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Telfs | Sport | 31. August 2020 | Alex Dosch

Wer ist nun die Nummer Eins im Revier?

Wer ist nun die Nummer Eins im Revier?
Telfs (Marvin Kranebitter, Mitte) gegen Imst: Das Duell um die Nummer Eins im Oberland geht in die nächste Runde. Fotos: sportszene.tirol
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Gipfeltreffen zwischen Telfs und Imst um die Vorherrschaft im Oberland

„Die Nummer eins, im Pott sind wir.“ Der einstige Schlachtruf der Schalke-Fans ist mittlerweile überholt, längst hat Dortmund im Pott die Vorherrschaft übernommen. Aber wer ist eigentlich die Nummer Eins im Tiroler Oberland? Eine Frage, die am Sonntag zumindest vorübergehend beantwortet wird.
Von Alex Dosch

SV TELFS – SC IMST, Sonntag, 6. September, 17.00 Uhr. Was die Statistik der letzten 30 Jahre anlangt, lautet die Antwort: Telfs ist die Nummer Eins. Denn von 28 Spielen wurden 13 gewonnen, gingen zehn verloren. Fünfmal teilten sich die beiden aktuell besten Teams des Oberlandes die Punkte. Und wer ist für Telfs-Coach Daniel Osl die aktuelle Nummer Eins im Westen? „Momentan Imst. Sie haben sieben Punkte am Konto, wir vier. Aber Derbys schreiben, wie wir wissen, immer ihre eigene Geschichte. Wir werden jedenfalls unser Spiel durchziehen, ohne aber dabei auf die Stärken und Schwächen des Gegners zu vergessen. Die glauben wir zu kennen.“

Selbiges gilt wohl auch für den Derbyrivalen. „Ich habe gelesen, dass sich Imst intensiv auf uns vorbereitet. Zudem war „Ramsi“ (Imst-Trainer Herbert Ramsbacher, Anmerk.) auch ein paarmal am Emat. Von daher wird es keine großen Geheimnisse geben.“ Das einzige Fragezeichen: Gibt Fußball-Pensionist Daniel Osl im Derby sein Abschiedsspiel? „Der Verein will es mir gönnen. Ich selbst bin noch nicht ganz davon überzeugt, weil es letztendlich nicht um mich, sondern um den Verein geht. Andererseits gibt es nichts Schöneres, als in so einem Spiel, vor einer wahrscheinlich tollen Kulisse, sein Abschiedsspiel zu geben. Mal schauen. Es kann gut sein, dass ich das erst am Sonntag-Vormittag entscheide.“

Den vergangenen Sonntag benötigte Osl zum Wunden lecken. Kein Wunder, bot seine Truppe beim 1:3 bei Wacker Innsbruck die bisher schlechteste Saisonleistung. „Unser Spiel war ähnlich wie das Wetter. Einfach nur Scheiße“, sprach Osl von einer verdienten Niederlage. „Wacker war klar besser. Diese Mannschaft hat mit der aus dem Vorjahr nichts mehr zu tun. Die ist technisch, läuferisch und spielerisch auf einem Top-Niveau. Was aber auch nicht ganz verwunderlich ist, wenn du zweimal am Tag trainierst.“ Dabei begann das Spiel durchaus vielversprechend. Julius Perstaller traf nach 23 Minuten zur Gästeführung. „Aber im Gegenzug haben wir den Ausgleich bekommen. Und nach dem Rückstand kurz darauf können wir uns bei ‚Chrissie‘ (Torhüter Christoph Häfele, Anmerk.) bedanken, dass er uns mit tollen Paraden im Spiel gehalten hat. Speziell in dieser Phase waren wir immer um einen Schritt zu spät.“ Der zweite Abschnitt gestaltete sich dann etwas ausgeglichener, wenn auch die Hausherren immer Herr der Lage waren. „Wacker war heute einfach besser. Das muss man neidlos anerkennen“, gab sich der Telfs-Coach ob aller Enttäuschung als fairer Sportsmann. Der würde sich am Sonntag, sofern er sein Abschiedsspiel gibt, zum 460. Mal das Telfs-Trikot überziehen. Und vielleicht ist das Urgestein dann auch maßgeblich daran beteiligt, dass die tolle Heimbilanz gegen Imst noch eine Spur aufgebessert wird. In 14 Partien gelangen sieben Siege und drei Remis. Nur viermal verließen die Säbelzahntiger als Verlierer den heimischen Rasen.

Die Spiele der 6. Runde: Wacker II – Telfs 3:1 (2:1). Tore: Bertaccini (24.), Kopp (31.), Cosgun (57.); Perstaller (23.). Tirol Amateure – Kufstein 0:6 (0:4). Die Spiele Schwaz – Hall, Wörgl – Kitzbühel und Imst – Reichenau werden zu einem späteren Termin ausgetragen.
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Läuft Daniel Osl am Sonntag zum letzten Mal im Telfs-Trikot auf?
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