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Telfs | Sport | 17. Jänner 2022 | Alex Dosch

Zuversichtlich das große Ziel vor Augen

Zuversichtlich das große Ziel vor Augen
Nach Rang neun auf der „Grantau“ blickt Riccarda Ruetz zuversichtlich auf den Junioren-Heimweltcup kommendes Wochenende in Navis. Foto: ÖRV/Miriam Jennewein
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Riccarda Ruetz möchte beim Heim-Junioren-Weltcup in Navis einen großen Schritt in Richtung Gesamtsieg machen

Zwei Rennen sind im Rahmen des Junioren-Weltcups noch zu absolvieren. Der Premiere in Navis am kommenden Wochenende folgt eine Woche später das große Finale in Umhausen. Für Riccarda Ruetz zwei „Rennen der Wahrheit“, ist das große Ziel Gesamtweltcupsieg doch greifbar nahe.
Von Alex Dosch

Mit 185 Punkten liegt die Sellrainerin 45 Zähler vor der ersten Verfolgerin Ivonne Müller, 55 vor Jenny Castiglioni und Teamkollegin Michelle Schnepfleitner. Ein auf den ersten Blick komfortabler Vorsprung, der Ruetz aber nur marginal interessiert. „In erster Linie geht es darum, schnellstmöglich von oben nach unten zu fahren.“ Die neue, 786 Meter lange Bahn in Navis scheint jedenfalls wie auf den Leib geschneidert. „Es ist eine enge, technisch anspruchsvolle Strecke. Das sollte gut passen. Zuletzt bin ich mit der Bahn jedenfalls sehr gut zurechtgekommen.“ Die Frage, ob sie das Rennen ob des respektablen Vorsprungs im Gesamtweltcup mit angezogener Handbremse angeht, quittiert die derzeit schnellste Juniorin mit einem Lächeln. „Ich nehme immer volles Risiko. Aber natürlich fahr ich auch etwas mit Bedacht. Halt so, dass ich ins Ziel runter finde.“

In selbiges gefunden hat die 17-Jährige zuletzt beim Weltcup der Allgemeinen Klasse in Umhausen. Und dies im Gegensatz zur Vorwoche, ohne Bekanntschaft mit der Bande zu machen. „Ja, dieses Mal ist es ohne Wand gegangen. Und noch dazu auch schneller.“ Dies spiegelte sich auch in den Zeiten wieder. Bei nahezu identen äußeren Bedingungen verringerte sich der Rückstand auf Doppelsiegerin Evelin Lanthaler um stolze 1,86 Sekunden. Die eigene Zeit verbesserte Ruetz gar um 2,89 Sekunden. Vor allem der zweite Run mit neuntbester Laufzeit war ganz nach dem Geschmack der Rodel-Nachwuchshoffnung. „Da habe ich im Gegensatz zum ersten Durchgang (11. Platz, Anmerk.) noch mehr angedrückt und noch später gebremst. Alles in allem waren das zwei solide Läufe.“
Eine geglückte Generalprobe für die entscheidende Phase im Junioren-Gesamtweltcup war das Rennen auf der „Grantau“, die im Allgemeinen als die „Streif“ der Naturbahnrodler gilt, allemal.

Ergebnis 2. Weltcup in Umhausen:
Damen:
1. Evelin Lanthaler (ITA) 2:29.66, 2. Lisa Walch (GER) +0,88, 3. Greta Pinggera (ITA) +0,97, 4. Michelle Diepold +1,77, 6. Tina Unterberger +2,19, 9. 11. Riccarda Ruetz +4,22, 12. Vanessa Markt +5,27 (alle AUT).
 
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