Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
Telfs | Wirtschaft | 13. Juli 2020 | Nathalie Kirchler

Ein Rück- und Ausblick in Zirl

Ein Rück- und Ausblick in Zirl
Bezirksobmann der Wirtschaftskammer Patrick Weber (l.) und Bürgermeister Thomas Öfner hatten ein offenes Ohr für die Anliegen der Teilnehmer. RS-Foto: Nathalie Kirchler
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Die WK Tirol lud zum Unternehmerfrühstück Zirl ein

Der Bezirksobmann der Wirtschaftskammer Innsbruck-Land, Patrick Weber, lud kürzlich gemeinsam mit dem Zirler Bürgermeister Thomas Öfner und Wirtschaftsausschauss-Obmann Peter Pichler die lokalen Unternehmer zu einer offenen Runde ein. Beim schmackhaften Frühstück im „Kultur- und Veranstaltungszentrum B4“ wurde über die momentane Wirtschaftslage und die Stimmung in den Betrieben diskutiert. Ein interessanter Austausch, der einen Überblick über die kommenden Monate gab.
Von Nathalie Kirchler

Mit einem Überblick über die aktuellen Zahlen der Wirtschaft in Tirol startete Patrick Weber in den informativen Vormittag. Zudem präsentierte er die Förderungsmöglichkeiten für all jene, die von der Corona-Krise betroffen sind und regte dazu an, dieses Angebot zu nutzen. Unter anderem informierte er über die Tiroler Beratungsförderung mit dem Schwerpunkt Covid-19. Die Wirtschaftskammer und das Land Tirol fördern bis zu 13 Beratungsstunden in Bezug auf die Corona-Krise mit maximal 50 Prozent der Nettokosten. Des Weiteren gewährte Weber Einblicke in die einzelnen Branchen und deren aktuelle Lage. Betriebe im Event- und Kultursektor seien unterschiedlich stark betroffen.Im Gegensatz dazu verzeichne die Bau- und Verkehrsbranche kaum Einbußen. „Man rechnet damit, dass die Industrie erst in einigen Monaten die Folgen der Krise zu spüren bekommt. Dennoch kann man davon ausgehen, dass der Großteil der Betriebe nicht existenzgefährdet ist“, so der WK-Obmann. Ein großes Fragezeichen stelle jedoch der Wintertourismus dar. Ausschlaggebend dafür sei, wie sich die Situation in den kommenden Monaten entwickle. Weber erinnerte: „Österreich ist ein Export-Land. Mehr als jeder zweite Euro kommt aus dem Export.“ Ein weiterer Grund, warum die Krise nicht spurlos an Unternehmern vorüber gehen wird. „Die Gemeinden können jetzt einen Beitrag leisten, damit es positiv ausgeht“, so Zirls Bürgermeister Thomas Öfner. Er freute sich über den bunten Mix aus Politik- und Wirtschaftstreibenden bei den Teilnehmern und berichtete über die aktuelle Lage speziell in Zirl. Trotz einem geschätzten Einnahmeausfall von rund 1,5 Millionen Euro sagte er: „Wir müssen jetzt investieren. Es nützt nichts. Denn alles, was weniger beim Bund ankommt, kommt auch wieder weniger bei den Gemeinden an.“

STIMMUNG TROTZ ALLEM POSITIV. Im Anschluss wurde  die Diskussionsrunde eröffnet. Die Unternehmer tauschten sich über die Herausforderungen der vergangen Monate aus. Es wurde aber auch über einige wenige positive Aspekte berichtet: So zum Beispiel fand bei vielen Teilnehmern ein Umdenken statt. Die oft gefürchteten Online-Meetings sind mittlerweile für viele Bestandteil des Alltags geworden und erleichtern somit zahlreiche Arbeitsabläufe.Trotz der fordernden Umstände blicken viele der anwesenden Unternehmen positiv in die Zukunft.
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