PTS-Telfs: Schüler gewinnt Bundesbewerb
Unter großem Zeitdruck stellte Martin Kraler das anspruchsvollste Werkstück her und gewann im Fachbereich Metall
1. Juli 2025 | von
Christina Hötzel
Betreuer und Fachbereichsleiter Andreas Ruetz ist stolz auf den besten Metaller Österreichs, Martin Kraler. RS-Fotos: Hötzel
Unter der Beobachtung der Jury wurde den ganzen Vormittag gesägt, gefeilt und geschwitzt. Die Endergebnisse aller Teilnehmenden konnten sich nach Angaben der Lehrlingsausbilder von „Jugend am Werk“ sehen lassen. Der verdiente Sieg ging jedoch an Martin Kraler von der PTS Telfs, der mit 41,5 Punkten die höchste Bewertung der Prüfungskommission erreichen konnte. Mit Stolz nahmen er und sein Betreuer Andreas Ruetz den Preis bei der Siegerehrung entgegen und brachten diesen mit nach Telfs. Schulleiterin Annemarie Reich freut sich ebenfalls über den großen Erfolg.
SPANNENDER WETTKAMPF. Zum Gewinnen gab es dabei keinen festen Plan. „Wir haben die Fertigkeiten und Fähigkeiten gefördert. Ursprünglich sind schulintern noch sechs weitere Schüler angetreten, von denen sich Martin qualifiziert hat, die PTS zu vertreten. Wir wussten nicht, was genau im Wettbewerb auf uns zukommen würde. Dinge wie Planfeilen oder Innengewinde schneiden, wurden sowieso während des Unterrichts geübt“, erklärte Ruetz. In drei Stunden und 45 Minuten mussten die Teilnehmer ihr anspruchsvolles Werkstück fertigstellen. „Ich habe schon geschwitzt“, beschreibt Martin Kraler den Wettbewerb. „Es war sehr spannend und etwas Besonderes. Es war sehr interessant, mich mit den Besten der Besten zu messen. Das Werkstück war in der Zeit machbar, man musste aber schon arbeiten und nicht blödeln. Ein paar Minuten vor Ablauf der Zeit bin ich fertig geworden. Andere haben es nicht in der Zeit geschafft.“ Schnell und genau habe er arbeiten müssen, beschreibt er weiter. Die Demoplatte habe er zufeilen, bohren, mit Nuten versehen und mit der Säge zuschneiden müssen. „Das sind alles Sachen, die ich im Laufe des Jahres auf der Schule gelernt habe.“ Schon sehr früh konnte der Schüler sich eine Lehrstelle in seinem Heimatort Oberhofen bei der Firma „PrimAs“ ergattern.
UNTER DRUCK LÖSUNGEN FINDEN. Als indirekten Vorteil des Bundeswettbewerbs sieht er, dass es in der Wirtschaft immer mal der Fall sein wird, unter großem Druck arbeiten zu müssen und schnelle Lösungen zu finden. Die Organisation des Wettbewerbsorts haben Lehrer und Schüler als sehr gut empfunden. Die Fahrtkosten wurden von der Schule übernommen. „Er repräsentiert nicht nur uns und unseren Schultyp, sondern ist ein hervorragender Schüler. Herausragende junge Fachkräfte wie Martin tragen unseren Ruf weiter“, freut sich der Fachbereichsleiter. Über einen Lehrer war Martin ursprünglich auf den Schultyp gekommen. Er wollte schon immer etwas Praktisches machen. „Im Nachhinein war das eine super Entscheidung, und ich würde den Weg weiterempfehlen.“ „Wir finden Eure Interessen und den richtigen Fachbereich“, ermutigt Ruetz abschließend.
SPANNENDER WETTKAMPF. Zum Gewinnen gab es dabei keinen festen Plan. „Wir haben die Fertigkeiten und Fähigkeiten gefördert. Ursprünglich sind schulintern noch sechs weitere Schüler angetreten, von denen sich Martin qualifiziert hat, die PTS zu vertreten. Wir wussten nicht, was genau im Wettbewerb auf uns zukommen würde. Dinge wie Planfeilen oder Innengewinde schneiden, wurden sowieso während des Unterrichts geübt“, erklärte Ruetz. In drei Stunden und 45 Minuten mussten die Teilnehmer ihr anspruchsvolles Werkstück fertigstellen. „Ich habe schon geschwitzt“, beschreibt Martin Kraler den Wettbewerb. „Es war sehr spannend und etwas Besonderes. Es war sehr interessant, mich mit den Besten der Besten zu messen. Das Werkstück war in der Zeit machbar, man musste aber schon arbeiten und nicht blödeln. Ein paar Minuten vor Ablauf der Zeit bin ich fertig geworden. Andere haben es nicht in der Zeit geschafft.“ Schnell und genau habe er arbeiten müssen, beschreibt er weiter. Die Demoplatte habe er zufeilen, bohren, mit Nuten versehen und mit der Säge zuschneiden müssen. „Das sind alles Sachen, die ich im Laufe des Jahres auf der Schule gelernt habe.“ Schon sehr früh konnte der Schüler sich eine Lehrstelle in seinem Heimatort Oberhofen bei der Firma „PrimAs“ ergattern.
UNTER DRUCK LÖSUNGEN FINDEN. Als indirekten Vorteil des Bundeswettbewerbs sieht er, dass es in der Wirtschaft immer mal der Fall sein wird, unter großem Druck arbeiten zu müssen und schnelle Lösungen zu finden. Die Organisation des Wettbewerbsorts haben Lehrer und Schüler als sehr gut empfunden. Die Fahrtkosten wurden von der Schule übernommen. „Er repräsentiert nicht nur uns und unseren Schultyp, sondern ist ein hervorragender Schüler. Herausragende junge Fachkräfte wie Martin tragen unseren Ruf weiter“, freut sich der Fachbereichsleiter. Über einen Lehrer war Martin ursprünglich auf den Schultyp gekommen. Er wollte schon immer etwas Praktisches machen. „Im Nachhinein war das eine super Entscheidung, und ich würde den Weg weiterempfehlen.“ „Wir finden Eure Interessen und den richtigen Fachbereich“, ermutigt Ruetz abschließend.
