Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
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„Tunap“-Liegenschaft hat neue Besitzer

Die „ZIMA-Unternehmensgruppe“ und die „Unterberger Immobilien GmbH“ sind mit den Eigentümern handelseins

Die Nebel um die „Tunap“-Liegenschaft in Kematen lichten sich nun offenbar. Der RUNDSCHAU wurde jetzt bekannt, dass die auf die Verwertung von Immobilien spezialisierte „ZIMA Wohn- und Projektmanagement GmbH“ und die „Unterberger Immobilien GmbH“ die Liegenschaft kaufen werden, nach der Neuausrichtung des stillgelegten Werksgeländes sollen sich darauf kleinstrukturierte Betriebe ansiedeln. Der Gemeinderat hat jetzt die „Tunap“-Grundstücksparzellen vorsorglich mit einer Bausperre für ein Jahr belegt. Während dieser Zeit muss von den neuen Eigentümern ein Konzept entwickelt werden, in welcher Form die Liegenschaft künftig gewerblich genutzt werden soll.
29. November 2021 | von Gebi G. Schnöll
„Tunap“-Liegenschaft hat neue Besitzer
Die „ZIMA-Unternehmensgruppe“ und die „Unterberger Immobilien GmbH“ stehen vor dem Ankauf der „Tunap“-Liegenschaft. Mehrere kleinstrukturierte, emissionsfreie Betriebe sollen sich auf dem Werksgelände niederlassen. RS-Foto: Schnöll
Von Gebi G. Schnöll

Die zur „Tunap-Gruppe“ gehörende „Kem Cosmetics GmbH“ hat heuer im März in Kematen die Produktion eingestellt und die Abfüllanlagen an ein holländisches Unternehmen verkauft. Mehr als 80 Bedienstete verloren ihren Job, über die Verwertung der Liegenschaft wurde seither gerätselt. Interessenten waren vorhanden, zu einem Verkauf kam es bisher aber nicht. Jetzt wollen die „ZIMA Wohn- und Projektmanagement GmbH“ und die Unterberger Immobilien GmbH“ die Liegenschaft von den deutschen Eigentümerfamilien Würth und Buchner erwerben. Die Verkaufsverhandlungen wurden offenbar per Handschlag bereits besiegelt, demnächst sollen die Verkaufsverträge unterzeichnet werden. 

Bauverbot für ein Jahr. Die Gemeinde Kematen hat die fünf im Eigentum der „Tunap-Gruppe“ stehenden Grundstücks-parzellen mit einer Bausperre für ein Jahr belegt. „Wir wollen wissen, was genau mit der Liegenschaft passiert“, erklärt Vizebürgermeister Klaus Gritsch. Eine kleine Grundfläche will die Gemeinde von den neuen Besitzern ankaufen. Darauf soll ein Kreisverkehr errichtet werden. Die Gemeinde beabsichtigt nämlich, die von der Sellrainstraße ostwärtsführende Industriestraße bis zum Bahnhof zu verlängern, damit die Siedlungen in Bahnhofsnähe vom Verkehr entlastet sind. Auch für den Tiefbrunnen auf dem „Tunap“-Gelände interessiert sich die Gemeinde offenbar. „ZIMA“-GF Alexander Wolf hat Gesprächsbereitschaft signalisiert. Bürgermeister Rudolf Häusler verspricht, dass man sich genau anschauen werde, welche Betriebe sich auf dem Gelände ansiedeln. „Die Anrainer dürfen darunter nicht leiden!“ 
 

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