Einstimmigkeit für Finanzierungsvoranschlag
Beim Großprojekt Einberger Schulzentrum wurde im Gemeinderat Telfs ein wichtiger Schritt gesetzt
23. März 2026 | von
Christina Hötzel
Unter optimalen Bedingungen könnten die Bauarbeiten im Sommer 2027 beginnen. Foto: MG Telfs/Hackl
Mit rund 800 Kindern und etwa 100 Lehrpersonen ist das Einberger Schulzentrum der größte Volksschulstandort Tirols. Unter einem Dach vereint es die Volksschulen August Thielmann und Josef Schweinester sowie die Allgemeine Sonderschule Walter Thaler. Die steigenden Schülerzahlen, eine veraltete Infrastruktur und neue Anforderungen an den Unterricht machen eine umfassende Modernisierung notwendig. Im Mittelpunkt steht dabei ein verändertes pädagogisches Konzept. Offenes Lernen soll künftig stärker in den Vordergrund rücken. An die Stelle des klassischen Frontalunterrichts treten verstärkt individuelle Lernformen. Zentrale Bausteine sind sogenannte Cluster: mehrere Klassenräume, die durch offene Lern- und Aufenthaltsbereiche miteinander verbunden sind. Ergänzt wird das Konzept durch einen neuen Essbereich, moderne Funktionsräume wie Turnsäle, Werkstätten und Musikräume sowie zusätzliche Garderoben. Geplant sind außerdem ein Neubau für weitere Cluster und die umfassende Sanierung der bestehenden Gebäude.
MEHRERE FINANZIERUNGSSÄULEN. Die Finanzierung des Projekts basiert auf einem Mix aus Förderungen und langfristigen Darlehen. Bürgermeister Christian Härting betonte, dass das Konzept bewusst breit aufgestellt sei: Man nutze alle verfügbaren Fördermöglichkeiten und kombiniere diese mit langfristigen Krediten. Zudem sei vorsichtig kalkuliert worden – inklusive eines Sicherheitsaufschlags, um mögliche Baukostensteigerungen und Indexanpassungen abzufedern. Ein wesentlicher Teil soll durch Förderungen des Landes Tirol gedeckt werden. So hat die Gemeinde Bedarfszuweisungen in Höhe von rund 12 Millionen Euro beantragt. Weitere 5,4 Millionen Euro sollen aus dem Infrastrukturfonds für Kinderbildung und Kinderbetreuung (IFK) kommen. Den größten bereits fixierten Finanzierungsbaustein bildet ein Darlehen über 10 Millionen Euro aus dem Gemeinde-Investitionsfonds. Dieses bietet besonders günstige Konditionen mit einem Zinssatz von einem Prozent, einer Laufzeit von 30 Jahren und einem Rückzahlungsbeginn ab 2029. Die verbleibenden rund sieben Millionen Euro sollen über weitere Darlehen finanziert werden, sobald endgültige Klarheit über die Förderzusagen besteht.
MEHRERE FINANZIERUNGSSÄULEN. Die Finanzierung des Projekts basiert auf einem Mix aus Förderungen und langfristigen Darlehen. Bürgermeister Christian Härting betonte, dass das Konzept bewusst breit aufgestellt sei: Man nutze alle verfügbaren Fördermöglichkeiten und kombiniere diese mit langfristigen Krediten. Zudem sei vorsichtig kalkuliert worden – inklusive eines Sicherheitsaufschlags, um mögliche Baukostensteigerungen und Indexanpassungen abzufedern. Ein wesentlicher Teil soll durch Förderungen des Landes Tirol gedeckt werden. So hat die Gemeinde Bedarfszuweisungen in Höhe von rund 12 Millionen Euro beantragt. Weitere 5,4 Millionen Euro sollen aus dem Infrastrukturfonds für Kinderbildung und Kinderbetreuung (IFK) kommen. Den größten bereits fixierten Finanzierungsbaustein bildet ein Darlehen über 10 Millionen Euro aus dem Gemeinde-Investitionsfonds. Dieses bietet besonders günstige Konditionen mit einem Zinssatz von einem Prozent, einer Laufzeit von 30 Jahren und einem Rückzahlungsbeginn ab 2029. Die verbleibenden rund sieben Millionen Euro sollen über weitere Darlehen finanziert werden, sobald endgültige Klarheit über die Förderzusagen besteht.