Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
Telfs | Politik | 31. Mai 2021 | Bernhard Rangger

Seefelder Institutionen kündigten VVT-Verträge

Seefelder Institutionen kündigten VVT-Verträge<br />
TVB und Gemeinde Seefeld wollen den öffentlichen Busverkehr am Plateau auf neue Beine stellen und haben die bestehenden Verträge gekündigt. Foto: VVT
Ihr/Dein Draht zur Redaktion
REDAKTION
Telfs  Bernhard Rangger
TAGS
Öffi-Angebot Seefeld VVT-Verträge TVB Neuverhandlungen
Artikel teilen
Artikel teilen >

Um das Öffi-Angebot zu verbessern, wollen Gemeinde und TVB Neuverhandlungen bei Null starten

Um die mehr als 300.000 Euro pro Jahr für das Regionsbus-System künftig effizienter einsetzen zu können, haben der TVB Olympiaregion Seefeld und die Gemeinde einen radikalen Vorstoß gewagt: sie haben die Mitte nächsten Jahres auslaufenden VVT-Verträge gekündigt. „Der Karren war verfahren. Um eine Verbesserung zu erreichen, haben wir den radikalen Vorstoß gewagt“, meint TVB-Geschäftsführer Elias Walser, und Bürgermeister Werner Frießer ergänzt: „Es ist ein sehr komplexes Thema, das viele Diskussionen nach sich ziehen wird. Wir brauchen aber eine bessere Taktierung des öffentlichen Verkehrs und haben uns daher dem Schritt des TVB angeschlossen!“
Von Bernhard Rangger

TVB-GF Elias Walser erklärt gegenüber der RUNDSCHAU: „Die Verträge stammen aus dem Jahr 2006 und wurden auf den damaligen Bedarf organisiert. Obwohl sich die touristischen Voraussetzungen massiv verändert haben und zum Beispiel mehr Busse zu den touristischen Ausflugszielen nötig wären, war es mit dem ständigen Anpassen des bestehenden Vertrags nicht mehr möglich, solche Änderungen umzusetzen. Wir haben also den Vertrag aufgekündigt, um den öffentlichen Verkehr zu verbessern, nicht um ihn einzustellen oder um einen neuen Partner zu suchen. Der VVT bleibt unser Partner, künftig aber hoffentlich ein noch besserer!“  Bürgermeister Werner Frießer meinte bei der jüngsten Gemeinderatssitzung: „Der Tourismusverband ist zwar der größte Zahler in der Region an den VVT, ich habe den bestehenden Vertrag aber auch gekündigt, damit klar ist, dass es zu einer völligen Neuausschreibung kommen muss. Nunmehr ist der VVT am Zug uns die Cash-Situation genau zu erklären. Erst wenn wir den Vertrag richtig verstehen, können wir auf Augenhöhe verhandeln!“ Den Seefeldern brauche nicht bange zu sein: „Wir haben eine gute Verbindung mit der Bahn, Dorfbus, Skibus und eine relativ sichere Schulbusverbindung nach Telfs. Der bestehende Vertrag läuft übrigens erst im Sommer 2022 aus.“

Keine Einsparung, aber Verbesserung. GR Therese Schmid ersuchte, den Obmann des Verkehrsausschusses in die Entscheidung miteinzubinden. Da einige Gemeinderäte einen Zusammenhang mit dem Corona-bedingten Geldmangel des TVB sahen, konterte Aufsichtsratsvorsitzender Alexander Schmid: „Es gibt sogenannte Bedarfsbusse, für die der Tourismusverband mitzahlt, die aber nicht für touristische Zwecke fahren. Um ein besseres System erfinden zu können, mussten die verkrusteten Strukturen aufgebrochen werden. Der neue Vertrag wird vermutlich keine Einsparung, aber eine Verbesserung des Angebots zur Folge haben!“ 
 
Ihr/Dein Draht zur Redaktion

Weitere Artikel zu diesem Thema

Die OBERLÄNDER RUNDSCHAU

Die führende Wochenzeitung im Oberland und Ausserfern!
Über 91.000 Haushalte erhalten wöchentlich die aktuellsten News!
Gegründet wurde das Familienunternehmen im Jahr 1978.
 jobs.rundschau.at

jobs.rundschau.at

DIE Jobplattform im Tiroler Oberland und Ausserfern Helle Köpfe aufgepasst!
Tag cloud
Hannes Staggl SV Reutte Zweigverein Leichtathletik Sonnwendfeuer Zams Stefan Weirather Imst Tourismus Zugspitz Arena Tennis Rücktritt Bär Bürgermeister Werner Frießer Nauders Ausgabe Imst Seefeld Öffnung Herz-Jesu-Feuer Haiming TC Telfs Landeck Wolf Ötztal Hannes Metnitzer Bezirk Außerfern Österreichische Meisterschaft Telfs
Nach oben
Wir verwenden Cookies, Tracking- und (Re-) Targeting-Technologien. Damit wollen wir unsere Webseite nutzerfreundlicher gestalten und fortlaufend verbessern. Wenn Sie unsere Webseite weiter nutzen, stimmen Sie dadurch der Verwendung von Cookies zu – ausgenommen sind Cookies für Google-Marketing-Produkte.
Einverstanden
Weiter ohne Google-Marketing-Produkte.
Weitere Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.