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„Schulcluster“ für zwei Zirler Volksschulen

Gemeinderat gab in jüngster Sitzung grünes Licht für Schulprojekte und wichtige infrastrukturelle Neuerungen

Mehr als 20 Tagesordnungspunkte musste der Zirler Gemeinderat in der Mai-Sitzung behandeln. Dabei wurden auch einige wichtige Beschlüsse gefasst, unter anderem auch zur Bildung eines „Schulclusters“ für die Volksschule in der „Schulgasse“ und die Volksschule „Am Anger“.
28. Mai 2024 | von Gebi G. Schnöll
„Schulcluster“ für zwei Zirler Volksschulen
Die „Volksschule Am a“ (Bild) und die Volksschule in der „Schulgasse“ werden organisatorisch und pädagogisch zusammengeschlossen. Auch der Zirler Gemeinderat gab dafür nun grünes Licht. Foto: Gemeinde Zirl
Der Beschluss zum Tagesordnungspunkt „Bildung eines Schulclusters VS Zirl und VS Am Anger“ ist richtungsweisend und ein Bekenntnis zum Bildungsstandort Zirl. „Im laufenden Schuljahr 2023/2024 wurde in Zirl ein Clusterbildungsprozess zur Bildung eines Schulclusters, bestehend aus den beiden Volksschulen in der ‚Schulgasse‘ und ‚Am Anger‘ gestartet. Der Prozess wurde von Beginn an von der Bildungsdirektion Tirol sowohl in juristischer Hinsicht durch Mag. Alexander Erath als auch in pädagogischer Hinsicht von Dipl.-Päd. Dietmar Meinschad als Schulqualitätsmanager begleitet. Zudem ist die Personalvertretung für Lehrer an allgemein bildenden Pflichtschulen Tirols in Person von Dietmar Schöpf laufend in den Prozess eingebunden“, beschreibt der Zirler Bürgermeister Thomas Öfner den Weg zum „Schulcluster“, den das Bildungsministerium wie folgt definiert: „Ein Schulcluster ist der organisatorische und pädagogische Zusammenschluss von zwei bis maximal acht Schulstandorten in geografisch benachbarter Lage unter einer gemeinsamen Leitung. Der jeweilige Schulstandort bleibt als Schule erhalten und wird durch die Zusammenarbeit im Cluster gestärkt.

INTENSIVER PROZESS. „Nach mehreren Monaten intensiver Prozessarbeit haben in Zirl die beiden Schulforen, in denen die Schulleiter, alle Klassenlehrer und Klassenelternvertreter aller Klassen der beiden Schulen vertreten sind, die Clusterbildung positiv bewertet. Die beiden Schulkonferenzen, also die Pädagogen der beiden Schulen, haben dem ebenfalls mehrheitlich zugestimmt“, berichtet Öfner. Um den Prozess abschließen zu können, ist auch die Zustimmung des Schulerhalters, also der Marktgemeinde Zirl, erforderlich. Diese Zustimmung hat der Gemeinderat der Marktgemeinde Zirl mit großer Mehrheit (17 Ja-Stimmen, zwei Enthaltungen) gegeben. „Für mich als Bürgermeister und für den Gemeinderat der Marktgemeinde ist es wichtig, dass Schule in Zirl bestmöglich gelingt. Wir setzen mit unserer klaren Zustimmung zur Clusterbildung ein deutliches Zeichen der Unterstützung für unsere Schulleitung, für unsere Pädagogen und ganz besonders für die Eltern und Schüler an unseren beiden Volksschulstandorten“, so der Zirler Bürgermeister weiter.

„GRÜNES LICHT“ FÜR DIE ERNEUERUNG WICHTIGER INFRASTRUKTUR. Die Budgeterstellung für das Haushaltsjahr 2024 war herausfordernd und von extremer Zurückhaltung geprägt. Insbesondere die Einnahmenseite war im Herbst 2023 schwer ab- und einschätzbar. Ein Drittel des Haushaltsjahres ist jetzt vorbei, die Einnahmenseite bewertet Bürgermeister Thomas Öfner  mit Stand April/Mai 2024 vorsichtig optimistisch.  Deshalb konnte der Gemeinderat bei der jüngsten Sitzung rund 400.000 Euro für folgende Infrastrukturprojekte frei geben: Zum Punkt „Blackout-Vorsorge/Notstromaggregat Altersheim und Feuerwehr“ hat der Gemeinderat den Startschuss für dieses dreiteilige Projekt (Aggregat 150 kVA incl. Nebenanlagen, Elektroinstallationen und bauliche Maßnahmen) mit einer Gesamtinvestitionssumme in Höhe von ca. 185.000 Euro gegeben. „Was die IT-Ausstattung Neu der Marktgemeinde Zirl betrifft, werden mit mehreren Teilprojekten die Hardware, Software und Lizenzen erneuert. Am Ende wird sich eine Gesamtinvestitionssumme in Höhe von mehr als 170.000 Euro zu Buche schlagen“, rechnet Öfner vor. Und es gibt noch ein weiteres  wichtiges Infrastrukturprojekt: Der Innenhof und die Terrassen des Sozialzentrums „s `zenzi“ sind beliebte Aufenthaltsorte für die Bewohner und deren Angehörige, beide Bauwerke sind aber in die Jahre geraten und entsprechen nicht mehr den täglichen Anforderungen. „Mit einem ersten Investitionsvolumen in Höhe von ca. 50.000 Euro ermöglichen wir auch in diesem Bereich eine dringend notwendige Verbesserung. In einem sehr konstruktiven Dialog zwischen den Fraktionen haben wir mit unseren Entscheidungen gemeinsam wieder vieles möglich gemacht“, schließt der Zirler Bürgermeister ab.

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