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Telfs | Sport | 25. April 2022 | Alex Dosch

Es lockt das Spiel des Jahres

Es lockt das Spiel des Jahres
Florian Binder (rechts) vergab beim 0:0 in St. Johann die Riesenchance auf die Führung. Fotos: sportszene.tirol
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Telfs empfängt mit Austria Salzburg den UEFA-Cup-Finalisten von 1994

Das Emat hat schon so manchen sportlichen Schlagabtausch erlebt. Aber ein derart hochkarätiger Gegner wie der kommende hat sich bislang nur selten die Ehre gegeben. Mit dem SV Austria Salzburg, dem selbsternannten „Original aus der Mozartstadt“, kommt nicht nur ein klingender Name nach Telfs, sondern mit ihm wohl auch eine zahlreiche Fanschar. Und genau darin liegt eine der größten Schwierigkeiten.
Von Alex Dosch

SV TELFS – SV AUSTRIA SALZBURG, Sonntag, 1. Mai, 15.00. „Das ist mit Sicherheit eine noch nie dagewesene Herausforderung für den ganzen Verein. Sei es finanziell, aber auch organisatorisch gilt es ob der zahlreichen Auflagen einiges abzuklären. Dennoch freuen wir uns alle auf ein tolles Spiel vor hoffentlich voller Hütte“, berichtet der sportliche Leiter, Stefan Höller, von Ticket-Anfragen unter anderem aus Deutschland, Ober- und Niederösterreich.

Doch nicht nur abseits sondern auch auf dem grünen Rasen stellen die „Soizburger“, ihrerseits dreifacher österreichischer Fußballmeister, eine echte Herausforderung dar. Zwar ist die Mannschaft von Christian Schaider mit einem Durchschnittsalter von 23,6 Jahren eine recht junge, aber mit durchaus arrivierten Spielern gespickte Truppe. Allen voran Kapitän und Ex-Blau-Weiß-Linz Kicker Manuel Krainz. Oder der Top-Scorer aus dem Herbst, Marco Hödl. Der 15fache Saison-Torschütze schnürte seine Fußballschuhe unter anderem schon für Sturm Graz, RB Salzburg, Liefering, St. Pölten, Hartberg und vor seinem Wechsel nach Salzburg für die Klagenfurter Austria. Und dies trotz seiner erst 25 Jahre.

Doch es sind nicht nur die hervorragenden Individualisten die Salzburg zu einem Top-Favoriten auf den Regionalliga-West-Titel machen. Es ist auch die mannschaftliche Geschlossenheit. Kein anderes der zehn Regionalliga-Salzburg-Teams erzielte im Herbst so viele Tore wie die Violetten (40 / 2,22 pro Spiel) und kassierte im Gegenzug auch so wenige (17 / 0,94 pro Spiel). Fakten, die auch Telfs-Trainer Werner Rott beeindrucken. „Da wartet eine richtig große, aber auch interessante Aufgabe auf uns. Viel wissen wir über die Salzburger noch nicht. Aber das war auch gegen St. Johann der Fall und die Mannschaft hat sich schnell und gut auf den Gegner eingestellt. Wir müssen nur schauen, dass wir von Beginn an in die Gänge kommen.“

Das tat seine Mannschaft beim 0:0 in St. Johann. Von Beginn an entwickelte sich eine temporeiche, auf spielerisch gutem Niveau stehende Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten. So scheiterte Florian Binder nach etwas mehr als einer halben Stunde im Eins-gegen-Eins an St. Johann-Torhüter Manuel Wallinger. „Den muss er eigentlich machen“, sah Rott zahlreiche weitere Hochkaräter seiner Truppe. So hatte Julius Perstaller direkt nach dem Seitenwechsel bei einem Kopfball Pech. Der Ball sprang via Innenstange ins Feld zurück. Den Matchball hatte aber Matej Dretvic fünf Minuten vor dem Ende am Fuß. Anstelle selbst abzuschließen, legte Dretvic nochmal ab. Der gewünschte Abnehmer, Marvin Kranebitter, kam allerdings einen Schritt zu spät.

Aber auch Daniel Mittermair wusste sich auszuzeichnen. Der Telfs-Goalie hatte vor allem im ersten Abschnitt mehrmals seine Hände im Spiel. Zudem segelte in der Nachspielzeit ein scharf getretener Ball in den Telfer Strafraum an Freund und Feind vorbei. „Im Großen und Ganzen geht das Unentschieden in Ordnung. Beide Mannschaften hatten ihre Chancen, können das Spiel für sich entscheiden“, war der Telfs-Coach nicht nur mit dem einen Punkt, sondern vor allem mit der gezeigten Leistung mehr als zufrieden. „Weil wir viel Fußball gespielt haben und gute Ballbesitzphasen hatten. Das war mit Sicherheit eines unserer besseren Auswärtsspiele.“

Die Spiele der 3. Runde: St. Johann – Telfs 0:0. Dornbirn – Austria Salzburg 1:0 (0:0), Hohenems – Schwaz 1:2 (0:0). 
Es lockt das Spiel des Jahres
Gegen Austria Salzburg braucht es auch die Zweikampfstärke eines Martin Struggl.
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