Erste Hilfe im Kabarett: Rette sich, wer kann
Das Rote Kreuz Tirol und Markus Koschuh präsentierten den Auftakt für ein ungewöhnliches Kabarettprogramm
3. März 2026 | von
Georg Newesely
Setzen sich dafür ein, die Zahl der Ersthelfenden in Tirol zu steigern: Gemeindeverbandspräsident Karl-Josef Schubert, LR Cornelia Hagele, Markus Koschuh, Thomas Fluckinger, Ivonne Luggin (v.l.). Foto: RK Tirol/Rettenbacher
Tirol braucht mehr Ersthelfer. Das Rote Kreuz Tirol geht dafür einen neuen, innovativen Weg. Mit dem Kabarettprogramm „Rette sich, wer kann“ von Markus Koschuh wird das lebenswichtige Thema „Erste Hilfe“ auf niederschwellige, unterhaltsame und nachhaltige Weise vermittelt. Ziel ist es, mehr Menschen in Tirol für die Erste-Hilfe-Kurse zu begeistern. Es ist ein „Thema zum Totlachen“, bei dem es im Kern um Leben und Tod geht. Doch was auf den ersten Blick wie ein gewagtes Experiment wirkt, folgt einer psychologisch fundierten Strategie. Wer kennt sie nicht, die Schweißperlen auf der Stirn, wenn man im Ernstfall an den letzten Erste-Hilfe-Kurs zurückdenkt, der womöglich schon zur Zeit der Führerscheinprüfung stattfand? Genau hier setzt Koschuh an: Wenn die Barriere aus Unsicherheit und der typischen Angst, im Notfall etwas falsch zu machen, erst einmal weggelacht ist, bleibt das fachliche Wissen wesentlich nachhaltiger im Gedächtnis haften. Das Programm fungiert somit als emotionaler Türöffner für ein Thema, das oft aus Unsicherheit und Furcht vor Überforderung verdrängt wird.
PROMINENTE SCHÜTZENHILFE. Dass die Sache ernst (und gleichzeitig lustig) gemeint ist, unterstrich die hochkarätige Runde in Rum. Neben Rotkreuz-Chefarzt Thomas Fluckinger und der Bezirksausbildungsreferentin Ivonne Luggin flankierten Landesrätin Cornelia Hagele und Gemeindeverbandspräsident Karl-Josef Schubert den Künstler. Ein exklusiver Ausschnitt aus dem Programm gab bereits einen Vorgeschmack auf das, was die Besucher erwartet. Wenn der Bissen in der Luftröhre stecken bleibt und es schlagartig ernst wird: der beherzte Heimlich-Handgriff, sich selbst mittels Stuhllehne verpasst, als ebenso lehrreiche wie pointierte Bühnennummer.
WISSEN, DAS LEBEN RETTEN KANN. Koschuh steht nicht nur auf der Bühne im Rampenlicht, sondern sitzt auch regelmäßig im Rettungsauto. Als aktives Mitglied im Rettungsdienst und Rettungsausbilder kennt er die Realität von Notfällen aus erster Hand: „Gerade als Sanitäter erlebe ich immer wieder, dass Menschen helfen wollen, aber im entscheidenden Moment nicht wissen, wie. Genau deshalb habe ich die Erste Hilfe ins Kabarett gebracht.“ Ziel ist es, die Erste Hilfe als Alltagskompetenz zu positionieren, eingespielt und selbstverständlich. Denn in den kostbaren Minuten, bis die Rettung vor Ort ist, kommt es auf Ersthelferinnen und Ersthelfer an. Also auf jeden von uns. „Am Ende des Kabarettabends“, so Koschuh, „wissen die Besucher garantiert mehr über Erste Hilfe als davor. Mir ist wichtig, dass die Menschen ihre Scheu verlieren, sich mit Erster Hilfe auseinanderzusetzen, Kurse besuchen und dann im Ernstfall beherzt helfen.“
