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Telfs | Wirtschaft | 31. August 2020 | Beatrice Hackl

Alte Werte mit neuem Fokus

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Im Rahmen eines Sommerfestes in der Strandperle übergab „Langzeit-Obmann“ Ernst Meier an den neuen Vorstand der Seefelder Kaufmannschaft, angeführt von Obmann Alexander Schmid.
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Seefelder Kaufmannschaft veranstaltet internes Sommerfest anlässlich der „Vereins-Umgründung“

Die Seefelder Fußgängerzone wird seit 21 Jahren von der Kaufmannschaft mit Leben gefüllt. Zahlreiche Veranstaltungen sorgten in den vergangenen Jahren für Unterhaltung und ein besonderes Shoppingerlebnis abseits großer Kaufhäuser. Unter „Langzeit-Obmann“ Ernst Meier agierte die Kaufmannschaft bislang als Verein. Kürzlich wurde im Rahmen eines internen Sommerfestes die Übergabe an Neo-Obmann Alexander Schmid sowie die Vereins-Umgründung im Rahmen eines internen Sommerfestes gefeiert. Aus dem einstigen Verein wurde nun ein Förderverein.
Von Beatrice Hackl

Ein Kaufhaus auf offener Straße, das durch einen bunten Branchen-Mix und ein abwechslungsreiches Ambiente zum Schlendern, Flanieren und Verweilen einlädt. Diesen Eindruck vermittelt die Seefelder Fußgängerzone aufgrund ihrer zahlreichen Geschäfte und Events. Die Seefelder Kaufmannschaft bemüht sich seit 21 Jahren um die Fußgängerzone. Kürzlich wurde der Verein umgegründet. Im Zuge dessen übergab Gründungsmitglied Ernst Meier an Neo-Obmann Alexander Schmid, der seinen Vorgänger im RUNDSCHAU-Gespräch lobend erwähnt: „Ernst Meier ist seit 21 Jahren Teil der Seefelder Kaufmannschaft. Er ist das Herz und die Seele unseres Vereins, weshalb wir ihn zum Ehrenmitglied Nummer eins ernannt haben.“ Der Vorstand rund um den neuen Obmann Alexander Schmid setzt sich aus Enthusiasten zusammen, die sich in ihrer Freizeit unentgeltlich für die Förderung der Anziehungskraft ihres Arbeits- und Lebensraums einsetzen, wobei alle erwirtschafteten Gelder des neuen Nullsummenvereins gänzlich in die Fußgängerzone zurückfließen.

Kommunikation für ein Gutes Miteinander. „Im Prinzip übernehmen wir die Werte des alten Vereins. Die gegenseitige Unterstützung der 30 Unternehmen bzw. 42 Fialen wird auch weiterhin oberste Priorität haben. Die Kernbasis ist und bleibt ein gutes soziales und wirtschaftliches Miteinander. Als Verein eruieren wir die Bedürfnisse der Unternehmer und unterstützten unsere Mitglieder auf unterschiedlichen Ebenen. Wir tauschen Erfahrungen aus und spinnen Ideen. Die offene Kommunikation und der fortwährende Austausch sind die Basis. Wir sehen uns nicht als Gegner, sondern agieren gemeinschaftlich, immerhin sitzen wir alle im selben Boot. Die Kaufmannschaft ist stets auf der Suche nach neuen Wegen und verschiedenen Themen, damit alle über einen längeren Zeitraum profitieren“, unterstreicht Schmid.

Themenwochen mit Crossover-Mix. Jahrelang wurden von der Kaufmannschaft Großevents wie die White Night, Altes Handwerk in Tirol und die Markttage veranstaltet. Aufgrund von Corona musste das alte Rad der Veranstaltungen neu gedacht werden. „Diesen Sommer haben wir die Themenwochenenden ins Leben gerufen – mit der Conclusio, dass wir die Themen gemeinsam bespielen und bewerben müssen. Einzelkämpfer sind bei uns definitv fehl am Platz. Künftig wollen wir uns auf kleinere, direktere Verkaufsveranstaltungen konzentrieren“, betont Obmann Alexander Schmid, dessen Fokus auf der effektiven Nutzung der gemeinsamen Stärken liegt. In diesem Sinne sollen geplante Aktionen zudem noch offener kommuniziert und deren Werbewirksamkeit mittels eines gemeinsamen Kanals forciert werden. Die Kaufmannschaft sehe sich hier in einer koordinativen Funktion, wobei es unter den Mitgliedsbetrieben Teamplayer brauche, um die Dynamik der Branchen entsprechend zu nutzen. Der Handel und die persönliche Beratung seien die Originalstandbeine der Kaufmannschaft, und das solle auch so bleiben, aber dennoch möchte der neue Vorstand die Branchen ausdehnen und einen Mix aus Handel, Gastronomie, Handwerk und Kunst bespielen. „Uns ist daran gelegen die gegenseitigen Stärken zu vermengen und dadurch stärker aufzufallen. Deshalb legen wir seit Ende Juni bis Ende Oktober alle 14-Tage ein bestimmtes Thema auf die Fußgängerzone – das wir zugleich direkt in die Geschäfte bringen“, erklärt Schmid. Unlängst ging beispielsweise „Fashion meets Music & Art“ mit einem interessanten Crossover-Mix über die Bühne. Die Kaufmannschaft präsentierte an diesen Tagen nicht nur wie gewohnt ihre neuesten Produkte aus Mode, Schmuck, Kunst etc., sondern die Ladenflächen verwandeln sich darüber hinaus in eine Kunstaustellung, eine Galerie oder eine Werkstatt.
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Seit über 21 Jahren zeichnet die Seefelder Kaufmannschaft für die Belebung der Fußgängerzone verantwortlich. Fotos: Armbruster
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