Ready for Action mit Romeo und Julia
„The greatest show on earth“ – sportliches Programm im sportlichen Outfit bei den Tiroler Volksschauspielen
1. Juli 2025 | von
Christina Hötzel
Montague versus Capulet – mit Shakespeare goes Circus begibt sich Bloéb heuer auf neue Wege. Die diesjährige Hauptproduktion „Romeo & Julia – the greatest show on earth“ wird von Verona in die Telfer Kuppelarena einziehen. Im Stück wird die Liebe für den Frieden geopfert, was es gerade brandaktuell macht. Dafür wird zurzeit bereits ein von Bühnenbildner Volker Hintermeier entworfenes, beeindruckendes Zirkuszelt samt Tribünen und Gastro-Foyer aufgebaut, Premiere ist am 31. Juli. Das Ensemble besteht aus jungen und sehr jungen, akrobatikaffinen Schauspielern, Tänzern und Musikern. Bloéb inszeniert das Leben, Lieben, Sterben als Komödie, als Tragödie, als spektakuläre Zirkusshow. Der international tätige Choreograf Gustavo Oliveira gestaltet die Akrobatik- und Kampfszenen. Lane Schäfer zeichnet sich erneut für die Kostüme verantwortlich. Gespielt und geliebt werden wird bei Shakespeares Stoff auf jeden Fall bis aufs Blut, ohne Netz und doppelten Boden.
GRALSSUCHE IM HEILIGEN LAND TIROL. Eröffnet werden die Tiroler Volksschauspiele am 5. Juli im Telfer Rathaussaal mit einer aktuell gehaltenen Eröffnungsrede des Autors und Regisseurs Uli Brée mit dem Thema, warum es der Frieden in der Welt so schwer hat. „Diese Saison ist so etwas wie ein Erntedankfest. Die Eröffnung findet gemeinsam mit dem Telfer Dorffest statt – ein klares Zeichen für die Bevölkerung, dass es ihre Spiele sind“, erklärt der künstlerische Leiter. Der Auftakt der Festivalsaison liegt heuer erstmals in der Hand der Tiroler Volksbühnen. „Das Kooperationsprojekt mit dem Theater Verband Tirol ist mittlerweile ein fester und wichtiger Bestandteil unseres Programms“, betonte Gregor Bloéb. Wie schon in den vergangenen zwei Jahren hat der Autor und Regisseur Thomas Gassner mit „Eine kurze Geschichte der Tiroler Menschheit in acht Bildern und einem Gral“ erneut ein abendfüllendes Stück für neun Bühnen und 50 Darstellende verfasst. Darin beleuchtet er acht Episoden ruhmreicher Landesgeschichte. „Wir werden am Hauslabjoch das Schicksal eines Neolithen verfolgen, dem wir später den eigenartigen Namen ‚Ötzi‘ gaben, obwohl er eigentlich Arcani hieß, dem Greindler Quirin seiner aufschneiderischen Kreuzzuggeschichte lauschen, der Polit-PR-Aktion des Kaisers Max in der Martinswand beiwohnen, uns von der Berta Fischer aus Tux bei ihrer Generalprobe zur großen Freiheitsrede 1809 mitreißen lassen, miterleben, wie zwei Kaiserjäger am Pasubio ihre letzten, berührenden Worte wechseln, dabei sein, wie drei Clowns und ein Affe aus dem Pustertal einen italienischen Zirkus sprengen und sich dabei einen Witz erzählen und schlussendlich Zeuge werden, wie der Gral mitten in einer aus dem Ufer geratenen Passionsspielprobe einer Tiroler Volksbühne landet“, so Gassner.
