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Massiver Kraftakt und angezogene Bremse

In Oberhofen werden künftige Projekte vorausschauend geplant – Gemeinde ist stolz auf den belebten Ortskern

Auch bei der Gemeinde Oberhofen stehen die jungen Gemeindebürger hoch im Kurs. Das „Haus der Kinder“ war das größte Projekt, das die Gemeinde je finanziell umgesetzt hat. „Es war ein massiver Kraftakt, doch die Zusammenarbeit mit den Firmen war gut und wir sind im Bauzeitplan“, betont Bürgermeister Jürgen Schreier im Gespräch mit der RUNDSCHAU. Zusätzlich dazu wird eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hauses errichtet. Asphaltierungsarbeiten und der Tausch von Wasserleitungen lassen darüber hinaus keinen Stillstand aufkommen.
1. Juli 2025 | von Christina Hötzel
Massiver Kraftakt und angezogene Bremse
Der Bau des „Hauses der Kinder“ liegt gut im Zeitplan. Es wird voraussichtlich bis Ende des Jahres fertiggestellt. RS-Fotos: Hötzel
„Die nächsten zwei Jahre müssen wir ein bisschen auf die Bremse treten und die Projekte vorausschauend planen“, erklärt Schreier. Die Abgaben/Ertragsanteile sind auch in Oberhofen rückläufig. „Für uns als Gemeinde bedeutet das immer größere Herausforderungen und wenig Spielraum.“ Das „Haus der Kinder“ wird voraussichtlich mit Jahresende fertiggestellt. Im Februar 2026 startet die Kinderkrippe in den neuen Räumlichkeiten und im Herbst 2026 der Kindergarten. Musikkapelle und Musikschule erhalten ein Probelokal im „Haus der Kinder“. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach soll 80 Kilowattpeak liefern. Sie ist die erste der Gemeinde. Eine Biomasseanlage ist auch Teil des Projekts mit 10 Millionen Gesamtkosten. Ab 18 Monaten können Kinder in Oberhofen in die Krippe gehen. Kinderbetreuung wäre durchgehend gegeben und bis 14 Jahre möglich.

BARRIEREFREIER ZUGANG ZUM KULTURSTADL. Ein weiteres größeres Projekt war eine neue barrierefreie Verbindung über das Gemeindeamt zum Kulturstadel sowie ein zweiter Fluchtweg. Die Kosten beliefen sich hier auf 125.000 Euro. Laufende Aufgabe ist der Tausch der Wasserleitungen auf zirka 200 Metern am Huetweg. Es kommen zusätzliche Hydranten dazu und Vorbereitungen für LWL werden dort getroffen. Des Weiteren gibt es Asphaltierungsarbeiten in der Gemeinde. Dabei muss trotz der eingeschränkten Mittel auch überprüft werden, ob die darunterliegenden Wasserleitungen, Kanäle und das LWL in Ordnung sind.

ALMEN UND BELEBTER ORTSKERN. Die Gemeinde hat zwei Almen, die Melk- und die Galtalm, dort wird laufend investiert, um die Almen selbst und die Bergwege zu verbessern. Die Melkalm hat mit Andreas Kriegelsteiner einen neuen Pächter. Bei der Galtalm gibt es gekühlte Getränke zur Selbstentnahme im Brunnen. Das Rimml-Areal im Ortskern funktioniert gut. Hier gibt es wöchentlich Veranstaltungen. Alle zwei Wochen hält die Musikkapelle ihr Platzkonzert. Es gibt den Vatertagsfrühschoppen, Matineen und Lesungen. „Die Ortskernrevitalisierung ist gut gelungen. Es ist ein offener Ort für alle. Im Ortskern wird gelebt und er ist sehr belebt“, freut sich der Bürgermeister. „Ich danke allen Vereinen und den Bürgern, welche die Veranstaltungen besuchen.“ Im September findet die Kulturwoche in Oberhofen statt und im nächsten Jahr sind Kulturtage über einen längeren Zeitraum angedacht.
Massiver Kraftakt und angezogene Bremse
Über das Gemeindeamt gibt es eine neue, barrierefreie Verbindung zum Kulturstadel sowie einen zweiten Fluchtweg. RS-Foto: Hötzel
Massiver Kraftakt und angezogene Bremse
Bürgermeister Jürgen Schreier ist trotz angezogener Bremse zufrieden. RS-Foto: Hötzel

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