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Telfs | Politik | 16. Mai 2022 | Gebi G. Schnöll

Mehr Kommunaleinnahmen trotz Pandemie

Mehr Kommunaleinnahmen trotz Pandemie
Neo-Bürgermeister Klaus Gritsch hat von seinem Vorgänger Rudolf Häusler eine prall gefüllte Gemeindekasse übernommen. RS-Foto: Schnöll
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In Kematen sind die Einnahmen aus Kommunalsteuern in den vergangenen vier Jahren um 20 Prozent angestiegen

Die Melachgemeinde Kematen steht finanziell auf äußerst stabilen Fundamenten. Das zeigt der Rechnungsabschluss 2021, der kürzlich vom Gemeinderat abgesegnet wurde und ein Nettoergebnis von 1.224.288,26 Euro ausweist. „Mein Vorgänger Rudolf Häusler hat auch im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Gemeinderat hervorragende Arbeit geleistet. Das gute Ergebnis ist aber vor allem auch der guten Wirtschaftslage in den Kemater Betrieben trotz Corona zu verdanken“, sagt Bürgermeister Klaus Gritsch.
Von Gebi G. Schnöll

Kematen zählt rund 3.000 Einwohner, in einigen Jahren werden es wahrscheinlich gleich viel Menschen sein, die in der Melachgemeinde ihren Arbeitsplatz haben. Rund 2.500 Beschäftigte sind es derzeit, die gutes Geld in den Gemeindesäckel spülen und in der Gemeindestube für eine entspannte Finanzlage sorgen. In den vergangenen vier Jahren sind die Einnahmen aus Kommunalsteuern trotz der Coronapandemie um rund 20 Prozent angestiegen. 2017 waren es  noch 1,93 Millionen Euro, 2021 verzeichnete man Einnahmen aus Kommunalsteuern in der Höhe von 2,39 Millionen Euro. Ähnlich ist die Lage auch bei den vom Land Tirol geflossenen Ertragsanteilen, die in den vergangenen vier Jahren ebenfalls um ca. 20 Prozent auf 2,4 Millionen Euro angestiegen sind. Die hervorragende Finanzlage ließ in den vergangenen Jahren viele größere Investitionen zu. Auch heuer stehen einige wichtige Projekte an, darunter auch die Fertigstellung des Tiefbrunnens.  

Fette Brocken. Dem gegenüber stehen allerdings hohe Summen, die an das Land Tirol an Transferzahlungen zurücküberwießen werden müssen. Die größten Brocken waren 2021 der Beitrag für den Tiroler Gesundheitsfonds in Höhe von 603.000 Euro, 491.000 Euro betrug die Landesumlage, 354.000 wurden an das Land Tirol für die „Mindestsicherung“ überwiesen, 319.00 für die „Behindertenhilfe/Rehabilitation und 222.000 Euro machten die „sonstigen Beiträge“ aus.
 
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