dieser schwierigen Saison insgesamt ein hervorragendes Ergebnis ausweisen. Nach dem ausgezeichneten Ergebnis im letzten Winterhalbjahr haben wir mit neuerlichen Steigerungen speziell in diesem Winter nicht mehr gerechnet.“ 

Während österreichweit die Aufenthaltsdauer tendenziell sinkt, ist bei „Innsbruck Tourismus“ ein gegenteiliger Trend erkennbar. So blieben in der Stadtregion im Winter 2018/2019 durchschnittlich 3.945 Gäste um eine Nacht länger, am Mieminger Plateau und im Inntal beispielsweise blieben durchschnittlich gar 7.354 Gäste um eine Nacht länger als im Vorjahr. Karin Seiler-Lall, Direktorin von „Innsbruck Tourismus“ sieht den Grund für diese erfreuliche Entwicklung in der strategischen Ausrichtung des Verbandes: „Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, den Gast und seine Bedürfnisse ins Zentrum zu stellen. Das heißt, bei Produktentwicklungen aber auch in der Vermarktung beschreiten wir neue Wege.“ Innsbruck als starke Marke genieße mehr Aufmerksamkeit als es einzelne Regionen tun. Das sollte infolge zu einer längeren Aufenthaltsdauer führen und spiegle sich auch in der aktuellen Winterbilanz wider. „Das positive Ergebnis des Skiresorts Kühtai (+3,0 Prozent bei den Nächtigungen) ist – gerade in Anbetracht der schwierigen Schneeverhältnisse – ein weiterer Beweis dafür, dass die Strategie greift“, so Seiler-Lall.

WERTSCHÖPFUNG. Bereits 2017 hat Innsbruck Tourismus mit der Einführung der kostenfreien Gästekarte „Welcome Card“ Mut zur Erneuerung bewiesen.  Mit „SKI plus CITY Pass“ und der kürzlich eingeführten „Welcome Card Unlimited“ - die RUNDSCHAU berichtete - hat der Verband nun innerhalb kurzer Zeit zwei völlig neue Produkte auf den Markt gebracht, die ein- und dasselbe Ziel verfolgen: Weitere Steigerung der Aufenthaltsdauer und damit auch der Wertschöpfung in der Region durch die Positionierung Innsbrucks als Ausgangspunkt für Tagesausflüge. 13 Skigebiete inklusive Stubaier Gletscher, 22 Sehenswürdigkeiten sowie drei Schwimmbäder in und um Innsbruck: Der „SKI plus CITY Pass“ soll das Erfolgsprodukt der kommenden Wintersaison werden und kann ähnlich einem Skipass oder der bekannten Innsbruck Card von jedermann erworben werden (verfügbar ab August 2019).  Als „Upgrade“ der kostenlosen Gästekarte von Innsbruck Tourismus gilt die Welcome Card Unlimited, die Attraktionen außerhalb des Innsbrucker Verbandsgebietes inkludiert (verfügbar seit 3. Mai). Zu den Top-Leistungen der Karte gehören neben Eintritten zu der Erlebniswelt 007 Elements, der Achenseeschiffahrt, den Swarovski Kristallwelten, Schloss Tratzberg, dem Aqua Dome und den Stubaier Bergbahnen mit der Eisgrotte auch der Eintritt in den beliebten Outdoor-Freizeitpark AREA 47.

Innsbruck Tourismus-Direktorin Karin Seiler-Lall: „Der Beweis, dass Strategie greift!“ Foto: Innsbruck Tourismus
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