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Erweiterung der Begegnungszone beschlossen

Im Bereich Inntalcenter/Weißenbachgasse wird die Ausweitung der Begegnungszone bis zum Herbst umgesetzt

Nach intensiven Diskussionen hat der Gemeinderat der Marktgemeinde Telfs in seiner jüngsten Sitzung mit 18 zu zwei Stimmen und einer Enthaltung den Beschluss gefasst, die Begegnungszone Teil Fünf im Bereich Inntalcenter/Weißenbachgasse zu errichten. Nach einer zweijährigen Planungsphase wurde bereits 2020 der Beschluss für eine Erneuerung des Ortszentrums gefasst. Seitdem wurden die ersten vier Bauphasen erfolgreich umgesetzt. Die Errichtung der Fußgänger- und Begegnungszone habe den Ortskern wiederbelebt und private Investitionen angeregt, führte Bürgermeister Christian Härting aus. Er rechnete vor, dass nach den Maßnahmen der Gemeinde auch private Akteure investierten und in den letzten Jahren rund 50 Millionen Euro in das Zentrum flossen.
7. Juli 2025 | von Christina Hötzel
Erweiterung der Begegnungszone beschlossen
Die Arbeiten zur Neugestaltung des Inntalcenters sind Teil der Begegnungszone Teil Fünf. Visualisierung: Architektur Wasle und Strele ZT GmbH
Die Kosten für das aktuelle Projekt belaufen sich auf 750.000 Euro. „Die Summe ist bereits budgetiert. Wir haben noch einen Überschuss von 50.000 Euro und erhalten zusätzlich eine Bedarfszuweisung vom Land Tirol in Höhe von 200.000 Euro“, erklärte Härting. Die Pflasterarbeiten am Vorplatz des Inntalcenters werden mit 83.000 Euro netto von der Gemeinde mitfinanziert, basierend auf einer im Gemeinderat 2019 beschlossenen Vereinbarung. „Wir sind mit Weitblick vorangegangen und haben gemeinsam mit Unternehmern und Eigentümern an einem Strang gezogen“, betonte Härting. „Der heutige Beschluss ist ein weiterer Meilenstein, um das Zentrum von Telfs noch attraktiver zu gestalten. Im Moment haben wir noch mehrere Baustellen – etwa bei der Raiffeisenbank, dem Bezirksgericht und der Sparkasse – aber dafür wird das Zentrum nach Abschluss dieser Projekte im kommenden Jahr deutlich aufgewertet.“ Ein weiterer Frequenzbringer wird das medizinische Primärversorgungszentrum (PVZ) in der Weißenbachgasse sein, in das 1,8 Millionen Euro investiert werden. Härting unterstrich außerdem, dass die Investitionen bereits Früchte tragen: Das Ortszentrum sei lebendiger denn je, die positiven Entwicklungen seien klar sichtbar. Bedenken gegen das Projekt bestanden wegen der Leistbarkeit in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Der Bürgermeister unterstrich jedoch, dass Telfs mit diesem Beschluss erneut ein Zeichen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Ortskernentwicklung setze, die sowohl die Aufenthaltsqualität als auch die Frequenz im Zentrum erhöhe und damit die Wirtschaft im Zentrum stärke. Das Projekt soll schon im Herbst fertiggestellt sein.

WEITERES PROJEKT IN DER JOSEF-SCHÖPF-STRASSE. Der Gemeinderat hat einstimmig die Zustimmung für ein neues Bauvorhaben in der Josef-Schöpf-Straße erteilt. Die Planung sieht den Bau eines Gebäudes mit maximal 25 Wohneinheiten sowie mindestens einer medizinischen Praxis vor, die ein Kassen-MRT nach Telfs bringen wird. Derzeit befindet sich auf dem Grundstück – südlich der Einfahrt zum Zentrumsparkplatz – noch ein Einfamilienhaus. Nach dem Abriss des Gebäudes soll dort ein Projekt realisiert werden, das eine Tiefgarage mit 40 Stellplätzen sowie drei oberirdische Parkplätze beinhaltet. Der neue Bau wird maximal 25 Wohneinheiten mit insgesamt 1.588 Quadratmetern Nutzfläche bieten, wovon ein Teil der Fläche auch optional für weitere Praxisräumlichkeiten für Ärzte angedacht ist. Das gesamte Erdgeschoss ist bereits als Ordination konzipiert und die rund 760 Quadratmeter Nutzfläche wird Dr. Ralph Faschingbauer zusätzlich zu seinen Räumlichkeiten im Ärztehaus beziehen. Im ersten Obergeschoss könnten auch zwei weitere Ärzte Platz finden.
Erweiterung der Begegnungszone beschlossen
Die Planung sieht in der Josef-Schöpf-Straße den Bau eines Gebäudes mit maximal 25 Wohneinheiten sowie mindestens einer medizinischen Praxis vor, die ein Kassen-MRT nach Telfs bringen wird. Visualisierung: Fr. Döring/Architekturhalle

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