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Telfs | Sport | 25. Mai 2021 | Alex Dosch

Bei Trainern setzen die Clubs auf Kontinuität

Bei Trainern setzen die Clubs auf Kontinuität<br />
Auf Hannes Brecher (rechts) und seine Völser warten im Frühjahr noch zwei Spiele.
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Von Telfs bis Völs, vom Seefelder Plateau übers Mittelgebirge bis ins Sellraintal: Die Trainerfrage stellt sich nicht

Die aktuelle Saison ist noch gar nicht zu Ende gespielt, schon wird hinter den Kulissen fleißig an der neuen gebastelt. Und so sehr der Spielermarkt seltsame Blüten treibt – wenn etwa Kicker im Winter bei einem neuen Club anheuern und diesen im Sommer ohne nur ein Spiel bestritten zu haben wieder verlassen – so langsam dreht sich das Trainerkarussell.
Von Alex Dosch

Während in Deutschland ein Trainer nach dem anderen trotz bestehender Verträge seinen Club verlässt, gibt es im Tiroler Unterhaus noch so etwas wie Vereinstreue. Zumindest was das Gebiet von Telfs bis Völs, vom Seefelder Plateau übers westliche Mittelgebirge bis hin ins Sellraintal angeht. Nicht ein Trainer wirft das Handtuch. „Ich freue mich, den Weg mit jungen Kemater Spielern weiter zu gehen“, weiß etwa Blues-Coach Christoph Aschenwald. Auch Wolfgang Kleissl, – „Mit dem Club ist bereits alles geregelt“ – Trainer von Lokalrivalen Zirl, bleibt weiter im Amt. Und auch beim Dritten im Tiroler-Liga-Bunde, Völs, sitzt der Übungsleiter weiter fest im Sattel. „Ich habe vorletzte Woche für ein weiteres Jahr zugesagt, weil es mir in Völs so richtig taugt“, so Hannes Brecher. In Oberperfuss ist die Vorfreude auf die neue Spielzeit ebenfalls groß. „Wir sind im Herbst unseren Zielen schon sehr nahe gekommen und wollen diese weiter verfolgen. Wir haben einen Riesenkader und freuen uns auf die neue Saison“, so Helmut Lorenz. Trainerkollege Farid Lener bleibt seinem Club, dem FC Seefelder Plateau, Liga unabhängig erhalten. „Wir haben ein schwieriges Jahr hinter uns, blicken aber optimistisch in die Zukunft.“ 

Und auch Thomas Pichlmann, Trainer von Gebietsligist Götzens, richtet den Blick nach vorne. „Wir wollen aufsteigen und werden dementsprechend voll angreifen. Aber das Wichtigste wäre, dass wir endlich wieder einmal eine normale Saison spielen können und dass die Derbys gegen Axams/Grinzens endlich einmal gewertet werden (lacht).“ Beim Revier-Rivalen hat Coach Elvir Karahasanovic schon vor geraumer Zeit seinen Vertrag verlängert. In Oberhofen bekommt Miroslav Rikanovic Unterstützung von Gerald Föger. 

Ebenfalls eine kleine Veränderung gibt es bei Bezirksliga-Spitzenreiter Inzing. Helmut Bratusek kehrt aus privaten Gründen dem Fußball vorerst den Rücken, Johannes Eichinger fungiert künftig alleinverantwortlich als Trainer, hängt seine Kickerstiefel an den Nagel. „Eigentlich wollte ich es schon letztes Jahr lassen. Aber wegen dem enormen Verletzungspech, das uns letzte Saison verfolgt hat, ging sich das nicht aus.“ Die Verletztenmisere ist auch der Grund, weshalb Eichinger die Vorbereitung heuer etwas anders anlegen wird. „Wir haben letztes Jahr das eine oder andere falsch gemacht, hatten deshalb viele Verletzte. Diesmal wird die Trainingssteuerung eine andere sein.“ Im Liga-Keller bleibt ebenso alles beim Alten - Helmut Bertsch schwingt in Flaurling weiter das Zepter, Thomas Schlichtmeier hat in Hatting das Sagen – wie in den Liga-Höhen bei Regionalligist Telfs. Dort hat der sportliche Leiter, Stefan Pult, seine Arbeit so gut wie erledigt. Der Verbleib von Trainer Werner Rott ist längst beschlossen, in Sache Spieler-Neuverpflichtungen befinden sich die Säbelzahntiger auf der Zielgeraden.  
Bei Trainern setzen die Clubs auf Kontinuität<br />
Egal ob Landes- oder Gebietsliga: Farid Lener bleibt dem FC Seefelder Plateau erhalten. Fotos: sportszene.tirol
Bei Trainern setzen die Clubs auf Kontinuität<br />
Elvir Karahasanovic will auch heuer wieder mit der SPG Axams/Grinzens jubeln. 
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