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Telfs | Chronik | 4. Feber 2020 | Gebi G. Schnöll

Karwendel zum „Naturpark 2020“ gekürt

Karwendel zum „Naturpark 2020“ gekürt
Informierten: V.l. „NPK“-Obmann Josef Hausberger, GF Franz Handler (Naturparke Österreich) und „NPK“-GF Hermann Sonntag. RS-Foto-Schnöll
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Viele nachhaltige Projekte überzeugten die Jury - Insbesondere die Freiwilligenplattform „Team Karwendel“ fand Gefallen


Das Team des „Naturpark Karwendel“ (NPK) kann sich nun über die Auszeichnung „Naturpark des Jahres 2020“ freuen,  die jedes Jahr vom „Verband der Naturparke Österreichs“ vergeben wird. Mit der renommierten Auszeichnung wird ein weiteres Mal die hervorragende Arbeit gewürdigt, die im größten Naturpark Österreichs unter Geschäftsführer Hermann Sonntag und Obmann Josef Hausberger geleistet wird. Beide sind sich aber unisono einig, dass ohne die vielen Freiwilligen die nachhaltigen Projekte  kaum umgesetzt werden könnten. 

Der Naturpark Karwendel umfasst beinahe das gesamte Karwendelmassiv und ist mit einer Fläche von 727 Quadratkilometern das größte Tiroler Schutzgebiet und der größte Naturpark Österreichs. Aufgrund seiner Topographie verfügt das Karwendel über einen überdurchschnittlich hohen Anteil an natürlichen Lebensräumen wie Urwäldern und Wildflüssen und beherbergt eine hohe Anzahl europaweit bedeutender Tier- und Pflanzenarten wie beispielsweise Steinadler, den Weißrückenspecht und den Frauenschuh. „Fünf österreichische Naturparks haben sich um die Auszeichnung 'Naturpark 2020' beworben, darunter auch große Konkurrenten wie die Naturparks Attersee und Ötscher“, berichtete „Naturpark Karwendel“-Obmann Josef Hausberger vergangenen Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Hall. Er freut sich gemeinsam mit Geschäftsführer Hermann Sonntag darüber, dass sich der „Naturpark Karwendel“ gleich bei seiner ersten Bewerbung durchsetzen konnte und beide freuen sich bereits auf die Urkundenübergabe, die im Sommer oberhalb der Landeshauptstadt Innbruck am Hafelekar über die Bühne gehen soll. „Eine unabhängige Fachjury bewertete alle Aspekte der Naturparkarbeit. Besonders gelobt wurden die Tiroler für die Freiwilligenplattform 'Team Karwendel‘, die österreichweit Vorbild ist“, meinte Franz Handler, Geschäftsführer des Verbands der „Naturparke Österreich“.

WÖFFI“-ANREISE WIRD ATTRAKTIVIERT.  Die vielen Inititativen, die in den Sommermonaten im „Naturpark Karwendel“ jedes Jahr gesetzt werden, spiegeln sich auch im Jahresbericht 2019 wider. 274 Veranstaltungen mit ingesamt 2.300 Teilnehmern wurden im vergangenen Jahr abgehalten. Ganz besonders erfreulich war im Sommer 2019, dass das „Infozentrum Scharnitz“ errichtet und eröffnet werden konnte. Gemeinsam mit zahlreichen Freiwilligen konnten 2019 auch viele Almprojekte umgesetzt werden. In einem großen Forschungsprogramm in den Karwendelmooren wurde nach mehr als zehn Jahren eine erste positive „Zwischenbilanz“ gezogen. Und mit der VS Scharnitz konnte die bereits sechste Naturpark-Schule prädikatisiert werden. „Die Arbeit geht uns auch heuer nicht aus. Die Herausforderungen erfordern es schlichtweg, politische und administrative Grenzen zu überwinden und im besten Sinne grenzüberschreitend zusammenzuarbeiten. Ganz konkret forcieren wir dies beim Schutz alpiner Wildflüsse, unseren Naturpark-Schulen und dem Projekt KlimaAlps“, erläutert GF Hermann Sonntag. Die öffentliche Anreise in den Naturpark wird attraktiviert. Ab 30. Mai wird der Takt des Bergsteigerbusses von Bad Aibling in die Eng stark verdichtet – mit sieben täglichen Verbindungen an Wochenenden. Bis zum Mai soll auch ein gemeinsames Kinderbuch der Naturparkschulen fertig sein. Jede Schule übernimmt im Buch zwei Seiten bzw. die Patenschaft für drei Tierarten.

Dieses 2.000 Jahre alte Skelett eines bei Lebzeiten eineinhalb bis zwei Jahre alten Elchs ist im „Holzermuseum“ bei Scharnitz ausgestellt. Foto: Sonntag/Schoissengeier


„Junior Rangers“ im Einsatz in unberührter Natur. Foto: A. Heufelder
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