Auch in Zukunft große Projekte geplant
In Ranggen steht nach wie vor der Schutz vor Naturereignissen im Vordergrund sowie LWL-Ausbau und Leitungssystem
24. Feber 2026 | von
Christina Hötzel
Das Dorf Café soll Anfang März wieder öffnen, es ist das einzige Gasthaus in Ranggen. Fotos: Hötzel
Damit wird die Gefahr durch Vermurungen stark eingeschränkt. „Viele Bürger haben sich zu Recht Sorgen gemacht“, so Baumann. In der Dorfchronik sei von einem Murenereignis mit zwei Meter hohen Gesteinsbrocken die Rede. Trotz der Verbauung des Lehnbachs mit der Zufahrt zum Weiler Ried wurde der Schuldenstand um 160.000 Euro reduziert. „Wir haben von Bund, Land und aus dem Katastrophenfonds gute Zuweisungen erhalten“, betont der Bürgermeister. Hinsichtlich Infrastruktur, Schule und Kinderbetreuung sei die Gemeinde bestens aufgestellt. Beim Ausbau des Glasfasernetzes wurden im letzten Jahr bereits Glasfaserkabel vom Weiler Itzlranggen bis zur Ortszentrale im Dorfkern verlegt. Diese soll heuer errichtet werden und im Frühjahr in Betrieb gehen. Entlang der Hauptstraße bis in den Ortsteil Vorstatt soll der Ausbau fortgesetzt werden, sobald es das Wetter zulässt.
DIGITALISIERUNG DES WASSERLEITUNGSSYSTEMS. Ebenfalls in diesem Jahr soll ein digitaler Wasserleitungs- und Kanalplan entstehen. „Das Leitungssystem ist 40 bis 60 Jahre alt. Das führt zu häufigen Schäden. Es gibt auch nur noch wenige Personen, die wissen, wo die Leitungen, Sperren und Streckenschieber überhaupt liegen. Um größere Schäden zu vermeiden, sollen die Leitungen professionell vermessen und in einem digitalen Plan aufgenommen werden“, beschreibt Baumann. Ein weiteres Projekt, das sich in der Planungsphase befindet, ist der Radweg von Unterperfuss bis nach Ranggen. Eine Neufassung der Trassenfestlegung liegt nun zur weiteren Planung vor. In den nächsten Monaten möchte die Gemeinde mit den betroffenen Grundeigentümern über eine mögliche Ablöse ins Gespräch kommen. Durch den Radweg würde eine durchgehende Verbindung bis nach Innsbruck entstehen.
BETREUBARES WOHNEN MITTEN IM ORTSKERN. „Wir planen ein erweitertes barrierefreies Wohnen, bei dem die betreuungsbedürftige Person eine Wohnung hat, in der sie mit professioneller Betreuung weitestgehend selbstständig lebt, und es im Haus einen Sozialraum gibt, einen Fernsehraum, in dem man etwa auch Spiele machen kann. Da hat es schon erste Gespräche mit der Neuen Heimat gegeben. Ich stelle mir ein Modell ähnlich wie ‚ankematen‘ vor“, erläutert der Bürgermeister. Die Realisierung dessen würde aber noch ein paar Jahre dauern. Ein weiteres Ziel der Gemeinde ist, das Dorf Café neu zu vermieten. Eine Wiedereröffnung ist für Anfang März geplant. „Das ist unser einziges Gasthaus und ein Treffpunkt für Alt und Jung. Es hat auch eine Funktion als Nahversorger“, so der Dorfchef. Auch nach einer Radtour oder Wanderung kann man dort einkehren.
DIGITALISIERUNG DES WASSERLEITUNGSSYSTEMS. Ebenfalls in diesem Jahr soll ein digitaler Wasserleitungs- und Kanalplan entstehen. „Das Leitungssystem ist 40 bis 60 Jahre alt. Das führt zu häufigen Schäden. Es gibt auch nur noch wenige Personen, die wissen, wo die Leitungen, Sperren und Streckenschieber überhaupt liegen. Um größere Schäden zu vermeiden, sollen die Leitungen professionell vermessen und in einem digitalen Plan aufgenommen werden“, beschreibt Baumann. Ein weiteres Projekt, das sich in der Planungsphase befindet, ist der Radweg von Unterperfuss bis nach Ranggen. Eine Neufassung der Trassenfestlegung liegt nun zur weiteren Planung vor. In den nächsten Monaten möchte die Gemeinde mit den betroffenen Grundeigentümern über eine mögliche Ablöse ins Gespräch kommen. Durch den Radweg würde eine durchgehende Verbindung bis nach Innsbruck entstehen.
BETREUBARES WOHNEN MITTEN IM ORTSKERN. „Wir planen ein erweitertes barrierefreies Wohnen, bei dem die betreuungsbedürftige Person eine Wohnung hat, in der sie mit professioneller Betreuung weitestgehend selbstständig lebt, und es im Haus einen Sozialraum gibt, einen Fernsehraum, in dem man etwa auch Spiele machen kann. Da hat es schon erste Gespräche mit der Neuen Heimat gegeben. Ich stelle mir ein Modell ähnlich wie ‚ankematen‘ vor“, erläutert der Bürgermeister. Die Realisierung dessen würde aber noch ein paar Jahre dauern. Ein weiteres Ziel der Gemeinde ist, das Dorf Café neu zu vermieten. Eine Wiedereröffnung ist für Anfang März geplant. „Das ist unser einziges Gasthaus und ein Treffpunkt für Alt und Jung. Es hat auch eine Funktion als Nahversorger“, so der Dorfchef. Auch nach einer Radtour oder Wanderung kann man dort einkehren.
