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„Auferstehungskirche“ feierte Jubiläum

Weil in den 1970er-Jahren in Telfs die Bevölkerungszahl stark anwuchs, wurde eine zweite Pfarre eingerichtet

Die Telfer „Auferstehungskirche“ war am vorletzten Sonntag der ultimative Treffpunkt der Gläubigen. Die Pfarrgemeinde feierte nämlich das 50-Jahr-Jubiläum der Kirche. Das Gotteshaus wurde auf den Tag genau vor fünf Jahrzehnten, am 26. Oktober 1975, vom damaligen Bischof Paulus Rusch geweiht.
4. November 2025 | von Gebi G. Schnöll
„Auferstehungskirche“ feierte Jubiläum<br />
Die „Auferstehungskirche“ war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die ganze Pfarre feierte das 50-Jahr-Jubiläum mit. Foto: MGT/Dietrich
Telfs verzeichnete Anfang der 1970er ein enormes Bevölkerungswachstum. Das hat schließlich zum Entschluss geführt, für den neuen Ortsteil St. Georgen eine eigene Kirche und Pfarre zu schaffen. Die moderne Auferstehungskirche entstand 1974/75 nach den Plänen des Telfer Architekten Anton Klieber. 1978 wurde das vorläufige Pfarrvikariat zur zweiten Pfarre von Telfs erhoben. Als Vikar bzw. Pfarrer war vom Gründungsjahr bis 2009 Erich Frischmann tätig.

WÜRDIGE FESTMESSE. Das stolze Jubiläum wurde mit einem gelungenen Fest begangen. Den Höhepunkt bildete der Festgottesdienst, den der Generalvikar der Diözese Innsbruck, Roland Buemberger, gemeinsam mit Dekan Peter Scheiring zelebrierte.  Für die musikalische Umrahmung sorgten der Liederkreis St. Georgen sowie Orchestermitglieder. Sie führten unter der Leitung von Elisabeth Müller-Schletterer die Messe in G-Dur von Christopher Tambling und Liedern von J. Rutter und E. Whitacre auf.

VIELE AKTIVE EHRENAMTLICHE. Wie auch in den Festansprachen anklang, ist die zweite Telfer Pfarre eine echte Erfolgsgeschichte, zu der nicht zuletzt auch zahllose aktive und engagierte Pfarrgemeindemitglieder einen Beitrag geleistet haben. Den vielen Ehrenamtlichen galt deshalb der besondere Dank in den Ansprachen von Dekan Peter Scheiring, Bgm. Christian Härting und Pfarrgemeinderätin Michaela Gassler. Natürlich wurde auch der verstorbenen Personen gedacht, die die Entstehung der Auferstehungskirche und der Pfarre möglich gemacht und sie zum Erfolg geführt haben. Hier sind vor allem Dekan Franz Saurer, Pfarrer Erich Frischmann und Pastoralassistent Josef Santer zu erwähnen.

MUSIK UND KULINARISCHES BEIM GESELLIGEN TEIL. Wie gut die Gemeinschaft rund um die Auferstehungskirche funktioniert, zeigte sich im Anschluss an die Festmesse, als man zum bestens organisierten geselligen Teil überging. Für Speis und Getränk war gut gesorgt. Den Bieranstich nahmen Bgm. Christian Härting und Generalvikar Roland Buemberger vor. Der Männergesangsverein Liederkranz Telfs brachte mehrere Ständchen dar und die Marktmusikkapelle unterhielt mit flotten Stücken. Auch die Telfer Schützen waren beim Fest vertreten.
Paten und Spenden für neue Kirchenstühle. Die beim Fest eingenommenen freiwilligen Spenden gingen an das Projekt „Stuhlpatenschaft“, mit dem die neuen Stühle für die Kirche finanziert werden sollen. Näheres über Spenden erfährt man im Pfarramt unter Tel. 0676/87307495 oder auf der Internetseite des Seelsorgeraums Telfs.
„Auferstehungskirche“ feierte Jubiläum<br />
Generalvikar Roland Buemberger (r.) zelebrierte gemeinsam mit Dekan Peter Scheiring den Festgottesdienst. Foto: MGT/Dietrich

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