Durchdachte Projekte im Dienst der Bürger
Die Gemeinde Reith kann trotz der momentan erschwerten finanziellen Lage wichtige Infrastrukturprojekte umsetzen
28. Jänner 2025 | von
Christina Hötzel
Die Niederbach-Geschiebebauten wurden 1929 gebaut und müssen auf der ganzen Länge erneuert werden. Foto: Gemeinde Reith
Die Gemeinden des Plateaus und die Marktgmeinde Telfs konnten sich nunmehr auf eine Verlängerung des Nahverkehrskonzeptes in der Region einigen, welches in allen Ortsteilen eine stündliche Anbindung vorsieht. Ab 2025 wird die Busflotte auf E-Mobilität umgestellt. 280.000 Euro sind heuer für neue Straßenbauprojekte budgetiert.
LWL-AUSBAU. Seit 2016 baut die Gemeinde die Internetbreitbandversorgung aus. Mittlerweile können schon mehr als 230 Objekte versorgt werden. Heuer sollen weitere Lücken geschlossen werden. Die Umstellung der LED-Straßenbeleuchtung erfolgt laufend und kann im nächsten Jahr beendet werden. Zusammen mit Leutasch hat Reith bereits vor zwei Jahren die „Energiegemeinschaft Seefelder Plateau“ gegründet, mit der die Energiekosten mithilfe des Trinkwasserkraftwerks in Reith und der PV-Anlage am Alpenbad in Leutasch stark gesenkt werden sollen. Diese Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft soll weiter forciert werden. 60 Prozent des Eigenbedarfs der Gemeinde werden bereits abgedeckt, jetzt ist geplant die Energiegemeinschaft auch für private Haushalte zu öffnen.
GROSSVERBAUUNGSPROJEKT NIEDERBACH. Bei der Wild- und Lawinenverbauung steht das Projekt Niederbach/Mühlbach an, das mit 81.000 Euro budgetiert ist. Insgesamt wird das Projekt, an dem Bund, Land und Gemeinde beteiligt sind, etwa fünf Millionen Euro kosten. Die 1929 gebauten Geschiebesperren/-bauten stammen aus dem Jahr 1929 und müssen auf der gesamten Länge erneuert werden. Das ursprünglich mit 70.000 Euro budgetierte Kommunalfahrzeug wird maximal 49.000 Euro kosten.
KLEINERE FINANZIELLE SPIELRÄUME. Das Minus von 105.000 Euro im Finanzierungshaushalt ist durch ausreichend Rücklagen gedeckt. „Durch eine besonders umsichtige und sparsame Haushaltsführung, wird es uns gelingen, alle Vorhaben im Jahr 2025 ohne Aufnahme von Darlehen umzusetzen. Es wird uns sogar gelingen, den Schuldenstand der Gemeinde Reith weiter zu reduzieren. Die anhaltenden hohen Gas- und Strompreise tun uns weh, aber durch die LED-Umrüstung und die Energiegemeinschaft sind wir gut aufgestellt“, beschreibt Hiltpolt die finanzielle Situation der Gemeinde. „Wir müssen uns auf die notwendigen Pflichtprojekte konzentrieren. Bei der Budgeterstellung war es uns aber wichtig, dass Vereine und ehrenamtliches Engagement in gewohnter Weise unterstützt wird, damit die Freiwilligen ihren wichtigen Aufgaben für das Gemeinwohl nachkommen können.“ In den nächsten Jahren wird sich der Gemeinderat mit der Erweiterung der Räumlichkeiten der Kinderbetreuung beschäftigen müssen. Derzeit sind die Einrichtungen auf drei Standorte verteilt. Durch die steigende Kinderanzahl sind auch zusätzliche Räume erforderlich. Um Synergien zu nutzen und langfristig Kosten einzusparen, ist geplant, diese Einrichtungen in einem Gebäude zusammen zu führen.
LWL-AUSBAU. Seit 2016 baut die Gemeinde die Internetbreitbandversorgung aus. Mittlerweile können schon mehr als 230 Objekte versorgt werden. Heuer sollen weitere Lücken geschlossen werden. Die Umstellung der LED-Straßenbeleuchtung erfolgt laufend und kann im nächsten Jahr beendet werden. Zusammen mit Leutasch hat Reith bereits vor zwei Jahren die „Energiegemeinschaft Seefelder Plateau“ gegründet, mit der die Energiekosten mithilfe des Trinkwasserkraftwerks in Reith und der PV-Anlage am Alpenbad in Leutasch stark gesenkt werden sollen. Diese Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft soll weiter forciert werden. 60 Prozent des Eigenbedarfs der Gemeinde werden bereits abgedeckt, jetzt ist geplant die Energiegemeinschaft auch für private Haushalte zu öffnen.
GROSSVERBAUUNGSPROJEKT NIEDERBACH. Bei der Wild- und Lawinenverbauung steht das Projekt Niederbach/Mühlbach an, das mit 81.000 Euro budgetiert ist. Insgesamt wird das Projekt, an dem Bund, Land und Gemeinde beteiligt sind, etwa fünf Millionen Euro kosten. Die 1929 gebauten Geschiebesperren/-bauten stammen aus dem Jahr 1929 und müssen auf der gesamten Länge erneuert werden. Das ursprünglich mit 70.000 Euro budgetierte Kommunalfahrzeug wird maximal 49.000 Euro kosten.
KLEINERE FINANZIELLE SPIELRÄUME. Das Minus von 105.000 Euro im Finanzierungshaushalt ist durch ausreichend Rücklagen gedeckt. „Durch eine besonders umsichtige und sparsame Haushaltsführung, wird es uns gelingen, alle Vorhaben im Jahr 2025 ohne Aufnahme von Darlehen umzusetzen. Es wird uns sogar gelingen, den Schuldenstand der Gemeinde Reith weiter zu reduzieren. Die anhaltenden hohen Gas- und Strompreise tun uns weh, aber durch die LED-Umrüstung und die Energiegemeinschaft sind wir gut aufgestellt“, beschreibt Hiltpolt die finanzielle Situation der Gemeinde. „Wir müssen uns auf die notwendigen Pflichtprojekte konzentrieren. Bei der Budgeterstellung war es uns aber wichtig, dass Vereine und ehrenamtliches Engagement in gewohnter Weise unterstützt wird, damit die Freiwilligen ihren wichtigen Aufgaben für das Gemeinwohl nachkommen können.“ In den nächsten Jahren wird sich der Gemeinderat mit der Erweiterung der Räumlichkeiten der Kinderbetreuung beschäftigen müssen. Derzeit sind die Einrichtungen auf drei Standorte verteilt. Durch die steigende Kinderanzahl sind auch zusätzliche Räume erforderlich. Um Synergien zu nutzen und langfristig Kosten einzusparen, ist geplant, diese Einrichtungen in einem Gebäude zusammen zu führen.
