Eine neue Ära der digitalen Werbung
Influencer-Marketing: Wie Tiroler Innovationsgeist die Werbung in den sozialen Medien revolutionieren will
13. April 2026 | von
Georg Newesely
Laurenz Keller führt die Markify-Plattform vor, die reichweitenstarkes Influencer-Marketing für Unternehmen nutzbar machen soll. Foto: Georg Newesely
Die Geschichte von Markify beginnt, wie viele große Ideen, in einem informellen Rahmen. Bei einem Grillabend auf einer Innsbrucker Dachterrasse diskutierten die Studenten Marc Czernich, Laurenz Keller und Philipp Zeni über die Herausforderungen der digitalen Werbewelt. Czernich brachte bereits wertvolle Erfahrungen mit: Er hatte zuvor eine Social-Media-Agentur aufgebaut und Inhalte für Kunden produziert. Doch auch hochwertige Inhalte allein haben heute noch keinen Werbewert. Sie müssen auch Verbreitung finden. Und hier kommen Personen ins Spiel, die mit ihren Social-Media-Kanälen bereits enorme Reichweiten haben und eine Vielzahl an Followern ansprechen. Während sich ein Content Creator als digitaler Kunsthandwerker sieht und durch seine Werke überzeugen will, nutzt der Influencer seine Popularität, um die Meinungen und Kaufentscheidungen seiner Follower zu lenken. In der Praxis verschwimmen diese Grenzen freilich, viele erfolgreiche Social-Media-Akteure sind nämlich beides. Das Potenzial des Influencer-Marketings ist gewaltig: Allein im Jahr 2025 wurden laut der Österreichischen Werbemarktstudie knapp 60 Millionen Euro in diesen Bereich investiert, Tendenz steigend. Doch der Zugang ist nicht gerade niederschwellig. Werbeinteressierte Unternehmen müssen oft aufwendige Recherchen anstellen, um erfolgreiche Influencer zu finden, die die von ihnen gewünschte Kundenschicht ansprechen können. Und dann ist die Kontaktaufnahme nicht immer erfolgreich und Verhandlungen verlaufen oftmals wegen Unklarheiten bei Preisen, Nutzungsbedingungen und Inhalten im Sande.
DIGITALER MARKTPLATZ MIT „MATCH“-GARANTIE. Markify will dieses Problem durch eine radikale Vereinfachung lösen. Wenn ein Unternehmen die Webseite des Start-ups besucht, fühlt es sich an einen digitalen Marktplatz erinnert. Profile von Influencern reihen sich aneinander, versehen mit Fotos, Reichweiten, Leistungsbeschreibungen und Preisangaben. Es geht um das perfekte geschäftliche „Match“. Unternehmen können so gezielt nach Influencern suchen, die zu ihrer Marke und ihrer Zielgruppe passen. Wenn eine Firma eine Kampagne starten möchte, gibt sie ihre Erwartungen und Ziele ein – ob es nun ein klassischer Post, ein kurzes Reel oder eine Story sein soll. Die Plattform matcht diese Anforderungen mit den Profilen der registrierten Influencer. Der gesamte Prozess ist dabei hochgradig automatisiert und standardisiert. Innerhalb von 24 Stunden muss ein Influencer auf eine Anfrage reagieren. Durch die umfassenden Informationen und das professionelle Briefing ist der Auftrag klar umrissen. Vordefinierte, geprüfte Verträge und standardisierte Nutzungsvereinbarungen geben keinen Raum für Unklarheiten. Das gibt beiden Seiten eine bisher ungekannte Planbarkeit und Sicherheit.
SICHERHEIT DURCH TECHNIK UND TRANSPARENZ. Ein besonderes Augenmerk legt Markify auf die Seriosität. Denn in Zeiten von gekauften Followern und Fake-Profilen ist Vertrauen die wichtigste Währung. Deshalb wird auch künstliche Intelligenz genutzt, um die Profile der Influencer zu bewerten. Zusätzlich findet aber auch eine manuelle Verifizierung der Daten statt, um sicherzustellen, dass nur echte Reichweiten vermittelt werden. Die Honorarzahlungen fließen über Markify und wurden durchdacht gelöst: Das Honorar wird erst dann an den Influencer ausbezahlt, wenn der Auftraggeber die Erfüllung des Auftrags bestätigt hat. Markify fungiert dabei nicht nur als Vermittler, sondern im Zweifelsfall auch als Schiedsstelle. Nach der Veröffentlichung werden die Abrufe ausgewertet und der Erfolg der Kampagne dokumentiert – ein entscheidender Vorteil gegenüber klassischen Werbeformen, deren Wirkung nur aufwendig messbar ist.
SPAGAT ZWISCHEN HÖRSAAL UND 80-STUNDEN-WOCHE. Der Alltag der Jungunternehmer ist ein Drahtseilakt. Laurenz Keller studiert am MCI Medizintechnik. „Die Zeit ist schon intensiv“, gibt er offen zu. „Untertags Vorlesungen, abends und am Wochenende in der Firma. Wochen mit mehr als 80 Stunden sind keine Seltenheit.“ Dass das Projekt dennoch floriert, führt er auf die Leidenschaft der Mannschaft zurück: „Es macht Spaß, etwas aufzubauen.“ Trotz des enormen Arbeitspensums legt er Wert darauf, dass Freizeit, Sport und soziale Aktivitäten nicht zu kurz kommen – ein moderner Ansatz von Work-Life-Balance, der den Teamgeist stärkt.