MIT DEM LKW NACH SALZBURG. Der Ritterschlag für die Volksschauspiele ist jedoch, dass die heuer wieder aufgenommene LKW-Inszenierung „Der zerbrochene Krug“ die Salzburger Festspiele eröffnen wird. Darin spielt Miriam Maertens die Frau Brigitte und das bejubelte Ensemble – Tobias Moretti (Dorfrichter Adam), Corinna Harfouch (Gerichtsrätin Walter), Harald Schrott (Gerichtsschreiber Licht), Franziska Machens (Frau Marthe Rull), Lenz Moretti (Ruprecht) und Annalena Hochgruber (Eve) – hatten sich schon im vorigen Jahr für einen weiteren Theatersommer verpflichtet. Lediglich Sibylle Canonica musste wegen anderer Verpflichtungen absagen und Miriam Maertens übernimmt ihre Rolle. Ab 14. Juli geht es los. „Die Stars haben ein bisschen davon abgelenkt, dass Telfs auch eine schauspielerische Talentschmiede ist“, so Bloéb. Der Kartenvorverkauf läuft gut. 15.500 Karten wurden aufgelegt. Bloéb hat das 1,3-Millionen-Budget nicht überschritten, was nach eigenen Aussagen die größte Überraschung ist.
GRALSSUCHE IM HEILIGEN LAND TIROL. Eröffnet werden die Tiroler Volksschauspiele am 5. Juli im Telfer Rathaussaal mit einer aktuell gehaltenen Eröffnungsrede des Autors und Regisseurs Uli Brée mit dem Thema, warum es der Frieden in der Welt so schwer hat. „Diese Saison ist so etwas wie ein Erntedankfest. Die Eröffnung findet gemeinsam mit dem Telfer Dorffest statt – ein klares Zeichen für die Bevölkerung, dass es ihre Spiele sind“, erklärt der künstlerische Leiter. Der Auftakt der Festivalsaison liegt heuer erstmals in der Hand der Tiroler Volksbühnen. „Das Kooperationsprojekt mit dem Theater Verband Tirol ist mittlerweile ein fester und wichtiger Bestandteil unseres Programms“, betonte Gregor Bloéb. Wie schon in den vergangenen zwei Jahren hat der Autor und Regisseur Thomas Gassner mit „Eine kurze Geschichte der Tiroler Menschheit in acht Bildern und einem Gral“ erneut ein abendfüllendes Stück für neun Bühnen und 50 Darstellende verfasst. Darin beleuchtet er acht Episoden ruhmreicher Landesgeschichte. „Wir werden am Hauslabjoch das Schicksal eines Neolithen verfolgen, dem wir später den eigenartigen Namen ‚Ötzi‘ gaben, obwohl er eigentlich Arcani hieß, dem Greindler Quirin seiner aufschneiderischen Kreuzzuggeschichte lauschen, der Polit-PR-Aktion des Kaisers Max in der Martinswand beiwohnen, uns von der Berta Fischer aus Tux bei ihrer Generalprobe zur großen Freiheitsrede 1809 mitreißen lassen, miterleben, wie zwei Kaiserjäger am Pasubio ihre letzten, berührenden Worte wechseln, dabei sein, wie drei Clowns und ein Affe aus dem Pustertal einen italienischen Zirkus sprengen und sich dabei einen Witz erzählen und schlussendlich Zeuge werden, wie der Gral mitten in einer aus dem Ufer geratenen Passionsspielprobe einer Tiroler Volksbühne landet“, so Gassner.
MIT DEM LKW NACH SALZBURG. Der Ritterschlag für die Volksschauspiele ist jedoch, dass die heuer wieder aufgenommene LKW-Inszenierung „Der zerbrochene Krug“ die Salzburger Festspiele eröffnen wird. Darin spielt Miriam Maertens die Frau Brigitte und das bejubelte Ensemble – Tobias Moretti (Dorfrichter Adam), Corinna Harfouch (Gerichtsrätin Walter), Harald Schrott (Gerichtsschreiber Licht), Franziska Machens (Frau Marthe Rull), Lenz Moretti (Ruprecht) und Annalena Hochgruber (Eve) – hatten sich schon im vorigen Jahr für einen weiteren Theatersommer verpflichtet. Lediglich Sibylle Canonica musste wegen anderer Verpflichtungen absagen und Miriam Maertens übernimmt ihre Rolle. Ab 14. Juli geht es los. „Die Stars haben ein bisschen davon abgelenkt, dass Telfs auch eine schauspielerische Talentschmiede ist“, so Bloéb. Der Kartenvorverkauf läuft gut. 15.500 Karten wurden aufgelegt. Bloéb hat das 1,3-Millionen-Budget nicht überschritten, was nach eigenen Aussagen die größte Überraschung ist.