LACHEN, LERNEN, LEBEN RETTEN. Das Rote Kreuz und Markus Koschuh zeigen: Erste Hilfe ist kein trockenes Kursheft-Thema, sondern beste Unterhaltung mit Überlebensgarantie. Das Kabarettprogramm ist nach der Premiere am 12. März im Innsbrucker Treibhaus dort noch bis zum 25. März zu sehen. Am 27. März tritt Koschuh im Ganghofermuseum in Leutasch auf. Danach folgt die Tour durch die Tiroler Gemeindesäle. Das Rote Kreuz Tirol und der Tiroler Gemeindeverband koordinieren hierfür laufend weitere Spielstätten. Bis 2027 will Koschuh mit seinem Erste-Hilfe-Programm in mindestens zehn Prozent der Tiroler Gemeinden aufgetreten sein. Und wo Koschuh auftritt, wartet das Rote Kreuz bereits im Foyer mit Infoständen, um die frisch entfachte Begeisterung für „Erste Hilfe“ direkt in Kursanmeldungen zu verwandeln. Die Botschaft ist eindeutig: Das kann jeder lernen – und regelmäßige Auffrischungskurse geben Sicherheit. Man weiß nie, wer einem einmal dankt. Aktuelle Erste-Hilfe-Kurse unter: www.erstehilfe.at
PROMINENTE SCHÜTZENHILFE. Dass die Sache ernst (und gleichzeitig lustig) gemeint ist, unterstrich die hochkarätige Runde in Rum. Neben Rotkreuz-Chefarzt Thomas Fluckinger und der Bezirksausbildungsreferentin Ivonne Luggin flankierten Landesrätin Cornelia Hagele und Gemeindeverbandspräsident Karl-Josef Schubert den Künstler. Ein exklusiver Ausschnitt aus dem Programm gab bereits einen Vorgeschmack auf das, was die Besucher erwartet. Wenn der Bissen in der Luftröhre stecken bleibt und es schlagartig ernst wird: der beherzte Heimlich-Handgriff, sich selbst mittels Stuhllehne verpasst, als ebenso lehrreiche wie pointierte Bühnennummer.
WISSEN, DAS LEBEN RETTEN KANN. Koschuh steht nicht nur auf der Bühne im Rampenlicht, sondern sitzt auch regelmäßig im Rettungsauto. Als aktives Mitglied im Rettungsdienst und Rettungsausbilder kennt er die Realität von Notfällen aus erster Hand: „Gerade als Sanitäter erlebe ich immer wieder, dass Menschen helfen wollen, aber im entscheidenden Moment nicht wissen, wie. Genau deshalb habe ich die Erste Hilfe ins Kabarett gebracht.“ Ziel ist es, die Erste Hilfe als Alltagskompetenz zu positionieren, eingespielt und selbstverständlich. Denn in den kostbaren Minuten, bis die Rettung vor Ort ist, kommt es auf Ersthelferinnen und Ersthelfer an. Also auf jeden von uns. „Am Ende des Kabarettabends“, so Koschuh, „wissen die Besucher garantiert mehr über Erste Hilfe als davor. Mir ist wichtig, dass die Menschen ihre Scheu verlieren, sich mit Erster Hilfe auseinanderzusetzen, Kurse besuchen und dann im Ernstfall beherzt helfen.“
LACHEN, LERNEN, LEBEN RETTEN. Das Rote Kreuz und Markus Koschuh zeigen: Erste Hilfe ist kein trockenes Kursheft-Thema, sondern beste Unterhaltung mit Überlebensgarantie. Das Kabarettprogramm ist nach der Premiere am 12. März im Innsbrucker Treibhaus dort noch bis zum 25. März zu sehen. Am 27. März tritt Koschuh im Ganghofermuseum in Leutasch auf. Danach folgt die Tour durch die Tiroler Gemeindesäle. Das Rote Kreuz Tirol und der Tiroler Gemeindeverband koordinieren hierfür laufend weitere Spielstätten. Bis 2027 will Koschuh mit seinem Erste-Hilfe-Programm in mindestens zehn Prozent der Tiroler Gemeinden aufgetreten sein. Und wo Koschuh auftritt, wartet das Rote Kreuz bereits im Foyer mit Infoständen, um die frisch entfachte Begeisterung für „Erste Hilfe“ direkt in Kursanmeldungen zu verwandeln. Die Botschaft ist eindeutig: Das kann jeder lernen – und regelmäßige Auffrischungskurse geben Sicherheit. Man weiß nie, wer einem einmal dankt. Aktuelle Erste-Hilfe-Kurse unter: www.erstehilfe.at