Ein Fest für Bienen und Menschen
Der „Imkerverein Seefelder Plateau“ feierte vergangenen Samstag sein Honigfest am neuen Bienenlehrpfad
26. August 2025 | von
Agnes Dorn
Freuten sich über das gelungene Honigfest: Bürgermeister Dominik Hiltpolt, Präsident Reinhard Hetzenauer vom österreichischen Imkereiverband, Vereinskassier Werner Greinhofer, Obmann Johann Ömer, Vize-Obmann Thomas Monz und Schriftführer Martin Klunker vor Imkereiprodukten von Ferdinand Schot (v. l.). Foto: Agnes Dorn
Der „Imkerverein Seefelder Plateau“ unter Obmann Johann Ömer hat mit seinem heuer errichteten Bienenlehrpfad ein besonderes Schmankerl für alle Spaziergänger am Reither Waldweg geschaffen: An 14 von der Universität Innsbruck mitgestalteten Stationen wird die Lebenswelt der Honigbiene ebenso illustriert wie die ihrer Verwandten, der Wildbiene und anderer Insekten, die für unsere intakte Natur so wichtig sind.
GEFÜHRTE WANDERUNGEN. Jeden Donnerstag von Frühling bis Herbst bieten die Plateau-Imker wie Vizeobmann Thomas Monz eine geführte Wanderung am 2,5 Kilometer langen Themenweg an, an dem man auch viel Wissenswertes über die Region, über deren spezielle Flora und Fauna sowie über die Vielfalt der Imkerei erfahren kann. Die Initiative für den neuen, vom Tourismusverband mitfinanzierten Bienen- & Nützlingslehrpfad kam übrigens vom einzigen hauptberuflichen Imker des Vereins, Ferdinand Schot.
MINIATURMUSEUM. Dank QR-Code findet sich der Lehrpfad auch online und kann dort in Englisch und Italienisch übersetzt werden. Am Waldweg gelangt man schließlich nach einem kurzen, leichten Spaziergang zum 2006 errichteten Bienenhotel, in dem sich ein „Miniaturmuseum“ über die Imkerei befindet. Ein Schaustock vor der Tür lässt außerdem tiefe Einblicke ins Innenleben eines Bienenstaates zu. Beim heurigen Honigfest staunten nicht nur die Kinder, wie faszinierend die Welt der Honiglieferanten ist, und bei Musik und guter Laune schmeckten die wunderbaren Kuchen gleich noch mal so gut.
Im Bienenhotel zeigte Obmann Johann Ömer, wie die Imker in alten Zeiten gearbeitet haben. Foto: Agnes Dorn