VON TIROL IN DIE WELT. Nach seiner Gründung im Oktober des vergangenen Jahres ist das Unternehmen noch in der Aufbauphase, eine beachtliche Zahl an Influencern hat sich aber bereits registriert. Der Standort Tirol stellt sich als klarer Vorteil heraus. Durch seinen Berg- und Freizeitlifestyle zieht Innsbruck und Umgebung viele kreative junge Menschen an. Doch die Ambitionen enden nicht an der Landesgrenze. Markify wurde von Anfang an für den internationalen Markt konzipiert. Bereits im kommenden Sommer soll das Angebot auf ganz Österreich und den Raum München ausgeweitet werden, die DACH-Region und weitere Staaten sollen folgen. Mit der innovativen Gesellschaftsform der FlexCo (Flexible Kapitalgesellschaft) haben sie zudem ein modernes rechtliches Fundament gewählt, das ein flexibles Handling von Anteilen ermöglicht – ideal für ein wachsendes Start-up. Man darf gespannt sein, welchen Weg der Zirler Laurenz Keller und seine Mitstreiter noch gehen werden. Eines scheint jedoch sicher: Markify ist ein Projekt, von dem man in der digitalen Werbewelt noch viel hören wird.
DIGITALER MARKTPLATZ MIT „MATCH“-GARANTIE. Markify will dieses Problem durch eine radikale Vereinfachung lösen. Wenn ein Unternehmen die Webseite des Start-ups besucht, fühlt es sich an einen digitalen Marktplatz erinnert. Profile von Influencern reihen sich aneinander, versehen mit Fotos, Reichweiten, Leistungsbeschreibungen und Preisangaben. Es geht um das perfekte geschäftliche „Match“. Unternehmen können so gezielt nach Influencern suchen, die zu ihrer Marke und ihrer Zielgruppe passen. Wenn eine Firma eine Kampagne starten möchte, gibt sie ihre Erwartungen und Ziele ein – ob es nun ein klassischer Post, ein kurzes Reel oder eine Story sein soll. Die Plattform matcht diese Anforderungen mit den Profilen der registrierten Influencer. Der gesamte Prozess ist dabei hochgradig automatisiert und standardisiert. Innerhalb von 24 Stunden muss ein Influencer auf eine Anfrage reagieren. Durch die umfassenden Informationen und das professionelle Briefing ist der Auftrag klar umrissen. Vordefinierte, geprüfte Verträge und standardisierte Nutzungsvereinbarungen geben keinen Raum für Unklarheiten. Das gibt beiden Seiten eine bisher ungekannte Planbarkeit und Sicherheit.
SICHERHEIT DURCH TECHNIK UND TRANSPARENZ. Ein besonderes Augenmerk legt Markify auf die Seriosität. Denn in Zeiten von gekauften Followern und Fake-Profilen ist Vertrauen die wichtigste Währung. Deshalb wird auch künstliche Intelligenz genutzt, um die Profile der Influencer zu bewerten. Zusätzlich findet aber auch eine manuelle Verifizierung der Daten statt, um sicherzustellen, dass nur echte Reichweiten vermittelt werden. Die Honorarzahlungen fließen über Markify und wurden durchdacht gelöst: Das Honorar wird erst dann an den Influencer ausbezahlt, wenn der Auftraggeber die Erfüllung des Auftrags bestätigt hat. Markify fungiert dabei nicht nur als Vermittler, sondern im Zweifelsfall auch als Schiedsstelle. Nach der Veröffentlichung werden die Abrufe ausgewertet und der Erfolg der Kampagne dokumentiert – ein entscheidender Vorteil gegenüber klassischen Werbeformen, deren Wirkung nur aufwendig messbar ist.
SPAGAT ZWISCHEN HÖRSAAL UND 80-STUNDEN-WOCHE. Der Alltag der Jungunternehmer ist ein Drahtseilakt. Laurenz Keller studiert am MCI Medizintechnik. „Die Zeit ist schon intensiv“, gibt er offen zu. „Untertags Vorlesungen, abends und am Wochenende in der Firma. Wochen mit mehr als 80 Stunden sind keine Seltenheit.“ Dass das Projekt dennoch floriert, führt er auf die Leidenschaft der Mannschaft zurück: „Es macht Spaß, etwas aufzubauen.“ Trotz des enormen Arbeitspensums legt er Wert darauf, dass Freizeit, Sport und soziale Aktivitäten nicht zu kurz kommen – ein moderner Ansatz von Work-Life-Balance, der den Teamgeist stärkt.
VON TIROL IN DIE WELT. Nach seiner Gründung im Oktober des vergangenen Jahres ist das Unternehmen noch in der Aufbauphase, eine beachtliche Zahl an Influencern hat sich aber bereits registriert. Der Standort Tirol stellt sich als klarer Vorteil heraus. Durch seinen Berg- und Freizeitlifestyle zieht Innsbruck und Umgebung viele kreative junge Menschen an. Doch die Ambitionen enden nicht an der Landesgrenze. Markify wurde von Anfang an für den internationalen Markt konzipiert. Bereits im kommenden Sommer soll das Angebot auf ganz Österreich und den Raum München ausgeweitet werden, die DACH-Region und weitere Staaten sollen folgen. Mit der innovativen Gesellschaftsform der FlexCo (Flexible Kapitalgesellschaft) haben sie zudem ein modernes rechtliches Fundament gewählt, das ein flexibles Handling von Anteilen ermöglicht – ideal für ein wachsendes Start-up. Man darf gespannt sein, welchen Weg der Zirler Laurenz Keller und seine Mitstreiter noch gehen werden. Eines scheint jedoch sicher: Markify ist ein Projekt, von dem man in der digitalen Werbewelt noch viel hören wird.